Der Altsprachl. Unterr. Nr. 2/86

Rhetorik am Beispiel Ciceros

Bestellnummer: 521008
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: Februar 1986
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Altsprachlich
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Autor: Fuhrmann, Manfred
Titel: Cicero.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1986) 2, S. 7–16

Abstract: Vor dem Hintergrund des historischen und gesellschaftlichen Kontexts der buergerkriegsaehnlichen Zustaende in der untergehenden roemischen Republik versucht der Beitrag das Leben Ciceros und hier insbesondere seinen Weg als Politiker nachzuzeichnen. Wesentliches Anliegen des Verfassers ist es dabei, ein Erklaerungsmuster fuer Ciceros wohl schwerwiegendste politische Fehlleistung zu finden, die den ueberzeugten Republikaner dazu veranlasste, den spaeteren Alleinherrscher und Kaiser Augustus als einen Verfechter der res publica zu betrachten und ihn deshalb in seiner Auseinandersetzung mit Antonius zu unterstuetzen: Eine Entscheidung, die die endgueltige Niederlage der republikanischen Kraefte entscheidend beeinflusste und die Cicero selbst letztlich mit dem Leben bezahlte. Literaturangaben sind angefuegt.

Schlagwörter: Altertum, Lateinunterricht, Res Publica, Geschichte , Bürgerkrieg, Biografie, Politik, Alte Geschichte, Altsprachlicher Unterricht, Altphilologie, Staatsphilosophie, Römisches Reich, Octavianus, Römische Geschichte, Lektüre, Cicero, Marcus Tullius, Sachinformation, Intellektueller


Autor: Fuhrmann, Manfred
Titel: Cicero.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1986) 2, S. 7–16

Schlagwörter: Lateinunterricht, Übersetzung, Politik, Sekundarstufe II, Altsprachlicher Unterricht, Römische Geschichte, Cicero, Marcus Tullius, Rede


Autor: Siebenborn, Elmar
Titel: Ars occulta – verschluesselte Kunst und ihre Entschluesselung.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1986) 2, S. 17–29

Abstract: Der Beitrag diskutiert Moeglichkeiten der Anwendung und Umsetzung von Textbegriff und Interpretationsmethoden der modernen Literaturtheorie auch im Rahmen der altsprachlichen Textarbeit. Im Mittelpunkt der exemplarischen Betrachtung verschiedener Textstellen von Caesar, Cicero und Quintilian stehen dabei die Definition und angemessene Deutung des antiken Gestaltungsmittels der sog. ars occulta, die unter bewusster Vermeidung von auffaelligen stilistischen Tropen und Figuren durch eine zunaechst eher verborgene stilistische Durchdringung des gesamten Textes eine umso subtilere Wirkung erzeugt. Neben ausfuehrlichen Sachinformationen zu Wesen und Funktion dieses insbesondere in der antiken Rhetorik so wesentlichen Stilmittels und der Entwicklung eines geeigneten Interpretationsmodells finden sich methodisch- didaktische Ueberlegungen zur unterrichtlichen Umsetzung des Themas. Literaturangaben sind angefuegt. Unterrichtsgegenstand: Definition und Interpretation des Stilmittels der Ars occulta.

Schlagwörter: Altertum, Lateinunterricht, Literaturwissenschaft, Quintilianus, Marcus Fabius, Rhetorik, Stil, Textarbeit, Rhetorische Figur, Textinterpretation, Handreichung, Theorie, Interpretationsmethode, Caesar, Gaius Julius, Sekundarstufe II, Altsprachlicher Unterricht, Altphilologie, Unterrichtsmaterial, Lektüre, Cicero, Marcus Tullius, Rede


Autor: Fink, Gerhard
Titel: Geld und gloria.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1986) 2, S. 30–39

Abstract: Die interpretatorische Betrachtung der Cicero-Rede De imperio Cn. Pompei versucht durch die Einbeziehung ihres gesellschaftlichen und historischen Kontexts die Gefaehrlichkeit von einseitiger parteipolitischer Stellungnahme und Interessenverflechtungen aufzuzeigen und dokumentiert darueber hinaus, in welchem Masse eine geschickte Rhetorik Tatsachen verfaelschen und Zuhoerer manipulieren kann. Die Analyse des Redeinhalts, die ueber die Konzentration auf rein Sprachliches und stilistische Formalia hinausgehen sollte, macht dabei im wesentlichen deutlich, wie sehr Cicero als Politiker Standesinteressen und eigenen Karrierewuenschen verhaftet war, und liefert so einen wichtigen Beitrag zur Biographie des wohl bedeutendsten roemischen Rhetorikers der Antike. Literaturangaben sind angefuegt. Unterrichtsgegenstand: Interpretationsgesichtspunkte bei der Lektuere von Ciceros Rede De imperio Cn. Pompei.

Schlagwörter: Altertum, Sprache, Schuljahr 09, Lateinunterricht, Schuljahr 10, Rhetorik, Textinterpretation, Handreichung, Biografie, Politik, Politische Rede, Alte Geschichte, Altsprachlicher Unterricht, Altphilologie, Staatsphilosophie, Unterrichtsmaterial, Lektüre, Cicero, Marcus Tullius


Autor: Schulze, Walter
Titel: Ciceros Archiasrede im Lateinunterricht.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1986) 2, S. 40–54

Abstract: In kritischer Auseinandersetzung mit der ueblicherweise unter dem Gesichtspunkt der humanitas im Lateinunterricht durchgefuehrten Lektuere von Ciceros Archiana sucht der Beitrag die Eignung der Rede auch fuer redespezifische Fragestellungen und rhetorisch- stilistische Textanalysen aufzuzeigen. Durch die wiederholte Bezugnahme auf entsprechende Maximen in Ciceros theoretischen Spaetwerken zur Rhetorik wird darueber hinaus dokumentiert, dass die Archiasrede und hier insbesondere die sog. argumentatio extra causam als Beispiel vollendeter antiker Redekunst angesehen werden koennen. Die detaillierte Skizzierung des in der Praxis bereits mehrfach erprobten Lektuereverlaufs wird ergaenzt durch methodisch-didaktische Ueberlegungen zur angemessenen unterrichtlichen Behandlung der Thematik. Literaturangaben sind angefuegt. Unterrichtsgegenstand: Ciceros Archiasrede im Lateinunterricht.

Schlagwörter: Altertum, Lateinunterricht, Literaturwissenschaft, Rhetorik, Rhetorische Figur, Textinterpretation, Handreichung, Sekundarstufe II, Politische Rede, Altsprachlicher Unterricht, Altphilologie, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Stilistik, Lektüre, Cicero, Marcus Tullius


Autor: Reischmann, Hans-Joachim
Titel: Rhetorische Techniken der Diffamierungskunst – dargestellt an Ciceros Invektive In Pisonem.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1986) 2, S. 57–64

Abstract: Am Beispiel von Ciceros Invektive In Pisonem analysiert der Aufsatz die rhetorischen Techniken und Grundprinzipien der Diffamierung und untersucht dabei insbesondere die Implikationen und suggestive Wirkung der eingesetzten Metaphorik sowie die manipulative rednerische Methodik, mit der das Ansehen des Gegners entscheidend herabgesetzt werden soll. Neben einer Darstellung der wesentlichen Interpretationsmomente finden sich darueber hinaus ausfuehrliche methodisch- didaktische Ueberlegungen, wie die unterrichtliche Rezeption antiker politischer Reden ganz allgemein einen Beitrag leisten kann zur Sensibilisierung der Schueler/ innen fuer demagogische und psychagogische Phaenomene einer geschulten Rhetorik. Literaturangaben sind angefuegt. Unterrichtsgegenstand: Rhetorische Techniken der Diffamierungskunst – dargestellt an Ciceros Invektive In Pisonem.

Schlagwörter: Altertum, Sprache, Lateinunterricht, Literaturwissenschaft, Rhetorik, Stil, Rhetorische Figur, Textinterpretation, Handreichung, Politik, Sekundarstufe II, Politische Rede, Diffamierung, Altsprachlicher Unterricht, Altphilologie, Unterrichtsmaterial, Lektüre, Cicero, Marcus Tullius


Autor: Kroener, Hans O.
Titel: Ciceros neunte Philippica: Cicero und Servius Sulpicius Rufus.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1986) 2, S. 69–82

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Lateinunterricht, Interpretation, Inhaltsanalyse, Altsprachlicher Unterricht, Staatsphilosophie, Textanalyse, Cicero, Marcus Tullius, Rede


Autor: Kroener, Hans O.
Titel: Ciceros 9. Philippica: Cicero und Servius Sulpicius Rufus.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1986) 2, S. 69–82

Abstract: Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen und historischen Kontexts untersucht der Beitrag nach einer ausfuehrlichen Inhaltsanalyse insbesondere die Funktion scheinbarer argumentativer Widersprueche und Inkonsistenzen in der Rede Ciceros fuer Servius Sulpicius Rufus (9. Philippica). Dabei wird durch die Erlaeuterung der manipulativen Wirkung dieser auffaelligen Ungereimtheiten eindrucksvoll aufgezeigt, dass es sich um ein von Cicero ganz bewusst eingesetztes rhetorisches Gestaltungsmittel, um eine rednerische Technik handelt, um auch die Frage einer angemessenen Ehrung des Sulpicius fuer seinen Kampf um die res publica und gegen Antonius zu nutzen. Zahlreiche Anmerkungen und Literaturangaben runden die Darstellung ab.

Schlagwörter: Altertum, Sprache, Lateinunterricht, Res Publica, Literaturwissenschaft, Rhetorik, Rhetorische Figur, Textinterpretation, Bürgerkrieg, Politik, Sekundarstufe II, Altsprachlicher Unterricht, Altphilologie, Staatsphilosophie, Römisches Reich, Rom, Römische Geschichte, Lektüre, Cicero, Marcus Tullius, Sachinformation, Rede


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