Der Altsprachl. Unterr. Nr. 3/90

Grammatik – Semantik – Textver

Bestellnummer: 521032
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: Januar 1991
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Altsprachlich
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Autor: Heilmann, Willibald
Titel: Texterschliessung – ein Ratespiel oder mehr?
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1990) 3, S. 6–15

Abstract: Unter dem Titel Latein – ein Ratespiel? hatte Dieter Lohmann in Heft 6/ 1988 des Altsprachlichen Unterrichts eine Kritik an den herkoemmlichen Texterschliessungsverfahren veroeffentlicht, die sich in 6 Punkten zusammenfassen laesst und im Kern behauptet, dass alle Texterschliessungsverfahren darauf hinaus laufen, dass der Satz umgebaut, seine Elemente vertauscht werden. Der Aufsatz versteht sich als Replik auf diese Kritik. Nach Darlegung der Gruende, warum s. E. Texterschliessung ein wichtiger Aspekt altsprachlichen Unterrichts ist, unterzieht der Autor Lohmanns textlinguistisch motivierte Kritik ihrerseits einer detaillierten Kritik, der er jedoch noch eine notwendige Ergaenzung beifuegt, weil er inzwischen Gelegenheit hatte, den Lehrer Lohmann und seine Methode durch einen Unterrichtsbesuch naeher kennenzulernen. Der Einwand, welcher im Zentrum der Kritik steht, bleibt jedoch bestehen: herkoemmliche Texterschliessungsverfahren behalten weiter ihren Platz im Lateinunterricht.

Schlagwörter: Übersetzung, Textarbeit, Textlinguistik, Latein, Sachinformation


Autor: Lohmann, Dieter
Titel: Antwort auf W. Heilmanns Kritik.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1990) 3, S. 16–23

Schlagwörter: Methode, Lateinunterricht, Interpretation, Textinterpretation, Altsprachlicher Unterricht, Textverständnis


Autor: Weddigen, Klaus
Titel: Grammatik, Semantik, Text und Uebersetzung.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1990) 3, S. 25–42

Abstract: Um einen Text in der Intention seines Autors zu verstehen, muss zunaechst einmal derjenige Teil uebersetzt werden, der die blosse Nachricht transportiert. Dabei kann das nach Satzgliedern fragende Konstruieren minimiert werden, wenn man die Thema-Rhema-Struktur beachtet. Manche Schriftsteller versagen sich hier aber, sie wollen nicht so einfach durchschaut werden. Die Intention des Autors ist verborgen in der artistischen Anwendung partnertaktischer Techniken, die auch grammatisch beschreibbar sind. Haeufig genug geraet der Uebersetzer deshalb in Sprachnot, weil es an einer semantischen Grammatik fehlt, die anzeigt, welche Intentionen in der Ausgangssprache mit welchen Sprachtaktiken vertextet werden koennen. Der Autor liefert dazu einige Beispiele: Diathesen; Praesens historicum/dramatischer Infinitiv, Demonstrativa. In die grammatische Form eingebettet ist ein teilweise nichtsprachlicher Verstehensprozess, der das Begreifen partnertaktischer Intentionalitaet beinhaltet.

Schlagwörter: Kontext, Infinitiv, Grammatik, Stil, Semantik, Übersetzung, Thema-Rhema-Gliederung, Diathese, Latein, Demonstrativpronomen, Präsens, Sachinformation


Autor: Lahmer, Karl
Titel: Sprachspiel uebersetzen.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1990) 3, S. 43–59

Abstract: Der Beitrag stellt ein Alternativ-Konzept fuer den altgriechischen Uebersetzungsunterricht vor, das das ganzheitliche Textverstaendnis in den Mittelpunkt stellt, die Umsetzung insbesonderer kreativer und problemorientierter Unterrichtsverfahren verfolgt und die Grammatikvermittlung dem primaeren Ziel des kommunikativen Textverstehens unterordnet. Ausgangspunkt der an der konkreten Unterrichtspraxis orientierten Ueberlegungen ist dabei das Problem der Schuelermotivation: Wie kann die uebliche Monotonie des Uebersetzungsvorgangs durchbrochen und auch der Uebersetzungsunterricht inhaltlich-methodisch mit der Lebens- und Erfahrungswelt der SchuelerInnen verbunden werden? Literaturhinweise sind angefuegt.

Schlagwörter: Lernmotivation, Kommunikation, Verstehen, Sekundarbereich, Übersetzung, Didaktische Erörterung, Text, Unterrichtsmethode, Unterrichtsmaterial, Griechisch, Textverständnis, Gymnasium, Kreativität


Autor: Mueller, Alexander
Titel: Gallia est omnis oder Das Praedikativum.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1990) 3, S. 60–75

Abstract: Der Beitrag beschaeftigt sich mit dem grammatischen Phaenomen des lateinischen Praedikativums und sucht Kriterien zu benennen, die es eindeutig definieren und vom Attribut abgrenzen. Nach einer exemplarischen Kritik an den herkoemmlichen Erklaerungsmodellen der Schul- und auch wissenschaftlichen Grammatiken wird die semantische Kategorie der Referenz eingefuehrt und als entscheidendes Merkmal zur Bestimmung des Praedikativums diskutiert. Literaturangaben sind angefuegt.

Schlagwörter: Grammatik, Prädikativum, Linguistik, Latein, Sachinformation


Autor: Conti, Susanna; Proverbio, Germano
Titel: Latein und Textlinguistik.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1990) 3, S. 76–88

Abstract: Der Beitrag wendet neuere Erkenntnisse der Linguistik auch auf dem Gebiet der klassischen Sprachen an und diskutiert in diesem Zusammenhang die Regeln der lateinischen Wortstellung nach textlinguistischen Kategorien. Die Untersuchung ueber Verteilung und Wertigkeit der einzelnen Saetze, die ein Thema bestimmen, behandelt dabei neben den vielfaeltigen Moeglichkeiten der Topikalisierung im lateinischen Satz – d. i. die Spitzenstellung des Themas – die thematische Progression und die Bedingungen der Textkohaerenz. Didaktisch- methodische Konsequenzen der Ueberlegungen fuer die unterrichtliche Uebersetzungspraxis sowie Literaturangaben runden die Darstellung ab.

Schlagwörter: Textlinguistik, Linguistik, Latein, Altphilologie, Textkohärenz, Sachinformation, Strukturanalyse


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