Der Altsprachl. Unterr. Nr. 6/96

Das Neue Testament im altsprachlichen Unterricht

Bestellnummer: 521072
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: Dezember 1996
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Altsprachlich
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Autor: Fritsch, Andreas
Titel: Zur Lektüre der Vulgata im Lateinunterricht.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1996) 6, S. 7–23

Abstract: Der folgende Beitrag skizziert die Schwerpunkte eines fachdidaktischen Seminars, das an der Freien Universität Berlin mit Studierenden des Fachs Latein durchgeführt wurde. Für die Wahl des Seminarthemas gab es zwei Hauptgründe. Erstens bemüht sich die Lateindidaktik schon seit langem um Ausdehnung der Schullektüre auf christliche, mittelalterliche und neuzeitliche Texte, so daß diese Tendenz schon im Studium prinzipiell und exemplarisch zu berücksichtigen ist. Zweitens ist es durch den Rückgang des christlichen Religionsunterrichts in den letzten Jahrzehnten zu einem empfindlichen Verlust elementarer Kenntnisse über die Geschichte des frühen Christentums in weiten Bevölkerungskreisen – auch bei Studierenden – gekommen, so daß das Fach Latein gerade in einer multikulturellen Gesellschaft – zur Kenntnis und zum Verständnis dieses wichtigen Teils unserer Kulturtradition einen fachspezifischen Beitrag leisten kann. (Autor).

Schlagwörter: Altertum, Didaktische Grundlageninformation, Jesus Christus, Herodes Antipas, Lateinunterricht, Übersetzung, Johannes der Täufer, Didaktische Erörterung, Bibel, Christentum, Paulus, Hieronymus Commelinus, Jerusalem, Alte Geschichte, Altsprachlicher Unterricht, Neues Testament, Römisches Reich, Literaturunterricht, Pontius Pilatus, Römer, Bild


Autor: Märtin, Antje
Titel: Das Markus-Evangelium als Ganzschrift-Lektüre.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1996) 6, S. 25–41

Abstract: Das älteste der Evangelien im NT bietet dem Griechisch-, aber auch dem Lateinunterricht eine besondere Chance: Hier kann eine Ganzschrift schon als frühe Lektüre recht flüssig gelesen werden; denn der Text ist einfach, und von dem, was er erzählt, haben Schülerinnen und Schüler schon gehört – und sei es in vereinzelten Stichworten oder Begriffen. Falls sie die Texte sogar recht gut kennen, liegt ein besonderer Reiz und Gewinn in der verfremdenden neuen Umgebung des Sprachfachs. Der folgende Beitrag macht diese Vorzüge deutlich und gibt einen präzisen Plan zur Anlage einer Unterrichtssequenz, in der die Ganzschrift überblickt wird und an einem markanten Beispiel eine für die Evangelien charakteristische spezielle Textart – das Gleichnis – eingehend behandelt wird. (Autor).

Schlagwörter: Altertum, Didaktische Grundlageninformation, Evangelium, Lateinunterricht, Ganzschrift, Parabel , Übersetzung, Arbeitsauftrag, Textinterpretation, Didaktische Erörterung, Bibel, Text, Unterrichtsmethode, Sekundarstufe II, Altsprachlicher Unterricht, Neues Testament, Textanalyse, Literaturunterricht, Historisch-kritische Forschung, Exegese, Griechischunterricht, Tafelbild, Gleichnis, Bild


Autor: Loehr, Johanna
Titel: Die Apostelgeschichte als Lesetext im Griechischunterricht.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1996) 6, S. 43–64

Abstract: Der Vorschlag, die Apostelgeschichte zum Lektüreunterricht schon in der Mittelstufe heranzuziehen, gründet sich auf folgende Argumente: (1) geringer sprachlicher Schwierigkeitsgrad, (2) gefälliger Erzählstil, (3) klare Struktur. Diese Charakteristika ermöglichen eine frühe kursorische Lektüre mit relativ hohem Lesetempo, die es den Schülern gestattet, bereits kurz nach der Lehrbuchphase den Inhalt eines zusammenhängenden Originaltextes lesend zu erfassen. Hinzu kommt als inhaltliches Argument (4) die Wichtigkeit des Textes für ein Verständnis der Anfänge des Christentums im Kontext der antiken griechisch- römischen Kultur. Der Aufsatz gibt weder eine wissenschaftliche noch eine didaktische Aufarbeitung einer Unterrichtseinheit, sondern möchte durch eine differenzierte Begründung des Vorschlags zum Einsatz dieses wichtigen und interessanten Textes im Griechisch- Unterricht ermutigen. Da es bislang keine geeignete Schulausgabe der Apostelgeschichte gibt, ist ein mit Vokabelangaben versehener Textvorschlag beigegeben, der in gezielter Auswahl die Reisen des Paulus als Reisebericht mit signifikanten Episoden vorstellt. (Autor).

Schlagwörter: Landkarte, Kultur, Altertum, Didaktische Grundlageninformation, Griechenland, Lateinunterricht, Apostelgeschichte, Übersetzung, Reise, Textinterpretation, Didaktische Erörterung, Bibel, Christentum, Geschichte , Text, Paulus, Apostel, Mission, Altsprachlicher Unterricht, Neues Testament, Kirchengeschichte, Textanalyse, Literaturunterricht, Griechischunterricht, Sekundarstufe I, Römische Geschichte, Geschichtsquelle, Bild


Autor: Barie, Paul
Titel: Mit einem Philologen das Vaterunser lesen.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1996) 6, S. 69–83

Abstract: Das Vaterunser wurde im altsprachlichen Unterricht und vor allem in Griechischkursen immer schon gelegentlich gelesen, doch geschah es wohl meist eher nebenbei und in der Weise, daß die Schüler am griechischen oder lateinischen Text im Grunde nur bestätigt fanden, was sie ohnehin schon wußten; es genügte beispielsweise, in der griechischen Formulierung das bekannte Geheiligt werde dein Name wiederzuerkennen. Hier soll hingegen gezeigt werden, daß der Zuwachs an Authentizität durch Rekurs auf den Urtext auch eine Zuwachs an Signifikation bedeuten kann. (Autor).

Schlagwörter: Authentizität, Altertum, Didaktische Grundlageninformation, Vaterunser, Vergleich, Evangelium, Lateinunterricht, Sekundarbereich, Übersetzung, Textinterpretation, Didaktische Erörterung, Bibel, Jude, Text, Altsprachlicher Unterricht, Neues Testament, Textanalyse, Literaturunterricht, Griechischunterricht, Glaube


Autor: Quack, Helmut
Titel: Der Zeushymnus des Kleanthes als Paralleltext zum Vaterunser.
Quelle: In: Der Altsprachliche Unterricht,(1996) 6, S. 86–97

Abstract: Als Vergleichstext zum Vaterunser wird hier der Zeushymnus des Stoikers Kleanthes vorgestellt und in seiner Eigenart erläutert. Dieser Hymnus entstammt der gleichen Epoche nach der Verwandlung der Welt durch Alexander, in der auch für das Christentum die Ökumene, der große Raum kulturellen Miteinanders eröffnet war. Gleichgerichtete religiöse Grundströmungen zeigen sich als überraschende Parallelen in den Texten, verdecken aber auch nicht schwerwiegende Unterschiede. Am Schluß steht ein Hinweis, wie der Vergleich auch im Lateinunterricht fruchtbar gemacht werden kann. (Autor).

Schlagwörter: Altertum, Didaktische Grundlageninformation, Vergleich, Hellenismus, Evangelium, Lateinunterricht, Sekundarbereich, Übersetzung, Textinterpretation, Zeus, Didaktische Erörterung, Bibel, Christentum, Text, Hymnus, Altsprachlicher Unterricht, Neues Testament, Textanalyse, Literaturunterricht, Kleanthes, Theodizee, Griechischunterricht


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