Fremdverstehen durch Literatur

Unterricht Englisch Nr. 53/2001

Bestellnummer: 526053
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: September 2001
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Englisch
Preis: 18,50 € *
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BASISARTIKEL
Ansgar Nünning
Fremdverstehen durch literarische Texte: von der Theorie zur Praxis

Lothar Bredella Zur Dialektik von Eigenem und Fremdem beim interkulturellen Verstehen

Zum Thema
Eva Burwitz-Melzer
"Such is the power of poets ...": Gedichte und interkulturelles Bewusstsein
(Sekundarstufe I)

Carola Surkamp
Fremdverstehen durch short plays
Das Kurzdrama Survival in the South von M. A. Freeman
(ab 10. Schuljahr)

Liesel Hermes
Distanz und Nähe: Bette Greenes Summer of My German Soldier
(11. Schuljahr)

Roy Sommer
Fictions of Migration: Fremdverstehen durch multikulturelle Romane
(Sekundarstufe II)

DVD im Englischunterricht
Engelbert Thaler

Webquest: Young people around the world
Monika Teichmann

Pride and Prejudice
Helmut Reisener

Autor: Nünning, Ansgar
Titel: Fremdverstehen durch literarische Texte: von der Theorie zur Praxis.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2001) 53, S. 4–9

Abstract: Die Didaktik des Fremdverstehens geht von der Annahme aus, dass Lernende durch die rezeptionsästhetische Interaktion mit der Textwelt die Fähigkeiten zum Perspektivenwechsel und zur Perspektivenübernahme ausbilden, die als konstitutiv für das Fremdverstehen gelten. Der Autor skizziert in dem Basisartikel verschiedene theoretische Modelle des Fremdverstehens, stellt Begründungsansätze für die Bedeutung literarischer Texte in Bezug auf das lebensweltliche Fremdverstehen vor und plädiert schließlich für einen methodischen Pluralismus, um die theoretischen Forderungen in der Schulpraxis umzusetzen.

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Englischunterricht, Rezeption, Fachdidaktik, Literaturunterricht, Interkulturelle Kommunikation, Fremdheit


Autor: Bredella, Lothar
Titel: Zur Dialektik von Eigenem und Fremdem beim interkulturellen Verstehen.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2001) 53, S. 10–14

Abstract: Eigenes und Fremdes sind schwer fassbare Begriffe und können auf sehr unterschiedliche Art und Weise beim interkulturellen Verstehen ins Spiel kommen. Das Fremde kann als das Feindliche erscheinen. In unserer Zeit sprechen wir von Fremdenfeindlichkeit und Fremdenhass. Es kann aber auch das Verlockende sein, das uns fasziniert, oder das Unbekannte, das als Fremdes verschwindet, wenn es uns anspricht und herausfordert. Für eine Didaktik des Fremdverstehens bzw. des interkulturellen Verstehens sollte die Dialektik zwischen Eigenem und Fremdem offen gestaltet werden, sodass wir in der Begegnung mit dem Fremden etwas Neues lernen können. (Verlag).

Schlagwörter: Ethnozentrismus, Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Englischunterricht, Heterostereotyp, Autostereotyp, Interkulturelle Kommunikation, Fremdheit


Autor: Burwitz-Melzer, Eva
Titel: Such is the power of poets...: Gedichte und interkulturelles Bewusstsein.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2001) 53, S. 17–26

Abstract: Interkulturelles Bewusstsein kann besonders gut mit Hilfe literarischer Texte gefördert werden. Gedichte stellen dabei eine vielfältig einsetzbare Alternative gerade für jüngere Lernende dar. In dem Beitrag werden drei Themeneinstiege für die Sekundarstufe I vorgestellt sowie drei Gedichtzyklen, in denen verschiedene Gedichte zu jeweils einem Thema zusammengestellt sind: We and Them – alike or different? (Kl. 5–7), Growing up (Kl. 8–10), Lovers Labour lost (Kl. 9–10). Alle Gedichte sind in einem Anhang abgedruckt.

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Englischunterricht, Unterrichtseinheit, Heterostereotyp, Fachdidaktik, Einstieg, Literaturunterricht, Gedicht, Sekundarstufe I, Interkulturelle Kommunikation


Autor: Surkamp, Carola
Titel: Fremdverstehen durch short plays. Das Kurzdrama Survival in the South von M.A. Freeman.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2001) 53, S. 27–31

Abstract: Der Beitrag setzt sich zum Ziel anhand des 1971 uraufgeführten Kurzdramas Survival in the South der kanadischen Schriftstellerin Minnie Aodla Freeman methodische Anregungen für das Lehren und Lernen von Fremdverstehen zu geben, die über den dargestellten Inhalt des Stücks hinaus den dramenspezifischen Besonderheiten und deren Bedeutung für die Schulung von Perspektivenwechseln und Perspektivenübernahmen Rechnung tragen. (Verlag, adapt.).

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Englischunterricht, Kurzdrama, Unterrichtseinheit, Heterostereotyp, Schuljahr 10, Rollenspiel, Inuit, Fachdidaktik, Sekundarstufe II, Kanada, Literaturunterricht, Darstellendes Spiel, Interkulturelle Kommunikation


Autor: Hermes, Liesel
Titel: Distanz und Nähe: Bette Greenes Summer of My German Soldier.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2001) 53, S. 32–35

Abstract: Summer of My German Soldier ist ein Adoleszenzroman, der im 2. Weltkrieg in einer amerikanischen Kleinstadt angesiedelt ist und ein 12-jähriges Mädchen als Zentralfigur hat. Die Autorin schlägt für den Roman das Anlegen von verschiedenen, thematisch differenzierten learning logs oder journals vor, die den individuellen Leseprozess fördern und eine intensive Auseinandersetzung mit den dargestellten Perspektiven bewirken sollen.

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Englischunterricht, Roman, Heterostereotyp, Schuljahr 11, Weltkrieg, Fachdidaktik, Sekundarstufe II, Literaturunterricht, Interkulturelle Kommunikation


Autor: Sommer, Roy
Titel: Fictions of Migration: Fremdverstehen durch multikulturelle Romane.
Quelle: In: Der Fremdsprachliche Unterricht. Englisch,(2001) 53, S. 36–39

Abstract: Der Beitrag umreißt zunächst in einer kurzen Einführung die zeitgenössische interkulturelle Romanliteratur in Großbritannien. Nach einigen Hinweisen zur Textauswahl wird Andrea Levys Roman Never Far From Nowhere (1996) als ein aktueller multikultureller Erzähltext vorgestellt, der sich in vielfacher Hinsicht als Schullektüre eignet, und es wird gezeigt, wie sich die Ergebnisse dieser Textanalyse zur Sensibilisierung der Lernenden für Fragen des Fremdverstehens und der Toleranz nutzen lassen.

Schlagwörter: Großbritannien, Didaktische Grundlageninformation, Fremdsprachenunterricht, Englischunterricht, Roman, Heterostereotyp, Gegenwartsliteratur, Sekundarstufe II, Interkulturelle Kommunikation


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