Verfilmte Literatur- Literaris

Praxis Deutsch Nr. 57/1983

Bestellnummer: 52057
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: Januar 1983
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Deutsch
Preis: 18,50 € *
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Titel: Literaturverfilmungen – Literarische Filme.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 1–16

Schlagwörter: Literatur, Verzeichnis, Film, Spielfilm, Deutschunterricht, Sachinformation


Autor: Gerth, Klaus
Titel: Prosa semiotisch analysiert.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 7–9

Schlagwörter: Literatur, Prosa, Sekundarbereich, Rezension, Deutsch, Erzählung, Didaktik, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Deutschunterricht


Titel: Verfilmte Literatur – Literarischer Film.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 10–85

Schlagwörter: Unterrichtseinheit, Film, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht


Autor: Blumensath, Heinz; Lohr, Stephan
Titel: Verfilmte Literatur – literarischer Film.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 10–19

Abstract: Ist der Film bisher vor allem als kommunikatives Medium oder als Literaturadaption verstanden und im Unterricht eingesetzt worden, so soll nun das Verstaendnis des Films als eigenstaendiges Kunstwerk hervorgehoben werden. Filme zu verstehen setzt eine gezielte aesthetische Erziehung im Deutschunterricht voraus. Die Verwendung des Begriffs literarischer Film meint nicht die buchstabengetreue Verfilmung von Literatur, sondern verweist darauf, dass ein Film eigene poetische Qualitaeten besitzt. Aufgrund dieser Annahme muessen Methoden entwickelt werden, die eine adaequate Behandlung von Filmen im Unterricht erlauben. Dazu gehoeren z. B. die Arbeit mit Sequenzprotokollen, die Analyse der Rezeptionsweise und die Diskussion verschiedener Interpretationsansaetze. Im Anhang des Textes befindet sich eine umfangreiche Bibliographie zum Thema.

Schlagwörter: Literatur, Medienerziehung, Didaktische Grundlageninformation, Didaktische Erörterung, Fotografie, Text, Medienpädagogik, Film, Grafische Darstellung, Deutschunterricht, Bild


Autor: Hickethier, Knut
Titel: Begriffe der Film- und Fernsehanalyse.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1982) 57, S. 20–23

Schlagwörter: Semiotik, Literatur, Filmkamera, Analyse, Deutsch, Aufnahmetechnik, Film, Medien


Autor: Hickethier, Knut
Titel: Begriffe der Film- und Fernsehanalyse.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 20–24

Abstract: Um einen Film im Unterricht analysieren zu koennen, muss der Schueler mit Begriffen vertraut gemacht werden, die ihm eine adaequate Beschreibungsweise erlauben. Dabei ist zwischen der Makroanalyse, die sich auf den Sequenzaufbau, den Handlungsverlauf und die Problementwicklung bezieht, und der Mikroanalyse, die sich mit den einzelnen Einstellungen des Films beschaeftigt, zu unterscheiden. Die wesentlichen Kategorien eines Films, auf die die begriffliche Analyse Bezug nimmt, sind die Einstellgroessen, Perspektiven, Kamera- und Objektbewegungen, Licht, Bildkomposition, Ton und Montage. Bei der Erfassung der Erzaehlstruktur und der Handlungsdramaturgie konvergiert die Filminterpretation weitgehend mit der Besprechung literarischer Texte.

Schlagwörter: Literatur, Didaktische Grundlageninformation, Aufnahmetechnik, Didaktische Erörterung, Medienpädagogik, Film, Grafische Darstellung, Deutschunterricht, Fernsehen


Autor: Kluth, Theda
Titel: Ein modernes Filmmaerchen: Ein Tag mit dem Wind.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 24–26

Abstract: Dieses Filmmaerchen hat keine literarische Vorlage. Es handelt von einem achtjaehrigen Jungen, der ein Weibchen fuer sein Kaninchen sucht. Auf der Suche macht er neue Erfahrungen, lernt neue Leute kennen und findet ueber das Erschliessen der Aussenwelt mehr zu sich selbst. Da der Film einen offenen Ausgang hat, empfiehlt es sich nach der Besprechung im Unterricht, die Schueler in Rollenspielen Fortsetzungsmoeglichkeiten der Geschichte spielen zu lassen. Dies ist ein sehr ruhiger Film, deshalb sollten die Schueler, deren Rezeptionsweise durch das Fernsehen gepraegt ist, in einem Unterrichtsgespraech auf den Film vorbereitet werden. Unterrichtsgegenstand: Filmische Darstellung der Probleme eines Kindes.

Schlagwörter: Medienerziehung, Schuljahr 01, Schuljahr 02, Text, Senft, Harro, Film, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Kinderfilm, Primarbereich, Unterrichtsentwurf, Audiovisuelles Medium


Autor: Baurmann, Juergen
Titel: So ein richtiger, ganz langer Spielfilm – auch fuer Kinder: Wir pfeifen auf den Gurkenkoenig.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 27–32

Abstract: Der Gurkenkoenig, der von seinem Volk vertrieben wurde, erscheint bei einer normalen Familie. In der Zeit, die er dort wohnt, brechen mehrere Konflikte in der Familie offen aus. Die Anwesenheit des Gurkenkoenigs traegt dazu bei, diese Konflikte zu klaeren. Nachdem der Handlungsverlauf im Unterricht gesichert worden ist, sollen die Schueler das Verhalten der verschiedenen Personen beschreiben und beurteilen. Im Mittelpunkt des Unterrichts sollte das Geschehen in der Familie stehen, das der Gurkenkoenig durch sein Erscheinen in der Familie nur deutlicher macht. Bestimmte Sequenzen des Films bieten sich an, im Rollenspiel von den Schuelern fortgesetzt zu werden. Der Text enthaelt ein ausfuehrliches Sequenzprotokoll des Films. Unterrichtsgegenstand: Familienleben im Film.

Schlagwörter: Medienerziehung, Schuljahr 03, Schuljahr 04, Noestlinger, Christiane, Kinderbuch, Fotografie, Text, Film, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Kinderfilm, Primarbereich, Unterrichtsentwurf, Audiovisuelles Medium, Bohm, Hark


Autor: Gast, Wolfgang
Titel: Die Vorstadtkrokodile.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 53–58

Abstract: Diese Verfilmung eines Jugendromans berichtet von den Schwierigkeiten, die ein behinderter Junge hat, in eine Gruppe von Gleichaltrigen aufgenommen zu werden. Indem verschiedene Verhaltensmuster von Jugendlichen hier vorgefuehrt werden, koennen die Schueler sich selbst als Gegenstand des Films erkennen. Einzelne Szenen des Films eignen sich von daher zum Nachspielen im Unterricht. Ausserdem koennen Teile des Romans mit dem Film verglichen werden. Auf diese Weise kann die spezifische Leistung des Films erarbeitet werden. Der Text enthaelt ein Sequenzprotokoll des Films. Unterrichtsgegenstand: Ein Spielfilm ueber eine Jugendbande und einen Behinderten.

Schlagwörter: Medienerziehung, Becker, Wolfgang, Jugendbuch, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Gruen, Max von der, Fotografie, Text, Film, Spielfilm, Förderstufe, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Unterrichtsentwurf, Audiovisuelles Medium


Autor: Hickethier, Knut
Titel: Moritz, lieber Moritz.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 59–63

Abstract: Der besprochene Film handelt von den Erfahrungen und Phantasien eines Jugendlichen in der Pubertaet. Besprochen werden dabei die Problembereiche Eltern, Sexualitaet, Tod, Schule und Freundschaft. Indem der Film Phantasiesequenzen der Realitaet gegenueberstellt, wird die aggressive Problemverarbeitung des Jugendlichen deutlich. Am Ende ist Moritz durch die Konflikte hindurchgeschritten und auf dem Weg zum Erwachsenen. Wegen der Konfliktgeladenheit des Films ist bei seiner Behandlung im Unterricht darauf zu achten, dass die einzelnen Komplexe mit den Schuelern gut vorbereitet werden. Allerdings werden nicht alle Problemkreise gleichrangig behandelt werden koennen. Der Text enthaelt ein Sequenzprotokoll des Films. Unterrichtsgegenstand: Ein Spielfilm ueber die Pubertaetserfahrungen eines Jugendlichen.

Schlagwörter: Pubertät, Fotografie, Text, Jugend, Film, Spielfilm, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Audiovisuelles Medium, Bohm, Hark


Autor: Boell, Viktor
Titel: Boell und Schloendorff zur Verfilmung der Katharina Blum.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 64–66

Schlagwörter: Literatur, Boell, Heinrich, Schloendorff, Volker, Film, Deutschunterricht, Interview, Sachinformation


Autor: Kuegler, Hans
Titel: Selbstsuche oder das immer staerker werdende Geraeusch der Schreibmaschine im Schneesturm.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 67–71

Abstract: Handkes Film bezieht sich auf Goethes Roman Wilhelm Meisters Lehrjahre. Allerdings agiert der Held Wilhelm im Film in der Bundesrepublik von heute. Handkes Rezeption ist produktiv, d. h. er veraendert kuenstlerisch den Stoff, ohne die Vergleichbarkeit mit dem Original zu verlieren. Da vom gleichen Autor eine gleichnamige Filmerzaehlung existiert, kann diese zur Vorbereitung der Filmbetrachtung im Unterricht dienen. Zentrales Motiv des Films ist die Selbstsuche Wilhelms. Um sich selbst zu finden, reist Wilhelm vom Norden der Republik in den Sueden. Eine Analyse der verwandten Filmtechniken im Unterricht hilft dabei, das Leitmotiv den Schuelern zu erschliessen. Unterrichtsgegenstand: Filmische Umsetzung von Literatur.

Schlagwörter: Literatur, Ästhetische Bildung, Handke, Peter, Medienerziehung, Fotografie, Text, Wenders, Wim, Sekundarstufe II, Film, Spielfilm, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Unterrichtsentwurf, Audiovisuelles Medium


Autor: Blumensath, Heinz; Scherpe, Klaus R.; Singendonk-Heublein, Ingeborg
Titel: Egon Guenthers Verfilmung von Gottfried Kellers Novelle Ursula.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 72–78

Abstract: Die Verfilmung von Kellers Novelle durch einen DDR- Regisseur produzierte sowohl heftige Kritik als auch Zustimmung. Es handelt sich um eine Liebesgeschichte zwischen den Fronten waehrend der Reformationszeit in der Schweiz. Waehrend es in der Novelle buergerlich fein, hoeflich und beherrscht zugeht, betont der Film die rauhen, derben und aggressiven Seiten der Geschichte. In der Bewertung der Hauptfiguren aber folgt der Film der literarischen Vorlage. Fuer den Unterricht empfiehlt sich ein Vergleich zwischen Film und Novelle. Durch den Film angeregt koennen auch Aktualisierungen zu verschiedenen Teilen des Films versucht werden. Der Text enthaelt ein Sequenzprotokoll des Films. Unterrichtsgegenstand: Filmische Umsetzung von Kellers Novelle Ursula.

Schlagwörter: Literatur, Ästhetische Bildung, Medienerziehung, Keller, Gottfried, Fotografie, Text, Sekundarstufe II, Novelle, Film, Spielfilm, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Unterrichtsentwurf, Audiovisuelles Medium


Autor: Carp, Stephanie
Titel: Es ist naemlich ein Irrtum, dass die Toten irgendwie tot sind.... Zu Alexander Klugess Film: Die Patriotin.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1983) 57, S. 79–85

Abstract: In dem Film Die Patriotin graebt die Geschichtslehrerin Gabi Teichert nach der deutschen Geschichte. Es handelt sich dabei nicht um einen Spielfilm mit stringentem Handlungsablauf, Kluges Film ist vielmehr bestimmt von drei verschiedenen Erzaehlweisen. Es gibt fiktive Spielfilmszenen und dokumentarische Szenen. Vor allem aber wird das Werk gepraegt von Montagesequenzen, die aus einzelnen Bildern und Textstuecken einen assoziativen Gedankengang zur deutschen Geschichte entwickeln. Dadurch wird die Skepsis des Autors zur Geschichte zum Ausdruck gebracht. Indem die historischen Ereignisse in einzelne Bruchstuecke zerlegt werden, wird die Produktivitaet des Zuschauers herausgefordert. Der Text enthaelt ein vollstaendiges Protokoll der ersten Sequenz. Unterrichtsgegenstand: Montagetechnik als besonderes Kennzeichen eines Spielfilms.

Schlagwörter: Fotografie, Text, Montage, Sekundarstufe II, Film, Spielfilm, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Unterrichtsentwurf, Audiovisuelles Medium, Kluge, Alexander


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