Romantik

Praxis Deutsch Nr. 118/1993

Bestellnummer: 52118
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: März 1993
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Deutsch
Preis: 18,50 € *
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Basisartikel

Romantik
Gerhard Haas

Unterrichtspraxis

Primarstufe:
[2./3. Schuljahr]
Will ich in mein Gärtlein gehen
Kindergedichte im Feld der Romantik.
Eine Unterrichtsanregung
Gerhard Haas/Heike Witting

[4. Schuljahr]
"Die Bächlein von den Bergen springen..."
Das romantische Naturbild und zeitgenössische Naturerfahrung
Gerhard Haas

Sekundarstufe I:
[8./9. Schuljahr]
Eichendorffs "Zwei Gesellen"
Vom Umgang mit einem romantischen Gedicht
Wolfgang Menzel

[8.-10. Schuljahr]
Diebe, Dichter, Philister und andere
Romantische Lebensentwürfe in Brentanos Märchen "Die fünf Söhne des Schulmeisters Klopfstock
Erika Haas

Romantische Gedichte "rekonstruieren"
Otmar Gassner

Sekundarstufe I/II:
Hat er – oder hat er nicht?
Eine Unterrichtsanregung zur Frage nach der 'Wirklichkeit' in E.T.A. Hoffmanns "Der goldene Topf"
Gerhard Haas/Angelika Linke

Sekundarstufe II:
Wenn wir zu hoffen aufhören, kommt, was wir befürchten, bestimmt
Christa Wolfs "Kein Ort. Nirgends"
Joachim Garbe

"ich war so leicht, so lustig sonst"
Zum Frauenbild in Friedrich de la Motte-Fouqués Erzählung "Undine"
Klaus Tieke

Schreiben, um zu überleben
Annäherungen an Sophie Mereau (1770-1806)
Vera Kaltwasser

Herausgeber des Thementeils:
Gerhard Haas

Magazin

Notizen

Jugendgewalt
Kinder- und Jugendliteratur – Leseempfehlungen für die
Sekundarstufe I

Der Kausalsatz ist nicht zu retten
Peter Eisenberg

Titel: Jugendgewalt. Leseempfehlungen fuer die Sekundarstufe I.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1993) 118, S. 3–9

Schlagwörter: Literatur, Rezension, Jugend, Empfehlung, Gewalt, Jugendliteratur, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Sekundarstufe I, Sachinformation


Autor: Eisenberg, Peter
Titel: Der Kausalsatz ist nicht zu retten.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1993) 118, S. 10–11

Schlagwörter: Satzglied, Sprache, Grammatik, Deutsch, Kausalsatz, Satzbau, Linguistik, Kritik, Syntax, Sachinformation


Autor: Haas, Gerhard
Titel: Romantik.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1993) 118, S. 12–18

Schlagwörter: Literaturepoche, Literaturgeschichte, Deutsch, Frauenbild, Romantik, Frühromantik, Literaturunterricht, Sachinformation


Autor: Haas, Gerhard; Witting, Heike
Titel: Will ich in mein Gaertlein gehn ....
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1993) 118, S. 19–21

Abstract: Nach einer Abhandlung ueber Kindergedichte in der Frueh- und Hochromantik wird die Intention der Autoren dargestellt, romantische Kinderlyrik im Deutschunterricht des 2./3. Schuljahres anzubieten. Die Kinder sollen dabei lernen, ein Gespuer fuer das Angemessene zu bekommen und ferngerueckte Inhalte durch zeitgenoessische Bilder zu ersetzen. Anschliessend geben die Autoren unterrichtliche Anregungen zum Umgang mit den Gedichten, wobei sie nach dem Hoeren, Lesen und (Ab-)Schreiben der Gedichte auch das Spielen (gestisch- mimisch oder pantomimisch) sowie das produktive Veraendern von Texten einbeziehen. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Kindergedichte der Romantik

Schlagwörter: Lyrik, Kindergedicht, Schuljahr 02, Schuljahr 03, Interpretation, Deutsch, Kind, Text, Unterrichtsmethode, Veränderung, Romantik, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Darstellendes Spiel, Primarbereich, Unterrichtsentwurf


Autor: Haas, Gerhard
Titel: Die Baechlein von den Bergen springen ....
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1993) 118, S. 22–25

Abstract: Der Artikel stellt eine Moeglichkeit dar, Kinder mit romantischen Gedichten bekannt zu machen. Dabei soll das romantische Naturbild mit zeitgenoessischer Naturerfahrung verglichen werden. Im ersten Schritt geht es vor allem um die Begegnung mit dem Text, in einem 2. Schritt um die Reflexion. Ein 3. Schritt soll eine aktive Stellungnahme der Schueler z. B. durch Text- Bild- Collagen ermoeglichen. Anschliessend beschreibt der Autor verschiedene Moeglichkeiten der methodischen Vorgehensweise. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Gedichte in der Grundschule

Schlagwörter: Literaturepoche, Schuljahr 04, Naturerfahrung, Eichendorff, Joseph von, Deutsch, Naturlyrik, Text, Unterrichtsmethode, Romantik, Natur, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Gedicht, Primarbereich, Unterrichtsentwurf


Autor: Menzel, Wolfgang
Titel: Eichendorffs Zwei Gesellen.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1993) 118, S. 26–29

Abstract: Eichendorffs Gedicht Fruehlingsfahrt ist heutigen Schuelern sprachlich fremd; sein Inhalt kann aber auch heute Jugendlichen Denkanstoesse und Erfahrungen vermitteln. Ziel der Behandlung im Unterricht ist in diesem Fall nicht die formale Analyse mit literaturwissenschaftlichen Termini, sondern eine rein inhaltliche Annaeherung an den romantischen Text. Diese kann anschliessend an den poetisch-formalen Mitteln ueberprueft werden. Das Gedicht von zwei Gesellen, die im Fruehling aufbrechen, um in der Welt etwas zu vollbringen, die aber beide scheitern. Waehrend der erste zum freudlosen Spiesser wird, endet der zweite nach einem verworrenen Leben in Krankheit und Einsamkeit. Um die Liebe und goettliche Fuehrung, die beiden fehlt, bittet der Erzaehler Gott in der letzten Strophe. Das Unterrichsgespraech nach der Lektuere des Gedichts kann ergaenzt werden durch Zeichnungen aus der Romantik, Informationen ueber Entstehungszeit und Autor und durch Schumanns Vertonung des Textes. Den Abschluss kann die Gestaltung einer Collage bilden. Die fertigen Arbeiten werden ausgestellt und begruendend erlaeutert. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Eichendorffs Fruehlingsfahrt

Schlagwörter: Schumann, Robert, Literaturgeschichte, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Eichendorff, Joseph von, Leben, Arbeitsauftrag, Deutsch, Textinterpretation, Hauptschule, Text, Romantik, Unterrichtsmaterial, Planung, Literaturunterricht, Gedicht, Jugendlicher, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Schicksal


Autor: Haas, Erika
Titel: Diebe, Dichter, Philister und andere. Romantische Lebensentwuerfe in Brentanos Maerchen Die fuenf Soehne des Schulmeisters Klopstock.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1993) 118, S. 30–32, 39

Abstract: Unterrichtsgegenstand: Brentanos Die fuenf Soehne des Schulmeisters Klopstock. Die Lektuere von Brentanos Maerchen Die fuenf Soehne des Schulmeisters Klopstock macht zum einen mit einem typisch romantischen Text und den Idealen der Zeit bekannt, zum anderen ermoeglicht er eine Auseinandersetzung mit dem Problem des richtigen Lebensentwurfs und kann so zur Ichfindung der Schueler beitragen. Der Text muss zur besseren Verstaendlichkeit leicht gekuerzt werden; genaue Kuerzungsvorschlaege sind angegeben. Die Lektuere erfolgt schrittweise und wird begleitet von eigenen Schreibarbeiten der Schueler. Sie entwerfen nach den klingenden Namen der Brueder jeweils eigene Lebensentwuerfe. Der Vergleich zum Original zeigt die Bedeutung und gesellschaftliche Wertigkeit der jeweiligen Berufswahl. An Klopstock und Holzapfelklausner lassen sich zwei entgegengesetzte Lehrer- und Schultypen erarbeiten. Die Schueler erstellen jeweils Werbeprospekte fuer diese beiden Schulen. Der Ausgang des Maerchens und der Vergleich zum Grimm-Maerchen Die vier kunstreichen Brueder zeigen deutlich das romantische Ideal des poetischen Lebens. Im krassen Gegensatz dazu steht die Figur des Philisters Knarrasper, der in einer Wandzeitung in Wort und Bild dargestellt wird. (Sud).

Schlagwörter: Identitätsbildung, Literaturgeschichte, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Ich-Entwicklung, Romantik, Brentano, Clemens von, Ichbewusstsein, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Berufswahl, Deutschunterricht, Märchen, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I


Autor: Gassner, Otmar
Titel: Romantische Gedichte rekonstruieren.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1993) 118, S. 40–43

Abstract: Unterrichtsgegenstand: Merkmale romantischer Lyrik. Der Zugang zu Gedichten der Romantik ist heutigen Schuelern verstellt, die Bereitschaft zur Lektuere und Auseinandersetzung eher gering. Andererseits haben gerade diese Gedichte die im allgemeinen Bewusstsein unreflektiert vorhandene Norm fuer Form und Inhalt von Gedichten entscheidend gepraegt. Ziel der Unterrichtseinheit ist daher die Anbahnung eines entsprechenden Problembewusstseins. Sie kann durch einen Vergleich fortgesetzt werden und zu einem differenzierten Lyrikbegriff fuehren. Vorgeschlagen wird eine kreative Behandlung der Gedichte durch Wortstreichungen und (Re)konstruktionen. In verschiedenen Arbeitsgruppen waehlen die Schueler jeweils eines von zwei Gedichten aus und bearbeiten es nach der gegebenen Aufgabenstellung. Sie erstellen so ein Arbeitsblatt, das den uebrigen Schuelern anschliessend zur Rekonstruktion der Gedichte gegeben wird. Der Vergleich der Ergebnisse fuehrt schnell zu einer Liste der typischen Merkmale romantischer Lyrik, die dann anhand der nicht ausgewaehlten Gedichte ueberprueft und ergaenzt werden kann. Abschliessend informiert der Lehrer ueber die literaturgeschichtliche Einordnung und die damalige Verbindlichkeit der Form, die heute laengst aufgehoben ist. (Sud).

Schlagwörter: Moerike, Eduard, Lyrik, Literaturanalyse, Literaturgeschichte, Eichendorff, Joseph von, Stil, Romantik, Brentano, Clemens von, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Struktur, Deutschunterricht, Gedicht, Arbeitsbogen, Unterrichtsentwurf, Sekundarstufe I, Kreativität


Autor: Haas, Gerhard; Linke, Angelika
Titel: Hat er – oder hat er nicht? Eine Unterrichtsanregung zur Frage nach der Wirklichkeit in E.T.A. Hoffmanns Der goldene Topf.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1993) 118, S. 44–47

Abstract: Waehrend der Leser eines Maerchens von Anfang an sicher ist, Maerchenhaftes, nicht Wirkliches zu lesen, sind die Texte E.T.A. Hoffmanns bis zum Ende ambivalent und offen. Die offenen Uebergaenge vom Normalen ins Phantastische werden zum einen gedeutet als Vorstoss in Bereiche, die dem Auge sonst verschlossen sind. Oder sie werden verstanden als Ausdruck der Hoffmannschen Vorstellung einer hoeheren, mythischen Wirklichkeit, die die Alltagswelt der Menschen umgreift und durchdringt. Die beim Lesen hervorgerufene Verunsicherung wird durch genaue Textanalyse nicht aufgehoben, sondern bestaetigt. Sie entsteht stilistisch vor allem durch Perspektivenwechsel und sprachliche Relativierung und durch die (nachtraeglichen) Rationalisierungsangebote in der Erzaehlung selbst. Beide Methoden werden an Textbeispielen ausfuehrlich erlaeutert. Lektuere und Besprechung fuehren also von der Verunsicherung ueber die Dinge selbst zur Verunsicherung ueber die Deutung, die wir den Dingen geben. Die Thematisierung dieses unveraendert aktuellen Problems und die Auseinandersetzung mit E.T.A. Hoffmann lohnen die Behandlung im Unterricht.

Schlagwörter: Kunstmärchen, Didaktische Grundlageninformation, Fantasie, Literaturanalyse, Literaturgeschichte, Sekundarbereich, Wahrnehmung, Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus, Deutsch, Didaktische Erörterung, Romantik, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Märchen, Realität


Autor: Garbe, Joachim
Titel: Wenn wir zu hoffen aufhoeren, kommt, was wir befuerchten, bestimmt.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1993) 118, S. 48–53

Abstract: Kein Ort. Nirgends entstand 1976. In der Zeit, als die DDR die Massnahmen gegen Kuenstler radikal verschaerfte, empfand Christa Wolf deutlich die geistige Naehe zu Karoline von Guenderrode und Heinrich von Kleist. Die Behandlung des Textes im Unterricht macht bekannt mit dem Selbstverstaendnis der Autorin, moderner Erzaehltechnik und dem Projektionsraum Romantik, in dem Themen diskutiert werden, die bis heute aktuell sind. Der Einstieg erfolgt durch Vorlesen einer langen Eingangspassage und Untersuchung der Frage wer spricht? . Ist so das Konstruktionsprinzip bekannt, wird die Textlektuere Hausaufgabe. Das Verhaeltnis der Figuren zueinander wird im Soziogramm dargestellt, das dann die Textarbeit begleitet. Die Charakteristiken der beiden Hauptfiguren werden arbeitsteilig erstellt und am Text ueberprueft. Die im Gespraech vertretenen Ansichten stehen exemplarisch fuer die Position der Zeit; im Kontrast wird die Aussenseiterrolle der beiden verstaendlich und nachvollziehbar. Durch den Vergleich von Briefauszuegen mit der Gestaltung bei Christa Wolf wird die Methode der Textkonstruktion deutlich. Der Traum als zentrales Motiv der Romantik fuehrt wieder zur Frage nach der Autorin und den Bedingungen ihres Schreibens. Zu allen Arbeitsschritten sind genaue Seitenzahlen angegeben. Zwei moegliche Fortfuehrungen werden genannt. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Christa Wolfs Kein Ort. Nirgends

Schlagwörter: Prosa, Günderode, Karoline von, Literaturgeschichte, Gesellschaft, Schuljahr 12, Autor, Deutsch, Text, Deutschland-DDR, Wolf, Christa, Gegenwartsliteratur, Sekundarstufe II, Romantik, Erzähltechnik, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Selbstverständnis, Dichtung, Utopie, Leistungskurs, Kleist, Heinrich von, Unterrichtsentwurf, Kulturpolitik


Autor: Tieke, Klaus
Titel: Ich war so leicht, so lustig sonst.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1993) 118, S. 54–61

Abstract: Fouque war einer der meistgelesenen Schriftsteller des fruehen 19. Jahrhunderts. Gerade Undine war weit verbreitet und wurde besonders geschaetzt. In der Auseinandersetzung mit dem Text lernen heutige Schueler das Frauenbild der Romantik in seinen verschiedenen Formen kennen. Zugleich werden sie angeregt zum Vergleich mit den heute bestehenden, sie selbst betreffenden geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen. Das Ideal der demuetig dienenden Frau wirkt ja bis heute fort. Im Anschluss an die Lektuere des Maerchens sollen die Schueler zunaechst ein eigenes Maerchen schreiben, das aber ein happy-end hat. Die Diskussion darueber veranschaulicht die Bewertungskriterien der Schueler. Die Auseinandersetzung mit dem Frauenbild basiert neben der genauen Textanalyse wieder auf eigenem Schreiben: In einem fiktiven Dialog unterhalten sich die Figuren ueber die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Texte zur Undine-Rezeption liefern weitere Aspekte, ein aktueller Zeitschriftenartikel schlaegt den Bogen zur Gegenwart. Alle Materialien sind abgedruckt. Auf weitere lohnende Aspekte der Behandlung wird hingewiesen. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Friedrich de la Motte-Fouques Undine

Schlagwörter: Literaturgeschichte, Gesellschaft, Arbeitsauftrag, Deutsch, Text, Frauenbild, Kreatives Schreiben, Sekundarstufe II, Romantik, Motte-Fouqué, Friedrich de la, Rollenerwartung, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Märchen, Gymnasium, Unterrichtsentwurf


Autor: Kaltwasser, Vera
Titel: Schreiben, um zu ueberleben.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1993) 118, S. 62–68

Abstract: Sophie Mereau gilt als die erste Schriftstellerin, die vom Schreiben leben konnte und unter ihrem eigenem Namen publizierte. Sie schildert ihre Lebensumstaende und Gefuehle so anschaulich und direkt, dass beim Leser spontan Anteilnahme und Neugier geweckt werden, die zur Auseinandersetzung mit Sophie Mereau und einem Vergleich zur Gegenwart einladen. Die vorgestellte Unterrichtseinheit kann in einer Reihe ueber die Fruehromantik, ueber die Rolle der Frauen im Jenauer Kreis oder ueber Leben und Schreiben stehen. Sie verbindet Rezeption mit kreativem Schreiben. Den Einstieg bilden zwei Gedichte, aus deren unterschiedlicher Stimmung auch Vermutungen ueber die Entstehungszeit moeglich sind. Nach Informationen zur Biographie Sophie Mereaus sollen die Schueler dann Leerstellen im Tagebuch durch eigene Gestaltung fuellen. Die Beziehung zu Clemens Brentano kann anhand des Textmaterials als Toncollage gestaltet werden. Den Abschluss bildet die erneute Bearbeitung der Einstiegsgedichte, auf der Basis des neuerworbenen Wissens gestaltet in der Form eines inneren Monologs. Weitere Gedichte zur Ergaenzung sind angegeben; zwei Rundfunkfeatures koennen beim HR entliehen werden. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Sophie Mereau

Schlagwörter: Unterrichtseinheit, Literaturgeschichte, Gesellschaft, Schriftstellerin, Arbeitsauftrag, Autor, Deutsch, Text, Biografie, Kreatives Schreiben, Sekundarstufe II, Brentano-Mereau, Sophie, Romantik, Unterrichtsmaterial, Emanzipation, Frau


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