Orthographische Zweifelsfälle

Praxis Deutsch Nr. 198/2006

Bestellnummer: 52198
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: Juli 2006
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Deutsch
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Lieferstatus: Vergriffen ohne Neuauflage

Der Basisartikel und die Unterrichtsmodelle erläutern die im Sprachsystem liegenden Gründe für die wesentlichen Bereiche von Zweifelsfällen – Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Kommasetzung, Dehnungs-h, Fremdwortschreibung – und können so manche Unsicherheit ausräumen. Und es zeigt, dass gerade der Mut zum Zweifel zu einer Beschäftigung mit Sprache führt, die erhellende Einsichten bewirken kann.

An Zweifeln nicht verzweifeln, sondern sie produktiv nutzen
Besonders für Schülerinnen und Schüler, die Unsicherheiten auf eigene Unkenntnis zurückführen und sich schnell entmutigen lassen, kann es entlastend sein zu erfahren, dass Zweifel hinsichtlich einer Schreibweise oft gute Gründe haben – und dass derjenige, der zweifelt, häufig ein feineres Gespür für Sprache hat als der, der unreflektierte Fehler macht.

Unterrichtspraxis:

  • Wo hat sich das Wort versteckt?
  • Zweifeln? Ja!
  • Am Dehnungs-h zweifeln, aber nicht verzweifeln
  • "Aber Wie-Wörter schreibt man doch klein"
  • Fehlschreibungen im Internet – Welche? Wo? Warum?
  • Erfolg versprechend oder erfolgversprechend?
  • Downgeloadet oder gedownloaded?
  • Komma oder kein Komma?
  • Autor: Bredel, Ursula
    Titel: Orthographische Zweifelsfälle.
    Quelle: In: Praxis Deutsch,(2006) 198, S. 6–15

    Abstract: Im Basisartikel zum Heftthema Orthographische Zweifelsfälle geht es um Einsichten in die Zusammenhänge von Grammatik und Rechtschreibung, denn diese können Schülern und Schülerinnen helfen, Zweifel hinsichtlich einer richtigen Schreibweise zu verringern. Gleichzeitig zeigen sie, dass manches eben wirklich nicht eindeutig ist, dass Zweifel zuweilen gute Gründe haben. (Teilw. Orig.).

    Schlagwörter: Didaktische Grundlage, Rechtschreibung, Deutsch, Basisartikel, Schreiben, Fachdidaktik, Schriftsprache, Rechtschreibfehler, Deutschunterricht


    Autor: Eisenberg, Peter
    Titel: Rückbau.
    Quelle: In: Praxis Deutsch,(2006) 198, S. 16

    Abstract: Der Weg zur Orthographiereform: Warum er bis zu den aktuellen Änderungen kein Zickzackkurs, sondern eine geradlinige Entwicklung war, zeigt der Autor in seinem Beitrag auf.

    Schlagwörter: Rechtschreibung, Sprache, Rechtschreibreform, Deutsch, Schriftsprache, Prozess


    Autor: Risel, Heinz
    Titel: Wo hat sich das Wort versteckt?
    Quelle: In: Praxis Deutsch,(2006) 198, S. 17–21

    Abstract: Die vorgestellten Unterrichtsvorschläge lenken den Blick auf personinternes Zweifeln bei normgerechten Wortschreibungen im Anfangsunterricht. Zu diesem Zeitpunkt ist das Nachschlagen im Wörterbuch noch häufiger erforderlich. Der Beitrag enthält 3 Arbeitsbogen als Kopiervorlagen: 1. Aufgaben zur Differenzierung von leicht und schwerer zu findenden Wörtern (mit Zusatzaufgabe für schnelle Kinder), 2. Aufgaben zum Vorgehen bei Zweifelsfällen, 3. Aufgaben zur Schreibung des /Sch/-Lauts.

    Schlagwörter: Anfang, Rechtschreibung, Schuljahr 02, Schuljahr 03, Lautbildung, Laut , Anfangsunterricht, Wörterbuch, Schreiben, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Buchstabe, Arbeitsbogen, Primarbereich, Übungsmaterial, Nutzung, Wort


    Autor: Spiegel, Ute
    Titel: Zweifeln? – Ja!
    Quelle: In: Praxis Deutsch,(2006) 198, S. 22–27

    Abstract: Die Auslautverhärtung stellt für Grundschulkinder beim Schreiben eine Schwierigkeit dar. Trotzdem ist diese im Bereich der Verben (in Präsens, Präteritum und Komposita) oft unterrepräsentiert. In diesem Beitrag machen Gespräche und Überarbeitungstexte das Prinzip deutlich. Dazu sind mehrere Übungsmaterialien als Kopiervorlage enthalten.

    Schlagwörter: Rechtschreibung, Schuljahr 02, Schuljahr 03, Lautbildung, Schreiben, Auslautverhärtung, Rechtschreibunterricht, Übung, Grundschule, Verb, Unterrichtsmaterial, Auslaut, Deutschunterricht, Buchstabe, Arbeitsbogen, Primarbereich, Übungsmaterial


    Autor: Blatt, Inge
    Titel: Am Dehnungs-h zweifeln, aber nicht verzweifeln.
    Quelle: In: Praxis Deutsch,(2006) 198, S. 28–35

    Abstract: Weil man sich nicht eindeutig an Regeln orientieren kann, hat man beim Dehnungs-h oft die Qual der Wahl. In dieser Unterrichtseinheit wird gezeigt, wie schon Grundschüler einige Strategien zur Eingrenzung der Zweifelsfälle erwerben können. Dazu enthält der Beitrag mehrere Kopiervorlagen mit zahlreichen Übungen.

    Schlagwörter: Wortfamilie, Rechtschreibung, Schuljahr 04, Schuljahr 05, Schreiben, Grafem, Rechtschreibunterricht, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Arbeitsbogen, Dehnung , Primarbereich, Sekundarstufe I, Übungsmaterial, Wort


    Autor: Noack, Christina
    Titel: Aber Wie-Wörter schreibt man doch klein!
    Quelle: In: Praxis Deutsch,(2006) 198, S. 36–43

    Abstract: Die Autorin stellt in ihrem Beitrag das didaktische Modell von Röber-Siekmeyer vor, bei dem die Großschreibung weder an Wortarten noch an die Semantik gebunden ist, sondern einzig an syntaktische Eigenschaften: Großgeschrieben wird nach diesem Modell, was den Kern einer Nominalphrase bildet. Neben methodischen Anregungen sind mehrere Kopiervorlagen mit Übungen enthalten.

    Schlagwörter: Rechtschreibung, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Schuljahr 07, Großschreibung, Schreiben, Kleinschreibung, Rechtschreibunterricht, Syntax, Übung, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Arbeitsbogen, Sekundarstufe I, Übungsmaterial


    Autor: Klein, Wolf Peter
    Titel: Fehlschreibungen im Internet – Welche? Wo? Warum?
    Quelle: In: Praxis Deutsch,(2006) 198, S. 44–47

    Abstract: In Chats und Internetforen finden sich eine Fülle an gewollten und ungewollten Fehlschreibungen. Anhand ausgewählter Wörter ihre Verteilung zu ermitteln und ihre Entstehungsursachen nachzuvollziehen führt zum Verstehen typischer orthographischer Zweifelsfälle. Der Autor beschreibt dazu ein Unterrichtsmodell, das sich auf Schreibvarianten im Internet bezieht. (Teilw. Orig.).

    Schlagwörter: Rechtschreibung, Unterrichtsmodell, Schuljahr 07, Schuljahr 08, Chat, Schreiben, Rechtschreibunterricht, Schriftsprache, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Internet, Sekundarstufe I, Variation


    Autor: Fuhrhop, Nanna
    Titel: Erfolg versprechend oder erfolgversprechend?
    Quelle: In: Praxis Deutsch,(2006) 198, S. 48–53

    Abstract: Die Neuregelung der Getrennt- und Zusammenschreibung war der umstrittenste Teil der Rechtschreibreform. Die Zweifelsfälle in diesem Bereich sind oft im Sprachsystem begründet – dann ist vom Kontext her zu entscheiden. Die Autorin erläutert zunächst die Grundprinzipien der Getrennt- und Zusammenschreibung und beschreibt dann zwei Unterrichtssequenzen, in denen es um die Substantivkomposita und um potenziell doppeldeutige Fälle (Adjektive, Partizip) geht. Der Beitrag enthält mehrere Arbeitsblätter als Kopiervorlage. (Teilw. Orig.).

    Schlagwörter: Adjektiv, Rechtschreibung, Partizip, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Zusammenschreibung, Wortbildung, Rechtschreibunterricht, Kompositum, Übung, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Arbeitsbogen, Sekundarstufe I, Getrenntschreibung


    Autor: Weingarten, Rüdiger
    Titel: Downgeloaded oder gedownloaded?
    Quelle: In: Praxis Deutsch,(2006) 198, S. 54–59

    Abstract: Ziel der beschriebenen Unterrichtseinheit ist eine Schärfung des Sprachbewusstseins im Hinblick auf Formen und Funktionen von Fremdgraphien. Die Schülerinnen und Schüler ermitteln das Auftreten verschiedener Flexionsformen von aus dem Englischen importierten Verben im Internet. Es zeigt das Nebeneinander der konkurrierenden Eindeutschungen. (Teilw. Orig.).

    Schlagwörter: Rechtschreibung, Unterrichtseinheit, Schuljahr 10, Schuljahr 11, Schuljahr 12, Sekundarbereich, Grammatik, Sprachanalyse, Sprachbewusstsein, Fremdwort, Sekundarstufe II, Alltagssprache, Anglizismus, Adaptation, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Internet, Sekundarstufe I


    Autor: Tophinke, Doris
    Titel: Komma oder kein Komma?
    Quelle: In: Praxis Deutsch,(2006) 198, S. 60–67

    Abstract: Die Autorin beschreibt ein Unterrichtsmodell zur Kommasetzung. Entscheidend für die Kommasetzung ist, wie eng zwei Sachverhalte in einem Satz durch die Art der Satzkonstruktion miteinander verbunden sind. Dies kann man anhand des Junktionsmodells zeigen, das davon ausgeht, dass die grammatische Struktur einer Sprache abhängig ist von den kognitiven und kommunikativen Funktionen, die sie erfüllt. Neben didaktischen Erläuterungen beschreibt die Autorin die einzelnen Schritte des Unterrichtsmodells. Der Beitrag enthält mehrere Schüler-Arbeitsmaterialien als Kopiervorlage. (Teilw. Orig.).

    Schlagwörter: Kommasetzung, Interpunktion, Schuljahr 11, Schuljahr 12, Schuljahr 13, Sekundarbereich, Grammatik, Sekundarstufe II, Unterrichtsmaterial, Deutschunterricht, Arbeitsbogen, Zeichensetzung


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