Stil

Der Deutschunterricht Nr. 3/1991

Bestellnummer: 520039
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: Juni 1991
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Deutsch
Preis: 20,50 € *
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Lieferstatus: Vergriffen ohne Neuauflage

Autor: Abraham, Ulf
Titel: Taeglicher Textmord? Eine betruebliche Bestandsaufnahme zur Praxis stilanalytischer Aufgaben im Literaturunterricht.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1991) 3, S. 6–19

Abstract: Stilanalyse im Literaturunterricht beschraenkt sich in den meisten Faellen entweder auf eine Inhaltsanalyse oder auf eine Auflistung von Formmerkmalen, zum Schaden der Texte und der Schueler. Schon bei Literaturwissenschaftlern und Linguisten fehlt eine einheitliche Begriffserklaerung. Stil wird verstanden als Wahlmoeglichkeit des Autors, als subjektive Abweichung von einer objektiven Norm oder als Zeichen in der Textstruktur. Parallel dazu wird der Begriff der Stilanalyse in Lesebuechern meist vermieden. Man spricht von sprachlichen Mitteln, Texteigentuemlichkeiten oder von poetischen Mitteln. An drei Fallbeispielen wird gezeigt, wie Hinweise oder Fragen in Lesebuechern Stilarbeit erschweren oder unmoeglich machen. Alternativen werden gefordert.

Schlagwörter: Lesebuch, Analyse, Sekundarbereich, Literaturwissenschaft, Stil, Deutsch, Textinterpretation, Lehrwerkanalyse, Textanalyse, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Sachinformation


Autor: Pueschel, Ulrich
Titel: Sprachpragmatische Stilanalyse. Ueberlegungen zur interpretativen Stilistik.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1991) 3, S. 21–32

Schlagwörter: Analyse, Literaturwissenschaft, Rhetorik, Stil, Deutsch, Textinterpretation, Theorie, Pragmatik , Handlungsforschung, Sprachwissenschaft, Sachinformation


Autor: Dehn, Mechthild
Titel: Stil von Grundschuelern? Schuelertexte verstehen lernen – und die Folgen fuer den Unterricht.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1991) 3, S. 37–51

Abstract: Lehrer lesen Schuelertexte (fast) immer paedagogisch korrigierend, unbewusst gemessen an den Massregeln des Schuldeutschs. Versucht man aber, diese Texte wortwoertlich ernst zu nehmen, bieten sich neue Moeglichkeiten des Verstehens. Ein Experiment, das mit GrundschullehrerInnen dazu durchgefuehrt wurde, wird beschrieben und mit Texten von Schuelern und LehrerInnen verdeutlicht. Ein Beispiel zeigt, wie vorsichtige Korrekturen am Schuelertext moeglich sind, die den Stil des Schuelers entwickeln, statt ihn zu verbauen. Eine umfangreiche Literaturliste ist angefuegt.

Schlagwörter: Korrektur, Freies Schreiben, Verstehen, Stil, Deutsch, Didaktische Erörterung, Lernziel, Text, Kreatives Schreiben, Überarbeitung, Grundschule, Leistungsbeurteilung, Unterrichtsmaterial, Textverständnis, Primarbereich, Aufsatzunterricht, Kreativität, Verbesserung, Alternative


Autor: Saxalber-Tetter, Annemarie
Titel: Mit dem eigenen Stil zurechtkommen lernen.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1991) 3, S. 52–60

Abstract: Der individuelle Schreibstil gilt wie die Schrift als ein persoenliches Erkennungszeichen und ist in der Oberstufe schon sehr ausgepraegt. Stilberatung kann in dieser Altersstufe sowohl der sprachlichen Verstaendlichkeit als auch der Erweiterung der persoenlichen Ausdrucksfaehigkeit dienen. Einige Beispiele fuer Stiltendenzen bei Schuelern werden analysiert. Danach folgen kurze methodische Anregungen zur Stilberatung und Stilfindung.

Schlagwörter: Schülerberatung, Analyse, Schuljahr 11, Stil, Deutsch, Didaktische Erörterung, Erziehung, Sekundarstufe II, Persönlichkeit, Textanalyse, Unterrichtsmaterial, Aufsatzunterricht


Autor: Fritzsche, Joachim
Titel: Andreas schreibt anders. Versuch ueber den Individualstil von Schuelern.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1991) 3, S. 61–71

Abstract: Individualstil als fuer einen Autor typische Wortwahl und Formulierungsweise, ueber einen laengeren Zeitraum hinweg und in verschiedenen Textsorten, laesst sich durchaus schon bei Kindern beobachten. An einem konkreten Beispiel aus einem Kurs fuer Kreatives Schreiben wird diese Aussage ausfuehrlich belegt. Die Arbeiten (Lyrik, Phantasiegeschichte) eines Schuelers aus seinem 12. bis 14. Lebensjahr werden unter stilistischen Gesichtspunkten betrachtet. Ziel des Sprachunterrichts sollte es sein, diesen Individualstil zu foerdern. Moegliche Schritte dazu sind, gestuetzt auf die Arbeit von Jensen/Lamszus, freie Aufsaetze, das Ja zur persoenlichen Perspektive, lautes Vorlesen lassen, Textvergleich und – analyse statt Korrektur.

Schlagwörter: Schüler, Analyse, Stil, Förderung, Deutsch, Didaktische Erörterung, Kreatives Schreiben, Persönlichkeitsbildung, Unterrichtsmaterial, Aufsatzunterricht


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4/2017 - Soziolinguistik
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1/2017 - Theodor Storm
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3/2016 - Lügen
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1/2015 - Sprache der Gefühle
6/2014 - Geld und Spekulation in der Literatur
5/2014 - Grenzen überschreiten. Geschlechter im Film
4/2014 - Was bleibt? Erinnerungen an die DDR-Literatur
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5/2013 - Über Leichtigkeit und Schwere der Lyrik
4/2013 - Witze (vergriffen)
3/2013 - Erzählliteratur und Film
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6/2012 - Sprache und Kommunikation im Web 2.0
5/2012 - Arm und Reich in der Literatur
4/2012 - Jugendliteratur
3/2012 - "Man kann nicht lernen, nicht zu lernen."
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3/2011 - Literatur und Musik (vergriffen)
2/2011 - Sprachliche Höflichkeit (vergriffen)
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2/2006 - Magische Orte. Lyrik und Erinnerung (vergriffen)
1/2006 - Wortschatz (vergriffen)
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