Heine in der Schule

Der Deutschunterricht Nr. 5/1997

Bestellnummer: 520077
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: Oktober 1997
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Deutsch
Preis: 20,90 € *
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Heine als Symptom. Auch eine Einführung in die Literaturdidaktik / Heines Sicht auf Berlin, mit heutigen Augen gesehen. Unterrichtsvorhaben zu Heines Briefen aus Berlin in einem Profilkurs der . Klasse / Ver-Bildungsreisen. Zu Heines Kritik am modernen Tourismus / Heine europäisch / Heine – Tucholsky. Überlegungen zu einem problemorientierten Brückenschlag Forum Didaktische Aktivitäten des Heine-Instituts / Collagen zu Heines Hymnus-Text



Autor: Fingerhut, Karlheinz
Titel: Heine als Symptom.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 5–18

Abstract: Kaum eine Rezeptionsgeschichte spiegelt so prägnant die Geschichte der Deutschdidaktik von der Nachkriegsära bis heute wider wie die (Nicht-)Aufnahme und Behandlung Heines in Schulbüchern, Handreichungen, fachdidaktischen und wissenschaftlichen Beiträgen. Karlheinz Fingerhut zeichnet diese Geschichte, die gleichermaßen Einsichten in die allgemeine Geschichte des Deutschunterrichts wie in unser geschichtlich geprägtes Vor-Verständnis von Heines Person und Werk liefert, in ihren wichtigsten Stationen nach. (Verlag).

Schlagwörter: Produktorientierung, Heine, Heinrich, Didaktische Grundlageninformation, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Rezeptionsgeschichte, Einführung, Literaturtheorie, Fachdidaktik, Lernen, Nachkriegsgeschichte, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Schulfach, Handlungsorientierung


Autor: Beste, Gisela
Titel: Heines Sicht auf Berlin, mit heutigen Augen gesehen.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 19–26

Abstract: In seinen Briefen aus Berlin, die er 1822 für den Rheinisch- westfälischen-Anzeiger schrieb, ging Heine in ironisch-kritischer Weise auf das repräsentativ- monumentalische Berlin mit seinen Großbauten und auf das alltäglich-menschliche Berlin ein. Berliner Schülerinnen und Schüler nahmen die Briefe als Ausgangspunkt, um sich über die Auseinandersetzung mit der eigenen Stadt der Schreibweise Heines zu nähern. Es entstand die Fotodokumentation eines Spaziergangs auf Heines Spuren, versehen mit Heine-Zitaten und in Heines Manier verfassten Schülertexten. (Verlag).

Schlagwörter: Heine, Heinrich, Brief, Verfahren, Didaktische Grundlageninformation, Prosa, Spaziergang, Literaturgeschichte, Heimat, Schuljahr 11, Großstadt, Umwelterfassung, Zeitgeschichte, Exkursion, Fotografieren, Didaktische Erörterung, Fotografie, Text, Dokumentation, Kreatives Schreiben, Sekundarstufe II, Berlin, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Unterrichtsentwurf


Autor: Höhn, Gerhard
Titel: (Ver-)Bildungsreisen.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 27–33

Abstract: Heine war ein Reisender, der auf seinen Reisen scharf beobachtete und seine Eindrücke pointiert formuliert. In seinen Reisebildern thematisierte er auch das Reisen und die Reisenden selbst. Er zeigte die Deformation, die mit dem Übergang von der bürgerlichen Bildungsreise zum modernen Vergnügungs- und Erholungstourismus einher geht – und nahm damit ein aktuelles gesamteuropäisches Problem voraus. (Verlag).

Schlagwörter: Heine, Heinrich, Reiseliteratur, Tourismus, Gegenwartsbezug, Kritik, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Sachinformation


Autor: Ponsard, Monika; Bucciol, Gio B.; Siguan, Marisa
Titel: Heine europäisch.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 34–48

Abstract: Goethe prägte den Begriff der Weltliteratur. Er meinte damit, dass jede Nationalliteratur das Beste der anderen aufnehmen und ins Eigene umsetzen müsse, um sich selbst weiterzuentwickeln. Die drei Autoren dieses Artikels zeigen, dass Heine in Goethes Sinne weltliterarisch war und auch so rezipiert wurde. Sie zeigen exemplarisch Beziehungen zwischen Heine und der literarischen Welt Frankreichs, Italiens und Spaniens auf. Der Franzose Pierre-Jean Beranger übte als Volkstänzer Einfluss auf Heine sowie auf andere Vormärz-Dichter aus. Mit dem italienischen Dichter Arrigato Boito verbindet Heine die Idee des demokratischen Aufbruchs, Gustavo Adolfo Becquer, Spanien, stellte seine Weltschmerz-Poesie in die vermeintlich romantische Tradition Heines. (Verlag).

Schlagwörter: Literatur, Heine, Heinrich, Weltliteratur, Literaturgeschichte, Frankreich, Politische Lyrik, Rezeption, Europa, Volkslied, Volkstümlichkeit, Romantik, Spanien, Deutschunterricht, Gedicht, 19. Jahrhundert, Sachinformation


Autor: Schiavoni, Guilio
Titel: Heine und die Blutschuld der Juden.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 49–55

Abstract: Seit dem Mittelalter existiert in Europa das Mythem der jüdischen Blutschuld. Chzristen warfen Juden Ritualmord vor: Zu religiösen Zwecken würden sie junge Christen töten und das aufgefangene Blut ihrer Opfer für das Passahfest benutzen. Heine verwendet das Blutschuld- Motiv im Rabbi von Bacherach. Der Artikel zeichnet die – für fünfzehn Jahre unterbrochene – Entstehungsgeschichte der Fragment gebliebenen Geschichte nach, in der sich die veränderte Haltung Heines zum Judentum sowie seine Reaktion auf antisemitische Geschehnisse widerspiegeln. (Verlag).

Schlagwörter: Literatur, Heine, Heinrich, Literaturgeschichte, Erzählung, Mord, Ritual, Geschichte , Novelle, Antisemitismus, Deutschunterricht, 19. Jahrhundert, Mythos, Sachinformation, Judentum


Autor: Roth, Klaus-Hinrich
Titel: Heine – Tucholsky.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 56–62

Abstract: Der Autor vollzieht Peter Rühmkorfs Brückenschlag von Heine zu Tucholsky nach und diskutiert, inwiefern er auch für Schülerinnen und Schüler sinnvoll und machbar ist. Er weist auf die den beiden Dichtern gemeinsame aufklärerische Perspektive hin und schlägt zu deren unterrichtlicher Erarbeitung den Vergleich ihrer Deutschland-Satiren vor: Heines Deutschland. Ein Wintermärchen sowie Tucholskys Bild-Text-Montage Deutschland, Deutschland über alles. (Verlag).

Schlagwörter: Funktion , Tucholsky, Kurt, Heine, Heinrich, Didaktische Grundlageninformation, Aufklärung , Vergleich, Literaturgeschichte, Sekundarbereich, Satire, Didaktische Erörterung, Orientierung, Sinngebung, Literaturkanon, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Tradition, Gymnasium, 19. Jahrhundert, Politische Literatur, 20. Jahrhundert, Deutschland


Autor: Fingerhut, Karlheinz; Stückrat, Jörn
Titel: Wie man Heine fressen kann und verdauen.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 63–77

Abstract: Der Liedermacher Wolf Biermann nennt den frechen Heinrich Heine seinen Cousin und die Kritik würdigt Biermann als dessen legitimen Nachfahren. Grund genug, Wolf Biermann am Beispiel ausgewählter Lieder und Gedichte in einem Interview herauszufordern, sehr konkret über seine produktive Heine-Rezeption, sein Ideal von einem Volksdichter, seine Beziehung zu anderen Heine-Nachfahren und zum jüdischen Kulturerbe Auskunft zu geben. Das Interview ist so ausgelegt, dass es auch für den Deutschunterricht vielfältige Anregungen liefern kann. (Verlag).

Schlagwörter: Heine, Heinrich, Literaturgeschichte, Liedermacher, Sekundarbereich, Volksdichtung, Rezeption, Biermann, Wolf, Kulturgut, Literaturunterricht, Deutschunterricht, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, Sachinformation, Judentum


Autor: Roth, Ursula
Titel: Didaktische Aktivitäten des Heinrich-Heine-Instituts.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 78–82

Abstract: Vorgestellt wird das Konzept des Museums des Heine- Instituts für Schulklassen. (HeLP/We).

Schlagwörter: Heine, Heinrich, Didaktische Grundlageninformation, Sekundarbereich, Didaktische Erörterung, Museumspädagogik, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Außerschulischer Lernort


Autor: Cichotzki, Stephan
Titel: Collagen zu Heines Hymnus-Text.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 84–85

Abstract: Heines Wintermärchen und Hymnus wurden von OberschülerInnen bildnerisch durch Collagen interpretiert. (HeLP/We).

Schlagwörter: Heine, Heinrich, Bildnerisches Gestalten, Schuljahr 11, Kunstunterricht, Interpretationsmethode, Sekundarstufe II, Collage , Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Unterrichtsentwurf


Autor: Riemenschneider, Monika; Bücher, Angelika
Titel: Annäherungen an Heine.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 86–91

Abstract: Auf der Suche nach Heinrich Heine in Düsseldorf sollten die SchülerInnen Texte Heines mit heutigen Fotos von ihm erwähnter Orte so kombinieren, daß überraschende Inkongruenzen Impulse des Nachdenkens sein würden. (HeLP/We).

Schlagwörter: Heine, Heinrich, Literaturgeschichte, Schuljahr 12, Fotografieren, Entdeckendes Lernen, Fotografie, Text, Dokumentation, Sekundarstufe II, Unterrichtsprojekt, Collage , Text-Bild-Beziehung, Arbeitsgemeinschaft, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Deutschunterricht, Collage , Düsseldorf


Autor: Kreis.Rudolf
Titel: Gegen den tausendjährigen Schmerz.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 91–92

Schlagwörter: Heine, Heinrich, Didaktische Grundlageninformation, Literaturgeschichte, Rezeption, Rezeptionsgeschichte, Didaktische Erörterung, Christentum, Geschichte , Literaturunterricht, Deutschunterricht, Judentum


Autor: Vogt, Rüdiger
Titel: Die Schule muss den Schülern mehr Raum geben! Sprachwissenschaftler und Sprachdidaktler diskutieren über Kommunikation in der Schule.
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 93–94

Schlagwörter: Pragmalinguistik, Schüler-Lehrer-Beziehung, Kommunikation, Kommunikationsforschung, Gespräch, Schule, Deutschunterricht, Schulpädagogik, Sprachwissenschaft, Sachinformation, Tagungsbericht


Autor: Vogt, Rüdiger
Titel: Die Schule muss den Schülern mehr Raum geben!
Quelle: In: Der Deutschunterricht,(1997) 5, S. 93–94

Schlagwörter: Pragmalinguistik, Realschule, Schüler-Lehrer-Beziehung, Kommunikation, Kommunikationsforschung, Schuljahr 05, Schuljahr 06, Schuljahr 11, Schuljahr 12, Sekundarbereich, Gespräch, Hauptschule, Sonderschule, Schule, Sekundarstufe II, Deutschunterricht, Schulpädagogik, Sprachwissenschaft, Sekundarstufe I, Sachinformation, Tagungsbericht


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