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Schulanfang

Die Grundschulzeitschrift Nr. 33/1990

Erscheinungsdatum:
April 1990
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Grundschule
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Abstract

Autor: Roebe, Edeltraud
Titel: Rituale – ein ABC sozialer Formsprache in der Schule.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1990) 33, S. 7–11

Abstract: Diskutiert werden verschiedene traditionelle Rituale, die im Unterrichtsgeschehen eine wichtige Rolle spielen, sowie die Moeglichkeit zum kritischen Umgang mit diesen Ritualen. Im ersten Teil werden die wichtigsten Rituale – Hoeflichkeits-, Disziplinierungs- oder Leistungsrituale – auf allgemeine Weise vorgestellt. Anschliessend folgt eine kritische phaenomenologische Definition des Begriffs Ritual. Es wird deutlich, dass Rituale Symbolhandlungen sind, die sich nicht ueber Sprache, sondern ueber gestische Handlungen vermitteln. Dieser nonverbale Charakter, der rational nicht hinterfragbar ist, birgt auch die Gefahren, die Rituale mit sich bringen. Vor dem Hintergrund dieser Problematik geht es dann speziell um solche Rituale, die den Schulanfang bestimmen. Hier wird auf die Tatsache aufmerksam gemacht, dass Rituale und Regeln erst dann erzieherische Relevanz haben, wenn sie innerhalb des Lehrerkollegiums aber, auch zwischen Lehrern und Schuelern, immer wieder kritisch reflektiert und so als veraenderbare Ordnungsmechanismen des Zusammenlebens transparent gemacht werden.

Schlagwörter: Schüler, Norm, Leistung, Didaktische Erörterung, Ritual, Sozialisation, Schule, Disziplin , Grundschule, Unterrichtsmaterial, Schulpädagogik, Primarbereich, Schulanfang, Schulanfänger, Schülerleistung


Autor: Walcher, Sabine
Titel: An all das soll ich denken?].
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1990) 33, S. 12–13

Schlagwörter: Schüler, Selbsttätigkeit, Unterrichtsplanung, Freie Arbeit, Erzählen, Ritual, Lernen, Schulleben, Grundschule, Offener Anfang, Selbstinstruierendes Material, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Handlungsorientierung, Schulanfang, Erfahrungsbericht


Autor: Roeber-Siekmeyer, Christa
Titel: Schulanfang interkulturell.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1990) 33, S. 14–15

Schlagwörter: Regel, Hausaufgabe, Ausländer, Ritual, Kind, Interkulturelles Lernen, Schulleben, Grundschule, Schulanfang, Sachinformation


Autor: Winschermann, Monika
Titel: Schulanfang – Chance eines Neuanfangs fuer die Lehrer.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1990) 33, S. 19–21

Abstract: Anhand von Ausschnitten aus einem Lehrertagebuch ueber die ersten Wochen in einer Klasse nach dem Schulanfang wird auf sehr anschauliche und praxisbezogene Weise ueber die Problematik der Entstehung und Notwendigkeit von Regeln und Ritualen in einem offenen Unterricht reflektiert. Zunaechst einmal werden Sinn und Zweck von Regeln allgemein sowie die wichtigsten didaktisch- paedagogischen Merkmale des offenen Unterrichts (freie Arbeit nach eigenem Wochenplan, freiwillige Arbeitsgemeinschaften, selbstkontrolliertes Lernen) kursorisch eroertert. Dann wird anhand der eher subjektiven Tagebucheintragungen die Entwicklung von festen Unterrichtsstrukturen innerhalb eines Monats beschrieben. Hier wird immer wieder deutlich, dass Regeln prinzipiell fuer eine sinnvolle Unterrichtsgestaltung notwendig sind, dass sie erst dann problematisch sind, wenn sie den Kindern von oben aufgezwungen werden. Weiterhin wird klar, dass Regeln als Vereinbarungen nur dann eine erzieherische Relevanz gewinnen, wenn Schueler und Lehrer als gleichberechtigte Partner im Miteinander diese Regeln erarbeiten und sie immer wieder auf ihre Brauchbarkeit hin kritisch hinterfragen.

Schlagwörter: Regel, Selbstständiges Lernen, Freie Arbeit, Norm, Lerntheorie, Handreichung, Ritual, Grundschule, Offener Anfang, Unterrichtsmaterial, Wochenplan, Primarbereich, Unterrichtsstil, Schulanfang, Erfahrungsbericht


Autor: Eyrisch, Doris
Titel: Uli und Kasperl als paedagogische Assistenten.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1990) 33, S. 24–25

Schlagwörter: Schüler-Lehrer-Beziehung, Konzentration , Didaktische Erörterung, Disziplin , Pädagogik, Unterricht, Grundschule, Motivation, Unterrichtsmaterial, Klima, Handpuppe, Primarbereich, Erfahrungsbericht


Autor: Roebe, Heinrich J.
Titel: Klassenraum und Schueler-Sein.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1990) 33, S. 26–30

Abstract: Anhand theoretischer Ueberlegungen aber auch unterrichtspraktischer Erfahrungen wird die komplexe Funktion des Klassenraums fuer die Befindlichkeit und die Lernbereitschaft der Schueler diskutiert. Im ersten Teil wird der eher konventionell strukturierte Klassenraum kritisch analysiert, und zwar im Hinblick auf die dazugehoerigen traditionellen Lehr- und Lernmuster. Demgegenueber wird dann ein alternatives didaktisches Modell beschrieben, das sowohl eine andere Auffassung vom Lernen als auch von der Gestaltung des Klassenraums impliziert. Im Mittelpunkt diese Modells steht der Aufbau von Leistungsfaehigkeit und Leistungsbereitschaft durch ein selbstgesteuertes kreatives Lernen (learning by doing, entdeckendes Lernen). Es wird deutlich gemacht, dass dieses Modell einen Klassenraum benoetigt, der verstanden wird als ein Raum zum Anstoss kreativen Handelns und selbstkontrollierten Lernens. Im zweiten Teil werden dann verschiedene Tips gegeben, wie man zum Beispiel durch Einrichten von Lese-, Sitz- oder Bastelecken, von variablen Sitzordnungen dynamische und offene Unterrichtsstrukturen unterstuetzen kann, die einem alternativen didaktischen Unterrichtsmodell Rechnung tragen.

Schlagwörter: Lernmotivation, Selbstständiges Lernen, Lerntheorie, Unterrichtsraum, Didaktische Erörterung, Pädagogik, Lernen, Leistungsfähigkeit, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Klima, Schulraum, Primarbereich, Unterrichtsstil, Kreativität, Schulanfang


Autor: Roebe, Edeltraud
Titel: Die Kinder in einer inneren und aeusseren Ordnung bergen.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1990) 33, S. 31–33

Schlagwörter: Erfahrung, Veränderung, Grundschule, Lichtenstein-Rother, Ilse, Schulanfang, Interview


Autor: Lichtenstein-Rother, Ilse
Titel: Die Kinder in einer inneren und aeusseren Ordnung bergen..
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1990) 33, S. 31–33

Abstract: Das vorliegende Interview diskutiert anhand des Themas Schulanfang wichtige didaktische Aspekte von Schule und Lernen. Zunaechst wird deutlich gemacht, dass das Schuelersein das Kindersein bereichern soll und dass deshalb jedes Kind als Individuum ernst genommen werden muss. Daraus folgt, dass die Schule nicht nur eine Unterrichtsstaette sein darf, sondern ein humaner paedagogischer Raum fuer Selbsterfahrung und Ichaufbau sowie fuer den Aufbau sozialer Verantwortlichkeit im gemeinsamen Handeln. Vor dem Hintergrund dieser Forderungen wird dann kurz die Bedeutung von Ordnung diskutiert. Hier wird klar, dass die Schule im Gegensatz zur Auffassung der antiautoritaeren Paedagogik Ordnungen und Regeln vermitteln soll, weil der Gewinn einer sinnvollen Erziehung nur moeglich ist ueber die Herstellung verbindlicher Lebens- und Lernformen. Gleichzeitig wird aber auch betont, dass mit diesen Regeln keine vorgegebenen, statischen Ordnungsmechanismen des Lehrens und Lernens gemeint sein koennen. Die Regeln sollen sich erst aus einem demokratischen Lernprozess ergeben.

Schlagwörter: Regel, Humanismus, Lerntheorie, Didaktische Erörterung, Ritual, Schulform, Soziales Verhalten, Lernprozess, Disziplin , Persönlichkeitsbildung, Schulleben, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Lichtenstein-Rother, Ilse, Primarbereich, Schulanfang, Interview


Autor: Dehn, Mechthild
Titel: Lehrhilfen bei Leseschwierigkeiten.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1990) 33, S. 34–42

Abstract: Anhand von vier Aufgaben zur Bearbeitung von Leseschwierigkeiten wird die Bedeutung des didaktisch- sozialen Kontextes (Aufgabenstellung im Unterrichtszusammenhang, emotionale Bedeutung und Schwierigkeit der Aufgabe, Funktion des Lesens in der sozialen Situation) fuer die Lehrer- Schueler- Interaktion deutlich gemacht. Jede Aufgabe wird in ihren wichtigsten Lernschritten detailliert beschrieben unter besonderer Beruecksichtigung der Foerderung des einzelnen Schuelers und des Zusammenspiels von Schueler und Lehrer. Bei der ersten Aufgabe wird deutlich, dass es besonders darauf ankommt, das Zutrauen des Schuelers in die eigenen Faehigkeiten zu staerken, seine Lern- und Anstrengungskraft durch sinnvolle Unterstuetzung durch den Lehrer und eine zwanglose Lernsituation herauszufordern. Wie diese Ziele durch eine fehlgeleitete Aufgabenstellung und ein falsches Lehrerverhalten nicht erreicht werden koennen, zeigen die naechsten beiden Aufgaben. Die letzte Aufgabe macht abschliessend deutlich, dass es wichtig ist, dass der Lehrer den Lernprozess der Kinder nicht kontrollierend begleitet.

Schlagwörter: Schüler-Lehrer-Beziehung, Lernmotivation, Selbstständiges Lernen, Lehrerrolle, Förderung, Deutsch, Lesenlernen, Lernprozess, Fachdidaktik, Leseübung, Grundschule, Soziales Lernen, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Aufgabenanalyse


Autor: Dehn, Mechthild
Titel: Lehrerhilfen bei Leseschwierigkeiten. Voraussetzungen fuer lernfoerderliche Interaktionen.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1990) 33, S. 34–42

Schlagwörter: Verhalten, Beispiel, Hilfe, Interaktion, Förderung, Leseschwierigkeit, Lehren, Lehrer, Lesenlernen, Fachdidaktik, Lernen, Grundschule, Unterrichtsmaterial


Autor: Bruegelmann, Hans; Mannhaupt, Gerd
Titel: Lesen vor der Schule – Lesen in der Schule.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1990) 33, S. 43–46

Abstract: Im Ueberblick werden vier verschiedene Zugriffsweisen von Kindern auf Schrift eroertert, die zum einen verschiedene Stadien der Leseentwicklung veranschaulichen und zum anderen ein grobes Raster fuer die Beobachtung und Foerderung der Lernfortschritte beim Lesen bieten koennen. Deshalb werden zu jedem einzelnen Typ praktische Tips vorgeschlagen, wie man mit Spielen und Lese- und Schreibaufgaben auf die unterschiedlichen Leseversuche der Kinder reagieren kann. Im Mittelpunkt der ersten beiden Typen steht die Foerderung der Erkenntnis, dass die Schrift selbst Traeger der Bedeutung ist und zum Beispiel nicht das Bild und dass die einzelnen Woerter aus Buchstabenfolgen bestehen. Dementsprechend dienen die Aufgaben etwa zur Foerderung der Einsicht in die Unabhaengigkeit der Schrift und ihrer Bedeutung von der grafischen Form der Zeichen. Bei den beiden anderen Typen geht es um die beginnende Einsicht der Kinder in den Lautbezug der Buchstaben, die gegenueber den ersten beiden Entwicklungsstadien einen grossen Fortschritt bedeutet, sowie um das komplexe Verstehen von Woertern innerhalb eines Textes. Gesondert wird anhand von Statistiken und Tests gefragt, inwieweit sich Vorschulkinder bei Etiketten und Schildern an der Schrift orientieren und ob es didaktisch sinnvoll sein kann, das Thema Embleme erkennen im Unterricht zu behandeln. Bei allen Ueberlegungen wird plaediert fuer eine Beruecksichtigung der individuellen Entwicklungsstadien der Kinder.

Schlagwörter: Buchstabieren, Lautbildung, Deutsch, Lesenlernen, Zeichen, Fachdidaktik, Leseübung, Entwicklungsgeologie, Symbol, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Schreibtest, Bild, Entwicklung


Autor: Illmann, Birgit; Perplies, Petra
Titel: Interaktionsspiele – Wege zum Du und Wir.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1990) 33, S. 53–64

Abstract: Das vorliegende Materialpaket enthaelt fuer 21 sogenannte Interaktionsspiele fuer den Anfangsunterricht mit genauen Angaben zu Lernzielen, Material, Spielablauf und -regeln sowie Variationsmoeglichkeiten, Dabei geht es zum Beispiel um das Kennenlernen der Namen der Kinder einer Klasse, um die Freude am gemeinsamen Spiel oder um Konzentrationsspiele. Eingeleitet werden diese Spiele durch einen theoretischen Exkurs ueber den didaktischen Sinn und Vorteil von Interaktionsspielen. Diese Spiele schaffen allgemein die Moeglichkeit, die psychologische Energie des Spiels fuer geplante Lernprozesse zu verwenden. Konkret foerdern sie die Kinder in ihrer Sozialisation und Persoenlichkeitsentwicklung und geben weiterhin die Moeglichkeit, verschiedene bereits vorhandene Einsichten und Fertigkeiten im sozialen Kontext weiterzuentwickeln. Konkrete Zielperspektiven der Interaktionsspiele sind daher: Sensibilisierung des Wahrnehmens und Erlebens, Erweiterung sozialer Kontaktaufnahme, Unterstuetzung dynamischer Lernprozesse. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Interaktionsspiele.

Schlagwörter: Schulklasse, Sensibilität, Interaktion, Kontaktfähigkeit, Sozialisation, Soziales Verhalten, Lernprozess, Lernen, Persönlichkeitsbildung, Materialsammlung, Fächerübergreifender Unterricht, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Spiel, Handlungsorientierung, Kreativität, Schulanfang


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