Orientierung am Sternenhimmel

Astronomie + Raumfahrt Nr. 6/2012

Bestellnummer: 536132
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: November 2012
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Naturwissenschaften, Astronomie
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Orientierung am Sternhimmel

Schon der erste Blick auf das Titelbild dieses Heftes lässt ahnen, dass die Fähigkeit zur Orientierung am Sternhimmel eine grundlegende Voraussetzung für die Beschäftigung mit der Astronomie ist. Wie lässt sich in dieses Gewimmel von Sternen eine Ordnung bringen? Welcher Teil des Himmels wird hier gezeigt? Es ist eine Region im Sternbild Schwan, die Ende November gegen 18 Uhr hoch am Himmel steht, knapp südwestlich des Zenits. Mit dem bloßen Auge sehen wir dort die bekannte Kreuzfigur des Schwans, und auch die beiden anderen Sternbilder des sich zum Untergang neigenden Sommerdreiecks sind noch gut zu erkennen.

Sternbilder schaffen Ordnung in das Sternengewimmel; sie stehen deshalb am Anfang der Orientierungsastronomie. Mit der drehbaren Sternkarte schafft man sich schnell einen Überblick über die mit dem bloßen Auge sichtbaren Sterne. Wer mehr Genauigkeit braucht, muss sich mit den astronomischen Koordinaten vertraut machen. Sie weisen bereits auf die Orientierung auf der Erde zurück: Astronomische Koordinatenmessungen ermöglichen, den Standort des Beobachters auf der Erde zu ermitteln, und sie schlagen den Bogen von der räumlichen zur zeitlichen Orientierung.

Aus dem Inhalt:

  • Orientierung am Sternhimmel
    In den meisten Fällen beginnt der Astronomieunterricht mit einer Einführung in die Orientierung am Sternhimmel. Das ist der – gedankliche – Schritt von der Beobachtungsbasis Erde in den Weltraum; er schafft eine andere Sicht auf die Erde als der Geographieunterricht und öffnet gleichzeitig den Blick auf viele Himmelskörper, über die im späteren Verlauf des Unterrichts noch Genaueres zu sagen ist.
  • Astronomische Koordinatensysteme im Astronomieunterricht
    Dieses Thema gilt gemeinhin als langweilig und unanschaulich. Das muss aber nicht so sein: Setzt man die passenden Hilfsmittel ein, vereinfacht das Thema an einigen Stellen und setzt als Ziel, die eigenen geografischen Koordinaten aus der Beobachtung der Gestirne zu ermitteln, so kann man auch mit einer Klasse der Sekundarstufe 1 einen interessanten Unterricht gestalten. Das Thema sollte gleich im Anschluss an das Kennenlernen der Sternbilder und im Zusammen¬hang mit der drehbaren Sternkarte behandelt werden.
  • Orientierung am Himmel und auf der Erde
    Die Menschen vergangener Kulturepochen sahen den Himmel als etwas in tiefem Sinne Überirdisches an, das zu kennen für das praktische Leben wichtig war. Die Sternbilder und die sich unter ihnen bewegenden Planeten, Sonne und Mond schienen eine Orientierung für das irdische Leben zu geben. Um diese Bilder lesen zu können, mußte man lernen, sich am Himmel zu orientieren.
  • Zwischen Solstitium und Äquinox
    Unsere heutigen Jahreszeiten beginnen astronomisch festgelegt mit Sonnenwenden und Tag / Nachtgleichen. Warum beginnt der Sommer aber an einem Tag, der auch "Mittsommertag" genannt wird? Hier versteckt sich sprachlich eine andere Einteilung der Jahreszeiten, für deren früheren Gebrauch es völlig unabhängige Hinweise aus ganz unterschiedlichen Kulturbereichen gibt. So gibt es im klassischen Osmanischen Kalender eine Halbjahreszählung, deren Anfangspunkte ebenfalls sehr genau zwischen unseren heute gebräuchlichen Terminen liegen.
  • Paul Ahnert (1897 – 1989) und der Astronomieunterricht
    Am 22. November 1897, vor 115 Jahren, wurde Paul Ahnert geboren, Der Lehrer und Astronom – seit 1938 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sternwarte Sonneberg – nahm besonders durch sein publizistisches Schaffen großen Einfluss auf die Amateur- und Schulastronomie. Auch 23 Jahre nach seinem Tode ist sein Name vor allem bei älteren Astronomielehrern noch in guter Erinnerung; bei der nachfolgenden Lehrergeneration ist er nur wenig bekannt. Der folgende Beitrag beschreibt Ahnerts Verdienst bei der Entwicklung der Schulastronomie in der DDR in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
  • Der Sternhimmel zur Jahreswende
    Dieser Beitrag ergänzt das Poster "Der Himmelslauf ..." im Heft 129/130.

Dem Heft liegt die OHP-Folie "Weltzeituhr" bei, ein drehbares Modell, mit dem gezeigt werden kann, wie spät es zur aktuellen Mitteleuropäischen Zeit auf anderen geographischen Längen ist.

Archiv

Bisher erschienene Ausgaben:

2/2020 - Gaia – Neue Wege der Astronomie
1/2020 - Jugend beobachtet – Jugend forscht
6/2019 - Großprojekte der astronomischen Forschung
5/2019 - Digitale Medien für die Schule
3/4 2019 - Sternentstehung
2/2019 - Raumfahrt
1/2019 - Jugend forscht 2018
6/2018 - Projektunterricht
5/2018 - Das elektromagnetische Spektrum vom Infrarot bis zur Kosmischen Strahlung
3/4 2018 - Astronomie Göttingen 2017 Exoplaneten und außerirdisches Leben
2/2018 - Astronomie und Ortsbestimmung
1/2018 - Jugend forscht – Arbeiten zur Astronomie beim Bundeswettbewerb
6/2017 - Entstehungsprozesse im Universum
5/2017 - Neue Beiträge zur Astronomiedidaktik
3/4 2017 - Astronomie – Jena 2016 Astronomie und Reformation
2/2017 - Planetenatmosphären
1/2017 - Dunkle Materie – Dunkle Energie
6/2016 - Experimente im Astronomieunterricht
5/2016 - Gravitationswellen
3/4 2016 - Astronomie – Jena 2015
2/2016 - Raumfahrt
1/2016 - Sachverhalte der Alltagsastronomie
6/2015 - 100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie
5/2015 - Kleinkörper im Sonnensystem
3/4 2015 - Astronomie – Jena 2014
2/2015 - Die Zeit
1/2015 - Die Schüler im Zentrum
6/2014 - Schüleraktivitäten im Astronomieunterricht
5/2014 - Astronomie – Jena 2013
3/4 2014 - Vergangenheit und Zukunft der Erde
2/2014 - Der neu entdeckte Mond
6/2013 - Strukturbilder im Kosmos
5/2013 - Astronomie – Jena 2012
3/4 2013 - 100 Jahre Herzsprung- Russell- Diagramm
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1/2013 - Der 50. Jahrgang
6/2012 - Orientierung am Sternenhimmel
5/2012 - Wie groß ist der Kosmos?
1/2012 - Schülerpraktika
6/2011 - Exoplaneten
3/4 2011 - Unser Milchstraßensystem
6/2010 - Leben im Weltall
5/2010 - Endstadien der Sternentwicklung
6/2009 - Sonne und Erde
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