Nebensätze

Praxis Deutsch Nr. 90/1988

Bestellnummer: 52090
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: April 1988
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Deutsch
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Autor: Kuegler, Hans
Titel: Erkundung der Praxis. Literaturdidakt. Trends d. 80er Jahre zwischen Handlungsorientierung u. Empirie. 1.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1988) 90, S. 4–9

Abstract: Der Literaturunterricht der 70er Jahre war lernzielorientiert und analysierend. Den literaturdidaktischen Ansaetzen der 80er Jahre ist der Trend zur Handlungsorientierung gemeinsam, wobei der Handlungsbegriff sehr unterschiedlich definiert ist: Gunther Waldmann versteht Handeln als produktives Umgehen mit Texten. Allerdings erscheinen bei ihm die Produktionsformen als isolierte Instrumente, die den Leser aktivieren sollen. Der Bezug zum Text ist fragwuerdig. Gerhard Haas nimmt Literatur als Material und Medium fuer den Schueler. Das Verhaeltnis zur Literatur selbst ist eher sekundaer. Harro Mueller- Michaelis versteht seine Literaturdidaktik als angewandte Germanistik. Literarische Kompetenz soll durch Rezeptionshandlungen erworben werden, die den lebensweltlichen Bezug der Schueler zum Text sichern. Zu fragen ist, ob die Subjektivitaet der Schueler in der Rezeption nicht bloss gezwungen ist. Gerhard Rupp will durch absichtlich unvollstaendige oder entstellte Texte den Schueler radikal aktivieren. Da im Unterricht nur Fragmente literarischer Texte praesentiert werden, tritt der Schueler tendenziell an die Stelle des Autors. Die Handlungsorientierung als Gegenprogramm zur Verwissenschaftlichung frueherer Jahre wird so ad absurdum gefuehrt. Denn literarische Texte verdienen es allemal, um ihrer selbst willen gelesen zu werden.

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Konzeption, Deutsch, Geschichte , Lernen, Didaktik, Unterrichtsmaterial, Literaturunterricht, Handlungsorientierung, Sachinformation


Autor: Ludwig, Otto; Menzel, Wolfgang
Titel: Nebensaetze.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1988) 90, S. 12–20

Abstract: Die Unterscheidung von Haupt- und Nebensaetzen ist wichtig fuer die Textproduktion und -korrektur. Der Schueler muss beim Schreiben ein Satzgefuege ueberschauen koennen, das Komma zwischen Haupt- und Nebensatz beachten, Konjunktionen richtig verwenden und die indirekte Rede beherrschen. Auch beim Lesen setzt die korrekte Intonation das Ueberschauen eines Satzgefueges voraus. Der Sprachunterricht muss also Kenntnisse ueber Nebensaetze und ihre unterschiedliche Bedeutung fuer Rhetorik und Stil vermitteln. Der Nebensatz ist dem Hauptsatz strukturell untergeordnet, dies gilt jedoch nicht in semantischer Hinsicht. Der Unterricht kann bei den Sprachproblemen der Schueler ansetzen, diese liegen vor allem in den Bereichen des Lesens und der Zeichensetzung, auch in der mangelhaften Variabilitaet syntaktischer Muster. In jedem Fall muss jedoch der praktische Nutzen des Sprachunterrichts deutlich werden. Die Beschaeftigung mit Nebensaetzen ermoeglicht den Schuelern die Charakterisierung und Beurteilung von Ausdruecken, Saetzen und Texten. Der theoretische Wert von grammatischen Uebungen liegt in der Einsicht in sprachliche Strukturen und die Wirkung von Sprache.

Schlagwörter: Grammatikunterricht, Satz , Rhetorik, Stil, Deutsch, Didaktische Erörterung, Satzbau, Syntax, Unterrichtsmaterial, Intonation


Autor: Menzel, Wolfgang
Titel: Nebensaetze. Ein Schuelerarbeitsheft.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1988) 90, S. 21–40

Abstract: UNTERRICHTSGEGENSTAND: Nebensaetze.

Schlagwörter: Grammatikunterricht, Schuljahr 04, Schuljahr 08, Deutsch, Satzbau, Schülerarbeitsbuch, Syntax, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Sekundarstufe I, Übungsmaterial


Autor: Menzel, Wolfgang
Titel: Hauptsaetze und Nebensaetze verbinden.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1988) 90, S. 42

Abstract: UNTERRICHTSGEGENSTAND: Hauptsaetze und Nebensaetze verbinden.

Schlagwörter: Grammatikunterricht, Unterrichtsplanung, Schuljahr 01, Schuljahr 02, Deutsch, Satzbau, Syntax, Unterrichtsmaterial, Primarbereich


Autor: Menzel, Wolfgang
Titel: Das Lesen von Saetzen mit Nebensaetzen.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1988) 90, S. 43–44

Abstract: UNTERRICHTSGEGENSTAND: Das Lesen von Saetzen mit Nebensaetzen.

Schlagwörter: Satz , Unterrichtsplanung, Deutsch, Satzbau, Leseübung, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Sprachunterricht, Intonation


Autor: Menzel, Wolfgang
Titel: Kommentare zum Arbeitsheft. 1. Einfach Satzgefuege. 2. dass-Saetze. 3. Relativsaetze. 4. Infinitivsaetze, indirekte Redesaetze. 5. Nebensaetze mit Konjunktionen.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1988) 90, S. 45–50

Abstract: UNTERRICHTSGEGENSTAND: Kommentare zum Arbeitsheft.

Schlagwörter: Grammatikunterricht, Deutsch, Relativsatz, Handreichung, Satzbau, Syntax, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Sekundarstufe I


Autor: Lottmann, Klaus
Titel: Sind Nebensaetze Nebensache? Eine Entdeckungsreise in d. Reich d. Sprache.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1988) 90, S. 52–53

Abstract: UNTERRICHTSGEGENSTAND: Sind Nebensaetze Nebensache?

Schlagwörter: Grammatikunterricht, Sprache, Unterrichtsplanung, Schuljahr 09, Deutsch, Satzbau, Syntax, Unterrichtsmaterial, Sekundarstufe I, Logik


Autor: Haas, Elke
Titel: Von missglueckten Versuchen, alles mit wenigen Worten zu sagen.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1988) 90, S. 54–57

Abstract: Manche Schueler benutzen in Klassenarbeiten eine Art Kuerzelsprache. Sie wollen so kurz wie moeglich formulieren, bewirken aber haeufig, dass der Text unverstaendlich wird. Die Klarheit des Gedankens geht verloren. Im Unterricht kann man solche missglueckten Formulierungen aufgreifen. Die Schueler erhalten die Aufgabe, den Sinn des Gemeinten herauszufinden und ihn klar und angemessen zu formulieren. Die Ueberarbeitung der Saetze wird in semantischer und syntaktischer Hinsicht zu unterschiedlichen Vorschlaegen fuehren. Es zeigt sich, dass sprachlich nicht korrekt entwickelte Gedanken dem Leser Klarheit vorenthalten und zu unterschiedlichen Interpretationen fuehren. Die Ergebnisse der Unterrichtsarbeit koennen in einer Uebersicht zusammengestellt werden. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Aufsatz (Verbesserung).

Schlagwörter: Unterrichtsplanung, Schuljahr 10, Schuljahr 11, Sekundarbereich, Stil, Deutsch, Aufsatz, Syntax, Unterrichtsmaterial, Schriftlicher Ausdruck, Arbeitsbogen, Gymnasium, Aufsatzunterricht, Verbesserung, Integrierte Gesamtschule, Sprachunterricht


Autor: Menzel, Wolfgang
Titel: Die unwiderstehliche Macht der Saetze. Lange Saetze bei Duerrenmatt – u. a.
Quelle: In: Praxis Deutsch,(1988) 90, S. 58–60

Abstract: In der Novelle Der Auftrag oder vom Beobachten des Beobachters hat Duerrenmatt den Nebensatz zum Konstruktionsprinzip gemacht. Jedes Kapitel besteht nur aus einem Satz, wobei der laengste elf Seiten umfasst. Damit zwingt der Autor den Leser, genau zu lesen. Andererseits wurde die sprachliche Konstruiertheit der Novelle als ueberfluessige Kuenstlichkeit kritisiert. Im Unterricht der Oberstufe ist es moeglich, die Funktion dieses Stils in einer vergleichenden Analyse zu erarbeiten. Zum Vergleich bieten sich die ersten Saetze aus Kleists Das Bettelweib von Locarno, Sueskinds Das Parfum und Thomas Manns Tonio Kroeger an. Es kann gezeigt werden, dass Kleist dramatisiert, waehrend Mann ordnet und parallelisiert. Sueskinds Stil ist reihend, aufzaehlend und wiederholend. Dagegen bilden die Sequenzen bei Duerrenmatt eine endlose Folge, sie gehen auseinander hervor und muenden ineinander. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Novelle im Sprachunterricht.

Schlagwörter: Literatur, Vergleich, Literaturanalyse, Unterrichtsplanung, Grammatik, Stil, Deutsch, Text, Sekundarstufe II, Novelle, Satzbau, Syntax, Unterrichtsmaterial, Gymnasium, Sprachunterricht


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