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Nachkriegsordnungen 1918 – 1923

Geschichte lernen Nr. 186/2018

Erscheinungsdatum:
Dezember 2018
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
517186
Medienart:
Zeitschrift
Seitenzahl:
66
18,50 €
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Lieferstatus:
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Gewalt und Krieg prägen auch 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs das Weltgeschehen. Vor diesem Hintergrund ist die Be­handlung der Nachkriegsordnungen im Ge­schichtsunterricht wichtiger denn je, und zwar aus zwei Gründen. Erstens sind „Versailles“ und die zahlreichen weite­ren Abkommen die „Mutter aller Nach­kriegsordnungen“, vergleichbar wohl nur noch mit dem Westfälischen Frieden. Die Erfahrungen des fragilen Friedens nach 1918 bildeten auch den Hintergrund für die Nachkriegsordnung seit 1945. Zweitens sind viele der heu­tigen Konflikte in Europa, Asien und Afrika eine Folge der schwierigen Neu­ordnung nach dem Ersten Weltkrieg. Geschichte und Gegenwart hängen bei diesem Thema eng zusammen.

Nur auf den ersten Blick erscheint 1918 mit dem offiziellen Waffenstillstand im Westen als formelles Ende des Weltkriegs. Tatsächlich aber markiert das Jahr den Beginn eines gleitenden, überaus konflikt- und folgenreichen Übergangs, der mehrere Jahre andauerte und erst im Laufe der 1920er-Jahre in eine – relativ kurze und fragile – Friedensperiode mündete. Dieses Phänomen eines „langen Nachkriegs“ galt nicht nur für Osteuropa, wo ganze Armeen unterschiedlicher europäischer Staaten um die Oberhand kämpften. Auch das Deutsche Reich war, ähnlich wie zur gleichen Zeit etwa Finnland, Russland und Irland, noch jahrelang Schauplatz ganz realer, erbitterter Kämpfe mit tausenden Toten.
In dieser Situation rangen in Europa und da­rüber hinaus ganz unterschiedliche Vorstellungen von staatlicher und überstaatlicher Ordnung miteinander um gesellschaftlichen Einfluss und politische Geltung – vom Selbstbestimmungsrecht der Völker bis zu ethnozentrischen und rassistischen Überzeugungen, von Versuchen zur Schaffung demokratischer Strukturen bis zu autoritären und totalitären Umstürzen, von Friedenssehnsucht bis zu Revanchegelüsten und Kriegsverherrlichung. Das Heft führt mit Blick auf das Schlüsselproblem „Krieg und Frieden“ in die Thematik ein und weist immer wieder auf Gegenwartsbezüge und aktuelle Konflikte hin, die sich aus der Beschäftigung mit dem Zeitraum 1918 bis 1923 ergeben.

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