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Informationen gehen um die Welt

Grundschule Sachunterricht Nr. 73/2017

Erscheinungsdatum:
Januar 2017
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Grundschule
Schulfach / Lernbereich:
Sachunterricht
Bestellnr.:
ps1078073
Medienart:
Zeitschrift
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Kinder wachsen in einer komplexen multimedialen Welt auf, und sie nehmen aktiv an ihr teil. Kinder versenden Postkarten, verabreden sich per Telefon oder Messenger.
Sie empfangen Bilder und konsumieren Nachrichten, tummeln sich – auch wenn sie dies laut Nutzungsbedingungen noch gar nicht dürfen – bereits in den sozialen Medien. Um souverän mit Informationen umgehen zu können, benötigen sie Kompetenzen zum kritisch-reflexiven Medienhandeln.

Sowohl der Perspektivrahmen Sachunterricht der GDSU als auch die Lehrpläne der Bundesländer weisen auf die Bedeutung von Medienkompetenz hin. Grundschule Sachunterricht bereitet das vielfältige Thema für den Unterricht anhand von Ideen und Materialien auf.

Die Kinder lernen verschiedene Kommunikationsmedien – von der Postkarte bis zum Messenger-Dienst – kennen. Sie reflektieren das eigene Verhalten und denken über die Vor- und Nachteile der einzelnen Medien nach.

Am Beispiel der NDR-Nachrichtensendung „Was diese Woche wichtig war“ erarbeiten die Schülerinnen und Schüler, wie Nachrichten ausgewählt werden, wie sie aufgebaut sind, welchen Gütekriterien sie genügen müssen und wie die Produktion einer professionellen Sendung abläuft. Weiterführend ist es möglich, dass sie eigene Podcasts erstellen.

Die meisten Sozialen Medien wenden sich an Nutzer über 13 Jahre. De facto kennen aber die meisten Grundschulkinder Twitter, Facebook und Co durch Familienmitglieder, Freunde oder eigene Aktivität. Daher macht es viel Sinn, Social Media ebenfalls im Unterricht zu thematisieren: In einer Erhebung erfassen die Kinder, wie die Mediennutzung in der eigenen Klasse ist. Auf diese Weise können sie sich im folgenden Unterricht v. a. den Medien zuwenden, die am stärksten frequentiert werden. Fragen wie: „Darf ich mitbestimmen, welche Informationen über mich verbreitet werden? Oder „Wie kann ich überprüfen, welche Information aus den Sozialen Medien wahr sind?“ leiten über in ein kritisches Hinterfragen und fördern den Aufbau von Medienkompetenz.

Ein spannender ästhetischer Zugang zum Thema Medien besteht über Bilder und ihre Wirkungen. Mittels einfacher Techniken können Bildaussagen und -wirkungen verändert werden. Dies können die Kinder z.B. anhand des wohl berühmtesten Einstein-Fotos nachvollziehen, aber sie können es auch selbst erproben.

Computer und Internet haben die Informationsübermittlung revolutioniert. Ein vielleicht ähnlich großer Umbruch war die Erfindung der elektromagnetischen und der Funk-Telegrafie im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Nie zuvor konnten Informationen so schnell über weite Entfernungen weitergegeben werden – mit einer Technik, die auch heute noch zu faszinieren vermag. Dies wird deutlich, wenn sich die Kinder z.B. mit der Frage auseinandersetzen: Wie konnte die Titanic nach ihrer Kollision mit dem Eisberg um Hilfe rufen? Darüber hinaus erfahren die Kinder einiges über Samuel Morse. Sie können sich selbst im Morsen versuchen und einen eigenen Morse-Apparat konstruieren.


DAS MATERIALPAKET


Leseheft: Was diese Woche wichtig war

 

Wie wird eigentlich eine richtige Nachrichtensendung produziert? Dieser Frage können die Schülerinnen und Schüler mit dem Leseheft (16 Seiten, DIN-A5-Format) nachgehen. Am Beispiel der Sendung „Nachrichten für Kinder“ bekommen sie Einblick in den Produktionsablauf und lernen die „Macher“ von Nachrichten kennen. Sie erfahren den Aufbau und die Funk­tion von Nachrichten und was Nachrichten von Meinungen unterscheidet. Das Heft kann von den Kindern selbstständig erarbeitet werden; es kann aber auch unterrichtsbegleitend eingesetzt werden. Impulsfragen lenken den Erkenntnisprozess.  

 

 

Bild-Text-Karten: Wie Bilder wirken

 

Die Kartei (8 Karten, DIN-A5-Format) stellt Techniken zum Erzielen
bestimmter Bildwirkungen vor. Eine Karte zeigt das wohl berühmteste Foto Albert Einsteins – einmal, wie wir es alle kennen, einmal im Entstehungskontext. sieben Karten stellen Bearbeitungsformen von Bildern vor. Anhand der Bilder wird visualisiert, wie bestimmte Wirkungen erzielt ­werden können. Auf den Rückseiten werden die jeweiligen Techniken ­beschrieben. Die Schülerinnen und Schüler werden anhand von Aufgaben angeregt, selbst kreativ tätig zu werden.

 


Bild-Text-Karten: Nachrichten übermitteln

 

 

Von Rauchzeichen amerikanischer Ureinwohner über den Flügeltelegrafen bis zur E-Mail: Die Übermittlung von Nachrichten hat eine lange Geschichte. Die Kartei (8 Karten im DIN-A5-Format) stellt acht historische und aktuelle Möglichkeiten vor. Schülerinnen und Schüler können anhand der Kartei selbstständig – ­allein oder mit einem Partner – die technische Entwicklung der Nachrichtenübermittlung erarbeiten. Die Karten ergänzen den Beitrag von Andrea Becher und Eva Gläser auf S. 29?–35 des Heftes; sie können aber auch zu den in den weiteren Beiträgen des Heftes beschriebenen Unterrichtseinheiten hinzugezogen werden.

Bisher erschienene Ausgaben:

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