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Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 4/1994

Erscheinungsdatum:
April 1994
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
523112
Medienart:
Zeitschrift
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Aus dem Inhalt:
Dietmar Klenke:
Zum Vereinsnationalismus der Sänger, Schützen und Turner im Deutschen Kaiserreich

Vera und Ansgar Nünning:
Englische Vorstellungen vom deutschen Nationalcharakter am Ende des zweiten Weltkrieges

Hartmut Lehmann:
Columbus als amerikanischer Nationalheld

Abstract

Autor: Klenke, Dietmar
Titel: Zwischen nationalkriegerischem Gemeinschaftsideal und buergerlich-ziviler Modernitaet. Zum Vereinsnationalismus der Saenger, Schuetzen und Turner im Deutschen Kaiserreich.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 4, S. 207–223

Abstract: Der Artikel eroertert das Spannungsfeld zwischen nationalkriegerischem Gemeinschaftsideal und buergerlich-ziviler Modernitaet im Deutschland der Wilhelminischen Aera. Seit der europaeischen Krise von 1859/60 gewann in der Nationalbewegung ein nationalkriegerisches, den Selbstbehauptungsgedanken akzentuierendes Gemeinschaftsideal die Oberhand. Es gruendete auf dem Tugendbild des deutschen Mannes im Sinne eines der Nation treu ergebenen Kriegers. Diese originaer buergerliche Haltung bildete den ideellen Brueckenschlag zwischen Nationalbewegung und Bismarckscher Reichsgruendung und wurde zum integrativen Fundament des Kaiserreichs mit religioesen Sinnstiftungsfunktionen. Nach 1900 radikalisierte sie sich vor dem Hintergrund schwerer aussenpolitischer Krisen gegen die zersetzenden Einfluesse der buergerlich-zivilen Erwerbsgesellschaft. (RT).

Schlagwörter: Bürgertum, Leitbild, Nationalgefühl, Schützenverein, Nationalismus, Nation, Tugend, Geschichte , Turnen, Nationale Identität, Nationalbewusstsein, Singen , Neuere Geschichte, Gemeinschaft, Wilhelminische Ära, Sportbewegung, Sachinformation, Kaiserreich, Verein, Deutschland


Autor: Nuenning, Vera; Nuenning, Ansgar
Titel: Autoritaetshoerig, unpolitisch und opportunistisch.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 4, S. 224–239

Abstract: Autoritaetshoerig, unpolitisch sowie opportunistisch, so sah bzw. sieht der Englaender die Deutschen. Der Artikel befasst sich mit den englischen Vorstellungen vom deutschen Nationalcharakter am Ende des Zweiten Weltkrieges. Im Gegensatz zur eingehend erforschten Deutschlandplanung der Britischen Regierung am Ende des Zweiten Weltkriegs hat die Rolle, die verbreitete Vorstellungen ueber die deutsche Mentalitaet in diesem Zusammenhang gespielt haben, noch kaum Beachtung gefunden. Ausgehend von unveroeffentlichten Memoranden rekonstruiert der Aufsatz englische Vorstellungen vom deutschen Nationalcharakter aus mentalitaetsgeschichtlicher Sicht.

Schlagwörter: Nation, Vereinigtes Königreich, Geschichte , Nationalbewusstsein, Deutschlandbild, Mentalitätsgeschichte, Charakterisierung, Weltkrieg II, Identität, Drittes Reich, Sachinformation


Autor: Lehrmann, Hartmut
Titel: Columbus als amerikanischer Nationalheld im 19. und 20. Jahrhundert.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 4, S. 240–249

Abstract: Der Artikel beleuchtet die Kolumbusbegeisterung der Amerikaner im 19. und 20. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wurde Columbus vor allem von amerikanischen Protestanten verehrt und als Entdecker der Neuen Welt gefeiert. Grundlegend waren dabei die Werke von Washington Irving, Georg Bancroft und William Hickling Prescott. In der zweiten Haelfte des 19. Jahrhunderts errichtete man in den USA zahlreiche Columbusdenkmaeler. Bei der Vierhundertjahrfeier der Entdeckung Amerikas 1892 reklamierten dann jedoch auch amerikanische Katholiken, vor allem Einwanderer aus Italien und Spanien, Columbus als ihren ethnischen und konfessionellen Partikularhelden. Nach heftiger umstritten war die historische Bedeutung von Columbus bei der Fuenfhundertjahrfeier 1992. Zum Vorwurf des Genozids an den Indiandern kam dabei der kaum minder gravierende Vorwurf des Oekozids. (RT).

Schlagwörter: Kolumbus, Christoph, Interpretation, Geschichte , Held, Nationalheld, 19. Jahrhundert, Identität, 20. Jahrhundert, Vereinigte Staaten, Sachinformation, Darstellung


Autor: Herrmann, Volker
Titel: Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise im lokalen Kontext: Villingen und Schwenningen im Vergleich. Eine Unterrichtseinheit auf der Sekundarstufe II.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 4, S. 250–261

Abstract: Lernbereich: Geschichte; Schulstufe: Sekundarstufe II; Schultyp: Gymnasium Kursart: Grundkurs; Art des Textes: Unterrichtseinheit; Unterrichtsgegenstand: Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise im lokalen Kontext. Die vom Autor beschriebene Unterrichtseinheit in einem Oberstufengrundkurs am Gymnasium analysiert die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise im lokalen Kontext bzw. Vergleich der badischen bzw. wuerttembergischen Staedte Villingen und Schwenningen. Geschichtsunterricht auf regionalgeschichtlicher Basis zu betreiben bietet aufgrund seiner Realitaetsnaehe eine hervorragende Moeglichkeit, Schuelerinnen und Schueler fuer dieses Fach zu interessieren. Doch sind die Themenkreise, die bislang fuer lokalgeschichtliche Unterrichtssequenzen aufbereitet worden sind, relativ eng begrenzt. Der vorliegende Beitrag will zeigen, dass auch bei einem globalen Thema wie der Weltwirtschaftskrise aus regionalem Blickwinkel Einsichten in die vielfaeltigen Krisenphaenomene der Grossen Depression vermittelt werden koennen. (RT).

Schlagwörter: Schüler, Geschichtsunterricht, Identitätsbildung, Unterrichtseinheit, Lernort, Quellenarbeit, Geschichte , Grundkurs, Sekundarstufe II, Lernen, Archiv, Neuere Geschichte, Unterrichtsmaterial, Regionalgeschichte, Gymnasium, Identität, Weltwirtschaftskrise, Weimarer Republik, Handlungsorientierung, Deutschland


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