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Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 4/1988

Erscheinungsdatum:
April 1988
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
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Aus dem Inhalt:
Eckhard Jesse:
Der Reichstagsbrand – 55 Jahre danach

Ingrid Laurien:
Die Verarbeitung von Nationalsozialismus und Krieg in politisch-kulturellen Zeitschriften der Westzonen 1945 – 1949

Literaturbericht: Ulrich Muhlack:
Geschichte und Theorie der Geschichtswissenschaft, Teil 1

Abstract

Autor: Jesse, Eckhard
Titel: Der Reichtagsbrand – fuenfundfuenfzig Jahre danach.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1988) 4, S. 195–219

Abstract: Im Rahmen einer fachwissenschaftlichen Auseinandersetzung um die Taeterschaft beim Reichstagsbrand geht es dem Autor darum nachzuweisen, dass van der Lubbe allein und aus eigenem Antrieb das Reichstagsgebaeude in Brand gesteckt hat und alle fuer andere Thesen beigebrachten Quellen weder stichhaltig noch echt sind. Zunaechst legt er aber das Umfeld und Gruende fuer die Heftigkeit des Streits dar: die in einer langen Tradition stehenden Faelschungen zu diesem Thema, eine volkspaedagogisch-moralisierende Motivation, eine wissenschaftliche Ueberhoehung und die heutige Prestigetraechtigkeit der Diskussion. Danach prueft er die Quellen in Bezug auf van der Lubbe sehr ausfuehrlich und beschaeftigt sich eingehend mit dessen Persoenlichkeit. Besonderes Gewicht erhalten die Gerichtsakten, Zeugenaussagen, Polizeiprotokolle, Sachverstaendigengutachten, die im Detail erlaeutert und in den wertenden Zusammenhang gestellt werden: Die zu starke Fixierung auf die Legende von der Mehrtaeterschaft, den nackten Opportunismus und die Instrumentalisierung des Brandes durch die Nazis. Abschliessend bewertet der Autor noch einige scheinbar gewichtige Argumente gegen seine Position als dem kritischen Rationalismus nicht standhaltend.

Schlagwörter: Geschichte , Nationalsozialismus, Reichstagsbrand, Sachinformation


Autor: Laurien, Ingrid
Titel: Die Verarbeitung von Nationalsozialismus und Krieg in politisch- kulturellen Zeitschriften der Westzonen 1945- 1949.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1988) 4, S. 220–237

Abstract: Unter den vielen Zeitschriften, die unter Lizenz der westlichen Besatzungsmaechte in den Westzonen gegruendet wurden, war der Anteil an politisch- kulturellen Zeitschriften auffaellig hoch. Es laesst sich ein paedagogisch zu nennendes Konzept der Selbstbesinnung in den Aufsaetzen erkennen, – eine deutsche Variante der Umerziehung. Etwa um das Jahr 1947 war die erste Zerknirschung vorbei. Schwerpunkt einzelner Hefte waren nun Themen wie z. B. Friedensplaene fuer Deutschland und tagespolitische Ereignisse. Die Aufhebung des Lizenzzwanges brachte es mit sich, dass wieder Kapitalkraft ueber die Existenz einer Zeitschrift entschied. Bis heute existieren nur noch ganz wenige Titel, wie die Frankfurter Hefte und der Merkur. Verallgemeinernd koennte man die Zeitschriften als Artikulationsorgane akademisch gebildeter Intellektueller bezeichnen, die in ein Milieu von Akademikern und Honoratioren hineinwirkten. Ausfuehrlich werden aus soziologischer Sicht Themen und Inhalte der Zeitschriften und ihr Sitz im Leben, (- die Innere Emigration-) analysiert.

Schlagwörter: Sozialkunde, Vergangenheit, Presse , Geschichte , Nachkriegsgeschichte, Nationalsozialismus, Deutschland-Westzonen, Politische Bildung, Zeitschrift, Bewältigung, Politische Kultur, Sachinformation, Deutschland


Autor: Muhlack, Ulrich
Titel: Literaturbericht Geschichte und Theorie der Geschichtswissenschaft. 1.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1988) 4, S. 242–262

Schlagwörter: Literaturbericht, Geschichte , Theorie, Wissenschaftstheorie, Geschichtswissenschaft, Sachinformation, Entwicklung


Bisher erschienene Ausgaben:

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Medienart:
Zeitschrift

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