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Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 3/1994

Erscheinungsdatum:
März 1994
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
523111
Medienart:
Zeitschrift
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Aus dem Inhalt:
Esther-Beate Körber:
Wie interpretiert man eine Wochenschau?

Günter Kaufmann:
"Oh Bruder!" – drei Karikaturen
H.E. Köhlers zur deutschen Teilung

Karl-Ernst Jeismann:
Emotionen und historisches Lernen

Ulrich Baader:
Alltag im Römischen Reich

Abstract

Autor: Koerber, Esther-Beate
Titel: Wie interpretiert man eine Wochenschau? Ueberlegungen an Beispielen aus der Nachkriegszeit.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 3, S. 137–150

Abstract: Der Stand der Diskussion ueber die Woschenschau als historische Quelle laesst sich durch drei Grundauffassungen beschreiben, die einander widersprechen. Man betrachtet sie als publizistische Aussage, als historischen Ueberrest und als filmisches Kunstwerk. Aufgrund publizistischer Absicht kommen der gesprochene Text und die Hauptsujets der Bilder in den Film. Zudem transportiert die Wochenschau als Ueberrest eine Vielzahl unabsichtlicher Informationen. Wochenschaumusik und Sprecherstimme kommentieren das im Bild Gezeigte nach dem Stimmungsgehalt. Aenderungen des aesthetischen Empfindens lassen sich an musikalischen Elementen der Wochenschau hoerbar machen.

Schlagwörter: Interpretation, Quellenkritik, Wochenschau, Geschichte , Informationsquelle, Film, Geschichtsquelle, Sachinformation


Autor: Kaufmann, Guenter
Titel: Oh Bruder! – drei Karikaturen H.E. Koehlers zur deutschen Teilung.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 3, S. 151–163

Abstract: In vielen Geschichtsbuechern, Lehrwerken und Materialsammlungen finden sich sehr haeufig Karikaturen. Ihre Beliebtheit erklaert sich zum Teil aus der vermeintlich leichten Fasslichkeit, die dazu verfuehrt, in der Karikatur die kuenstlerisch reduzierte Wirklichkeit zu erblicken. Eine unkritische Rezeption laesst sich nur dadurch vermeiden, dass man die kommentierende bzw. prognostizierende Funktion wahrnimmt, indem der Deskription der Karikatur die genaue Betrachtung des historischen Umfeldes gegenuebergestellt wird.

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Geschichtsunterricht, Deutsche Teilung, Koehler, Hans E., Interpretation, Quellenkritik, Rezeption, Didaktische Erörterung, Geschichte , Karikatur, Unterrichtsmaterial, Geschichtsquelle


Autor: Jeismann, Karl-Ernst
Titel: Emotionen und historisches Lernen.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 3, S. 164–176

Abstract: Jeismann referiert die Ergebnisse der Konferenz fuer Geschichtsdidaktik vom Oktober 1991, auf der die Frage nach der Rolle von Emotionen im Vermittlungsprozess von Geschichte, insbesondere auch in der Schule, diskutiert wurde. Die zentralen Fragen, um die die Konferenzbeitraege kreisten, waren: Hat eine kognitive Didaktik an den Gefuehlen der Jugendlichen vorbei gedacht und vergessen, dass es keine emotionslose Annaeherung an Geschichte gibt? Ist ein Paradigmenwechsel noetig? Jeismann plaediert gegen eine Entgegensetzung von Gefuehl und Verstand. Kultivierung der Affekte, eine durchgehende Forderung waehrend der Konferenz, ist nicht durch emotionales Stimulans, sondern nur durch die Entwicklung von Kriterien historischer Urteilsbildung zu erreichen, die lehrt, mit Gefuehlen angesichts der Geschichte vernuenftig umzugehen.

Schlagwörter: Affektives Lernziel, Geschichtsunterricht, Vermittlung, Geschichte , Moral, Fachdidaktik, Historisches Lernen, Unterrichtsmaterial, Gefühl, Kognitives Lernziel, Sachinformation, Geschichtsbewusstsein, Tagungsbericht


Autor: Baader, Ulrich
Titel: Alltag im roemischen Reich.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 3, S. 177–193

Abstract: Der Artikel referiert das Konzept einer Unterrichtseinheit zur roemischen Geschichte fuer die siebte Klasse, in der den Schuelern nicht nur Sach- und Methodenkompetenz vermittelt werden soll, sondern in der auch die Lernziele Problembewusstsein, Kritikfaehigkeit und eine reflektierte Identitaetsfindung erreicht werden sollen. Hierzu reflektiert und realisiert der Autor einen Ansatz, der alltagsgeschichtliche Inhalte mit der Methodenkonzeption des handlungsbezogenen Lernens verbindet. Ueberlegungen zur Uebertragbarkeit dieser Konzeption auf andere Klassenstufen beschliessen den Beitrag. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Alltag im Roemischen Reich

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Lernzielbestimmung, Identitätsbildung, Unterrichtseinheit, Museum, Kritikfähigkeit, Schuljahr 07, Lernort, Problembewusstsein, Arbeitsauftrag, Geschichte , Lernziel, Text, Alltag, Lernen, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Sekundarstufe I, Römische Geschichte, Handlungsorientierung, Tafelbild, Bild


Autor: Bergmann, Klaus
Titel: Multiperspektivitaet.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 3, S. 194–198

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Kontroverse, Geschichtsunterricht, Didaktische Erörterung, Geschichte , Objektivität, Unterrichtsmethode, Fachdidaktik, Multiperspektivität, Unterrichtsmaterial, Geschichtsbewusstsein


Bisher erschienene Ausgaben:

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