Warenkorb

Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 2/1994

Erscheinungsdatum:
Februar 1994
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
523110
Medienart:
Zeitschrift
21,50 €
Inkl. MwSt.
Lieferstatus:
Vergriffen ohne Neuauflage
* Sonderpreise
(gilt nicht für Händler und Wiederverkäufer)
Abonnenten

Ab 1 Stück à 17,50 €

Referendare (mit Abo)

Ab 1 Stück à 12,25 €

Aus dem Inhalt:
Gerhard Schneider:
Über den Umgang mit Quellen im Geschichtsunterricht

Karl Heinrich Pohl:
Die "Krisenkonferenz" vom 8. Dezember 1912

Literaturbericht: Claudia Ulbrich:
Frauen – und Geschlechtergeschichte

Abstract

Autor: Schneider, Gerhard
Titel: Ueber den Umgang mit Quellen im Geschichtsunterricht.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 2, S. 73–90

Abstract: Der seit etwa zwanzig Jahren praktizierte moderne Geschichtsunterricht, der auf der Interpretation von Quellen basiert und das Lernen anhand von Geschichtserzaehlungen abgeloest hatte, ist offenbar teilweise in eine Krise geraten. Die im Geschichtsunterricht beobachteten Ueberdrussreaktionen der Schueler bei der Arbeit mit Quellen fuehrt der Autor auf eine nicht immer sinnvolle Quellenauswahl zurueck. Im einzelnen sind hierfuer der oft zu geringe Schwierigkeitsgrad und die fehlende Affektivitaet der Quellen sowie die methodische Einfoermigkeit der Beschaeftigung mit ihnen im Unterricht, vor allem aber der mit den Quellen auf die Schueler ausgeuebte Betroffenheitsdruck verantwortlich. Ausweg aus diesem Dilemma koennte unter anderem das selbstaendige Aufspueren von Quellen durch die Schueler an ausserschulischen Lernorten im Rahmen projekthafter Unterrichtsvorhaben schaffen.

Schlagwörter: Langeweile, Affektives Lernen, Schüler, Didaktische Grundlageninformation, Geschichtsunterricht, Projektmethode, Auswahl, Entdeckendes Lernen, Didaktische Erörterung, Schülerorientierter Unterricht, Geschichte , Unterrichtsmethode, Fachdidaktik, Motivation, Unterrichtsmaterial, Außerschulischer Lernort, Geschichtsquelle


Autor: Pohl, Karl H.
Titel: Die Krisenkonferenz vom 8. Dezember 1912.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 2, S. 91–104

Abstract: Der Artikel beleuchtet anhand der zentralen Quelle der Krisenkonferenz vom 8. Dezember 1912, an der Kaiser Wilhelm II. und die Admiraele Tirpitz, von Mueller, Heeringen und General von Moltke teilnahmen, die Kriegsschuldfrage, die besonders in der FischerKontroverse um 1960 einen Streit der Historiker ueber die Verantwortung bzw. Schuld des Deutschen Kaiserreiches am Ausbruch des I. Weltkrieges evozierte. Die Frage, ob die deutsche Politik 1914 und in den Jahren zuvor einen europaeischen Krieg geplant, vorbereitet und angestrebt habe, beherrschte noch lange die Geschichtswissenschaft, galt doch die Krisenkonferenz bei diesen Auseinandersetzungen als ein Schluesseldokument. Der Artikel kommt zu dem Ergebnis, dass eine solche Folgerung aus dem Dokument nicht direkt abgeleitet werden kann. Es ist aber nicht zu verkennen, dass der 1912 vorbereitete Krisenmechanismus bei dem Ausbruch des Krieges griff. Das deutsche Reich war daher kein Gefangener des internationalen Systems, sondern ein Opfer seiner eigenen Politik. (RT).

Schlagwörter: Deutsches Reich, Interpretation, Bündnispolitik, Geschichte , Schuld, Weltkrieg I, Krieg, Wilhelminische Ära, Geschichtsquelle, Sachinformation, Außenpolitik


Autor: Ulbrich, Claudia
Titel: Frauen- und Geschlechtergeschichte.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 2, S. 108–120

Schlagwörter: Humanismus, Literaturbericht, Feministische Wissenschaft, Geschichte , Renaissance , Geschichtswissenschaft, Frauengeschichte, Sachinformation, Reformation


Bisher erschienene Ausgaben:

* Preise zuzüglich Versandkosten. Abonnenten unserer Zeitschriften erhalten viele Produkte des Friedrich Verlags preisreduziert. Bitte melden Sie sich an, um von diesen Vergünstigungen zu profitieren. Aktionsangebote gelten nicht für Händler und Wiederverkäufer. Rabatte sind nicht kombinierbar. Bitte beachten Sie, dass auch der Studentenrabatt nicht auf Aktionspreise angerechnet werden kann. Auf bereits reduzierte Artikel kann kein Rabatt-Gutschein angewendet werden.