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Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 2/1992

Erscheinungsdatum:
Februar 1992
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
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Abstract

Autor: Schilling, Heinz
Titel: Die niederlaendischen Exulanten des 16. Jahrhunderts.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1992) 2, S. 67–78

Abstract: Der Beitrag verfolgt drei Ziele: Die systematische Bestimmung von Konfessionsmigration als eigenstaendigem Typus innerhalb des alteuropaeischen Migrationsgeschehens, illustriert an der niederlaendischen Konfessionsmigration des 16. und fruehen 17. Jahrhunderts – Motive, Ursprungs- und Zielgebiete der Migration (Teil I). – Die skizzenhafte Darstellung von Verlauf und Ergebnis der Niederlaenderansiedlungen im Deutschen Reich, vor allem am Niederrhein sowie in Hamburg und Frankfurt (Teil II). – Ueberlegungen ueber den Zusammenhang zwischen Konfessionalisierung und soziooekonomischer Entwicklung in Alteuropa, u. a. auch ueber die Rolle von Toleranz und Intoleranz. Ausgangspunkt ist die These, dass die von der fruehneuzeitlichen Konfessionalisierung Europas ausgeloesten Wanderungsbewegungen, die von Niederlaendern, Hugenotten, Salzburgern etc. einen spezifischen, alteuropaeischen Migrationstypus bildeten, der namentlich von der alltaeglichen kleinraeumigen Migrationabzusetzen ist. Die Fallbeispiele ergeben: Die bemerkenswerte oekonomische und gesellschaftliche Dynamik der Exulanten war wesentlich durch die fruehneuzeitliche Konfessionalisierung bedingt, und damit eher durch Intoleranz als durch Toleranz. Konfessionalismus und Intoleranz in den deutschen Staedten liessen die niederlaendischen Calvinisten zu exponierten Minderheiten werden. Der Grossteil der Exulanten selbst bejahte die konfessionell bestimmte Religiositaet.

Schlagwörter: Konfession, Geschichtsunterricht, Intoleranz, Religion, Gewerbe, Wirtschaft, Calvinismus, Auswanderung, Europa, 17. Jahrhundert, Geschichte , Migration, Niederlande, Soziales System, Frühe Neuzeit, 16. Jahrhundert, Handel, Politisches System, Geschichtswissenschaft, Sachinformation, Deutschland


Autor: Hoffmann, Dieter
Titel: Die Pflicht der spaeten Geburt – ueber Nachforschungen zu juedischen Gemeinden.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1992) 2, S. 79–92

Abstract: Obwohl es Hunderte von Lokal- und Regionalstudien zu juedischen Gemeinden gibt, fehlen systematische Untersuchungen. Doch wer die Geschichte einer bestimmten juedischen Bevoelkerung erforschen moechte, stoesst schon bei der Quellensuche auf grosse Schwierigkeiten. Welche Quellen sind ueberhaupt zu erwarten? Wie und wo sind sie zu finden? Wie koennen Zeitzeugen ausfindig gemacht werden, vor allem die ueber mehrere Kontinente verstreuten Juden, deren Erinnerungen ein unentbehrlicher Mosaikstein sind? Der Datenschutz als Barriere fuer historische Forschung und feindselige Reaktionen in der Oeffentlichkeit koennen Arbeiten zu juedischen Gemeinden weiter erschweren. Der Autor des Artikels schildert aus eigener Erfahrung, welche Probleme bei der Erforschung der Verfolgung am konkreten Beispiel zu erwarten, aber auch wie diese zu ueberwinden sind.

Schlagwörter: Literatur, Geschichtsunterricht, Kirche, Presse , Emigration, Oral History, Gespräch, Erzählen, Flüchtling, Geschichte , Jude, Archivwesen, Antisemitismus, Gemeinde , Regionalgeschichte, Geschichtswissenschaft, Vertreibung, Gemeinde , Geschichtsquelle, Sachinformation, Judentum, Deutschland


Autor: Schoerken, Rolf
Titel: Didaktische Mechanismen im DDR-Lehrbuchwerk Geschichte 5–10.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1992) 2, S. 93–110

Abstract: Der Aufsatz untersucht die didaktischen Wirkungsmittel des frueheren offiziellen Lehrbuchwerks der DDR aus den Jahren 1988/89. Neben der bekannten, aus der Ideologie stammenden dichotomischen Geschichtssicht und den stark vereinfachenden sog. Gesetzlichkeiten stoesst man auf ein reiches Angebot von Moeglichkeiten der Identifikation mit den Vorkaempfern der Sklaven, der Armen und Unterdrueckten, das fast lueckenlos von Spartacus bis in die Gegenwart reicht. Seine moralische Wirkung liegt in der Erweckung sozialer Gerechtigkeitsimpulse, seine politische Bedeutung in der Lenkung dieser Impulse ausschliesslich in kommunistischer Richtung. Hinzu kommt eine ausdrueckliche Gefuehlslenkung mit Hilfe einer foermlichen sozialistischen Hagiographie und Martyrologie. Aus der Analyse der Bilder, Quellen und Arbeitsfragen wird deutlich, dass es nicht um Anregungen zum selbstaendigen Denken, sondern geradezu monomanisch um Bestaetigung des ML und des SED-Staates ging. Ein Arbeitsunterricht auch im schlichtesten Sinn war mit diesen Buechern ausgeschlossen.

Schlagwörter: Gefühlsbildung, Didaktische Grundlageninformation, Geschichtsunterricht, Analyse, Materialismus, Geschichte , Lernziel, Deutschland-DDR, Fachdidaktik, Pädagogik, Curriculum, Lehrplan, Sozialismus, Bildungssystem, Sekundarstufe I, Lehrbuch


Autor: Westheider, Rolf
Titel: Europa in europaeischen Schulbuechern.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1992) 2, S. 111–113

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation, Geschichtsunterricht, Analyse, Empirische Untersuchung, Thema, Schulbuch, Europa, Geschichte , Methodik, Fachdidaktik, Lehrbuch


Autor: Euchner, Walter
Titel: Literaturbericht: Marxismus – Leninismus. 2.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1992) 2, S. 119–128

Schlagwörter: Arbeiterbewegung, Geschichtsunterricht, Literaturbericht, Marxismus, Geschichte , Leninismus, Sozialgeschichte, Soziales System, Politisches System, Geschichtswissenschaft, Geschichtsphilosophie, Sachinformation


Bisher erschienene Ausgaben:

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Medienart:
Zeitschrift

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