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Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 11/1994

Erscheinungsdatum:
November 1994
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
Bestellnr.:
523119
Medienart:
Zeitschrift
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Aus dem Inhalt:
Hartmut Boockmann:
Der Alltag eines spätmittelalterlichen Herrschers

Margarete Kottenhoff:
Christine de Pizan: eine unzeitgemäße Schriftstellerin

Literaturbericht: Wilhelm Schreckenberg:
Das Judentum in Geschichte und Gegenwart, Teil III

Abstract

Autor: Boockmann, Hartmut
Titel: Der Alltag eines spaetmittelalterlichen Herrschers.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 11, S. 667–679

Abstract: Die Frage, womit Maechtige ihren Tag fuellen, wird selten gestellt, obwohl das Interesse an Alltagsgeschichte diese Frage nahelegen sollte und eine Antwort durchaus mehr erbringen wuerde als einen alltagsgeschichtlichen Beitrag. Mit Hilfe der durch den Deutschordenshochmeister beziehungsweise in seinem Namen geleisteten taeglichen Ausgaben, die aus den Jahren 1399 bis 1409 bekannt sind, versucht der Verfasser, eine Teilantwort auf diese Frage zu geben und im uebrigen auf dieses vor nahezu einem Jahrhundert herausgegebene und dennoch fast unbekannte Material aufmerksam zu machen, zumal dieses im deutschen Kulturgebiet in der Zeit um 1400 in seiner Dichte einzigartig ist. Insgesamt handelt es sich um etwa 24000 Zahlungsbelege.

Schlagwörter: Deutsches Reich, Geschichtsunterricht, Kirche, Herrschaft, Deutscher Orden, Reise, Spätmittelalter, Geschichte , Sozialgeschichte, Alltagsgeschichte, Mittelalter, Preußen, Adel, Sachinformation


Autor: Aufgebauer, Peter
Titel: Der tote Koenig.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 11, S. 680–693

Abstract: Das mittelalterliche deutsche Reich besitzt keine feste Residenz. Damit fehlt zunaechst auch ein zentraler Ort des koeniglichen Totengedenkens, der Traditionspflege und Identitaetsstiftung. Diese Funktionen erfuellen die zumeist im voraus und mit betraechtlichem Aufwand gestalteten Grabkirchen. Unter den Herrschern aus dem ottonischen Hause hat es nicht ueber mehrere Generationen hinweg eine gemeinsame koenigliche Grablege gegeben; vielmehr fanden die Koenige jeder an einem anderen Platz, in Quedlinburg, Magdeburg, Rom, Aachen und Bamberg, ihre letzte Ruhestaette. Bei den salischen Koenigen dagegen wurde der Dom zu Speyer als gemeinsame Grablege ausgebaut und ueber mehrere Generationen hinweg ausschliesslich und bei der Bestattung spaeterer Koenige noch verschiedentlich benutzt. Die Ueberfuehrung eines fern von der vorbestimmten Grablege verstorbenen Herrschers stellt eine mehrwoechige Prozedur dar, mit einzelnen feierlichen Teilbestattungen (Herz, innere Organe) an verschiedenen Orten. Neben derartigen Separatbestattungen ist seit dem 12. Jahrhundert der Brauch bezeugt, durch Abkochen des koeniglichen Leichnams die Knochen herauszuloesen, die dann allein in die entfernte Grablege ueberfuehrt werden. Dieser Brauch wird im Zusammenhang mit den Kreuzzuegen auch vom Hochadel praktiziert und schliesslich im Jahre 1300 durch paepstliches Dekret verboten.

Schlagwörter: Tod, Deutsches Reich, Heinrich I., Geschichtsunterricht, Kaisertum, Ottonen, Kirchenbau, Hochmittelalter, Geschichte , Grabmal, Gedenken, Otto I., Mittelalter, Adel, Bestattung, Salier, Königtum, Sachinformation


Autor: Kottenhoff, Margarete
Titel: Christine de Pizan: eine unzeitgemaesse Schriftstellerin.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 11, S. 694–714

Abstract: Die Biographie der Schriftstellerin Christine de Pizan (1365–1429) ist zum grossen Teil bekannt, doch viele Informationen, die uns heute interessieren – ihr Denken, Fuehlen, ihre Persoenlichkeit – koennen nur dialektisch aus den Quellen erschlossen werden. Dabeiergibt sich ein merkwuerdig ambivalentes Bild; Der progressiven Intellektuellen, die begierig neue Denkstroemungen aufgriff, steht die konservative Frau gegenueber, der es – auch im Hinblick auf ihre Selbsteinschaetzung – nicht gelang, sich aus einem traditionsgebundenen Wertegefuege zu loesen. (Verlag).

Schlagwörter: Konflikt, Literatur, Brauchtum, Geschichtsunterricht, Frankreich, Pizan, Christine de, Biografie, Politik, Mittelalter, Schriftsteller, Tradition, Frauengeschichte, Sachinformation, Frau


Autor: Schreckenberg, Wilhelm
Titel: Literaturbericht: Das Judentum in Geschichte und Gegenwart. 3.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1994) 11, S. 715–724

Schlagwörter: Vergangenheit, Literaturbericht, Gegenwart, Geschichte , Jude, Sachinformation, Judentum


Bisher erschienene Ausgaben:

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