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Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 1/1992

Erscheinungsdatum:
Januar 1992
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Geschichte & Gesellschaft, Geschichte
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Abstract

Autor: Schumann, Peter
Titel: Juedische Deutsche im Kaiserreich und in der Weimarer Republik.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1992) 1, S. 32–40

Abstract: Es gab bis 1933 und spaetestens seit der zweiten Haelfte des 19. Jahrhunderts eine deutsch-juedische und juedisch- deutsche Geschichte als Teil der deutschen. Diese kann und darf nicht auf eine blosse Vorgeschichte der Ereignisse nach 1933 reduziert werden. Die Geschichte des Antisemitismus in Deutschland ist nicht die Geschichte des deutschen Judentums. Es gab, selbst wenn man Skrupel haette, von deutsch-juedischer oder juedisch- deutscher Normalitaet zu sprechen, eine Lebenspraxis, eine Alltagswirklichkeit, die durch das Vorhandensein und die vielfaeltigen Aktivitaeten juedischer Menschen in Deutschland wesentlich mitgestaltet und -bestimmt wurde. Der Konfektionaer juedischer Abkunft und juedischen Glaubens in der Hauptstrasse, der Rechtsanwalt oder Zahnarzt an der Ecke, zu denen man gerne ging, bestimmten den Alltag, der bei den Bauern beliebte und als reell geltende Viehhaendler, nicht aber unbedingt der hier und da vorhandene und in bestimmten Milieus gegen diese Mitbuerger krass hervortretende Antisemitismus. Nicht nur Fachhistoriker tun sich schwer im Umgang mit diesem vergangenen und vernichteten Alltag; die Optik von Auschwitz hat offensichtlich den klaren Blick darauf verstellt.

Schlagwörter: Geschichtsunterricht, Geschichte , Jude, Alltag, Antisemitismus, Neuzeit, Geschichtswissenschaft, Bilaterale Beziehungen, Normalität, Akkulturation, Weimarer Republik, Wilhelminische Ära, Sachinformation, Judentum, Deutschland


Autor: Walter, Uwe
Titel: Aristokraten und Hopliten im fruehen Griechenland.
Quelle: In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht,(1992) 1, S. 41–51

Abstract: Die vorgelegte Interpretation der sog. Chigi-Kanne, die ein wichtiges authentisches Bildzeugnis fuer die Entstehung der Hoplitenphalanx darstellt, geht von der Hypothese aus, dass die dargestellten Szenen in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen und sich vornehmlich an Aristokraten wandten. Daraus folgt, dass auch bei der historischen Rekonstruktion des Aufkommens der Hoplitenphalanx besonders nach der Rolle und den Zielen der Aristokraten gefragt werden muss. – Ein weiteres Ziel des Beitrags ist es, zur exemplarischen Behandlung von Bildquellen im Geschichtsunterricht und zum kritischen Umgang mit den Angeboten im Lehrbuch zu ermuntern.

Schlagwörter: Altertum, Hoplit, Waffentechnologie, Geschichtsunterricht, Griechenland, Kunst, Bildanalyse, Politisches Plakat, Motiv , Geschichte , Soziales System, Militär, Adel, Polis, Geschichtswissenschaft, Abbild, Gebrauchsgegenstand, Sachinformation, Bild


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523085
Medienart:
Zeitschrift

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