Warenkorb

Gemeinsam anfangen – gemeinsam

Die Grundschulzeitschrift Nr. 14/1988

Erscheinungsdatum:
April 1988
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Grundschule
Bestellnr.:
516014
Medienart:
Zeitschrift
15,00 €
Inkl. MwSt.
Lieferstatus:
Vergriffen ohne Neuauflage
* Sonderpreise
(gilt nicht für Händler und Wiederverkäufer)
Abonnenten

Ab 1 Stück à 11,30 €

Referendare (mit Abo)

Ab 1 Stück à 7,91 €

Abstract

Autor: Schmitt, Rudolf; Kretschmann, Rudolf
Titel: Gemeinsam anfangen – gemeinsam lernen. Zur Perspektive, e. Grundsch. ohne Aussonderung flaechendeckend zu realisieren.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 14, S. 4–10

Abstract: In diesem Aufsatz geht es darum, Wege zu einer neuen Praxis in der Grundschule aufzuzeigen. Hinter der Forderung nach einer Grundschule fuer alle Kinder werden hier zwei Voraussetzungen formuliert, erstens wird eine Schule ohne Aussonderung befuerwortet, und zweitens wird ein individualisierter Unterricht fuer unabdingbar erachtet. In Anbetracht der hartnaeckig behaupteten Position des Alltags, dass doch alle Kinder zu den gleichen Zielen hingefoerdert werden muessen, werden hier Massnahmen genannt, die dem entgegenwirken. Phantasie und Initiative, die jeder Lehrer ergreifen koennte, reichen nicht aus. Aussonderungsmechanismen wie z. B. Ziffernbenotung und Schulreifetests, auch die Institution Sonderschule haben keinen Platz in der Praxis der Grundschule fuer alle Kinder. In dieser Hinsicht schlaegt die Autorin vor, dass Sozialpaedagogen oder Sonderschullehrer gezielt in Grundschulklassen eingesetzt werden.

Schlagwörter: Differenzierung, Einstufung, Bildungsfähigkeit, Grundschulalter, Didaktische Erörterung, Kind, Sonderschule, Schulreife, Grundschule, Integration, Unterrichtsmaterial, Integrationsklasse, Behinderung, Primarbereich, Schulanfang, Individualisierung


Autor: Kretschmann, Rudolf
Titel: Ich buen all hier].
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 14, S. 10–11

Schlagwörter: Eingangsstufe, Lerntempo, Vorklasse, Förderung, Didaktische Erörterung, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Individualisierung


Autor: Dohnau-Eule, Helga
Titel: Abenteuer Lesewald. Lesenlernen ohne Fibel.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 14, S. 12–16

Abstract: Die Autorin schildert ihre Unterrichtserfahrungen mit dem Lesewld und anderen Unterrichtsmaterialien, – eine Moeglichkeit, ohne Fibel lesen zu lernen. Das Material ist eine selbst gebastelte Wandtafel mit Pappbaeumen, auf denen jeweils ein Buchstabe (gross und klein) notiert wurde. Jedes Kind heftete das gesamte Lesematerial in seinen eigenen Lesewald (Mappe), als Grundstock an Woertern wurden die Namen der Kinder aufgeschrieben und gelesen. Bevorzugt wurden die Buchstaben kollektiv eingefuehrt. Hier wurde gleich das Prinzip Hinschauen- Schreiben-Vergleichen mit der Vorlage eingeuebt. Staendige Impulse gingen auch von einer alten Schreibmaschine aus, die manchmal als Nachschlagewerk benutzt wurde. Auch ein eignes Bilderbuch gehoert zum Lesewald, dabei koennen die Kinder bekannte Woerter und Saetze schreiben und illustrieren. Und noch viele andere Aktivitaeten fuehrten zu dem Ziel, dass die Kinder lesen und schreiben lernten, z. B. Buchstaben fuehlen oder von den Lippen lesen.

Schlagwörter: Lesebuch, Eigenfibel, Lesespiel, Schuljahr 01, Deutsch, Lesenlernen, Leseübung, Grundschule, Primarbereich, Erfahrungsbericht, Sachinformation


Autor: Balhorn, Heiko
Titel: Mehr mehrsprachig arbeiten.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 14, S. 19

Schlagwörter: Ausländer, Didaktische Erörterung, Bilingualismus, Kind, Ausländerpädagogik, Grundschule, Muttersprachlicher Unterricht, Unterrichtsmaterial, Soziale Integration, Primarbereich


Autor: Hofmann, Hilke; Bothmann, Otto
Titel: Kooperation – Zwei Schulen naehern sich an.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 14, S. 20–22

Schlagwörter: Behinderter, Kooperation, Sonderschule, Grundschule, Integration, Soziale Integration, Primarbereich


Autor: Klinke, Erwin
Titel: Integrationsgruppen in der Petersen-Schule Am Rosenmaar in Koeln.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 14, S. 23–26

Abstract: Der Bericht macht deutlich, dass die Prinzipien der Peter-Peterson- Paedagogik nicht nur der Verschiedenheit von Grundschulkindern gerecht werden, sondern dass auch behinderte Kinder gefoerdert werden koennen. Die Peter- Peterson-Schule (PPS) ist eine staedtische Ganztagsgrundschule und Angebotsschule. In allen Stammgruppen (Klassen) leben und arbeiten Behinderte mit. Etwa 10% der 400 Kinder sind behindert. Die Lerngruppen werden ausschliesslich in Doppelbesetzung unterrichtet. Es gibt an der PPS bis zum 4. Schuljahr keine Zensuren, sondern Informationsboegen an Eltern und Kinder, auch keine Hausaufgaben, sondern Wochenarbeiten. Ein grosszuegiges Schulgelaende, das Raum fuer viele Abenteuer bietet, steht zur Verfuegung und Arbeitsgemeinschaften ergaenzen das freie Angebot.

Schlagwörter: Jenaplan-Schule, Regelschule, Angebotsschule, Kind, Petersen, Peter, Grundschule, Integration, Köln, Ganztagsschule, Behinderung, Sachinformation


Autor: Kaul, Claus-Dieter
Titel: Gustaf. Fallstudie.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 14, S. 27

Schlagwörter: Regelschule, Erziehungsschwierigkeit, Kind, Fallstudie, Integration, Lernbehinderter, Montessori-Pädagogik, Erfahrungsbericht


Autor: Kretschmann, Rudolf; Schmitt, Rudolf
Titel: Wenn Kinder sich selbst beim Lernen behindern. Vorschlaege zur Diagnose u. Foerderung.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 14, S. 28–31

Abstract: Anhand eines Fallbeispiels informiert dieser Beitrag ueber die Bedeutung individuellen Lernhandelns beim schulischen Lernen sowie ueber Moeglichkeiten zweckmaessiger Lernstrategien. Hierbei wird davon ausgegangen, dass Lernhandlungen aus mehreren Teilhandlungen zusammengesetzt sind. Wenn ein Kind einzelne Teilhandlungen auslaesst oder unzweckmaessig ausfuehrt, kann der gesamte Lernerfolg leiden. Da Kinder wichtige Anteile ihres Verhaltens durch Beobachtung, durch Modellernen erlernen, sollen Denkvorgaenge laut ausgesprochen werden, damit Probleme des Lernablaufs deutlich werden. Diese Methode des kognitiven Modellierens kann auch durch eine Modellperson angewandt werden, indem von dieser Person Denkoperationen bei Aufgabenloesungen laut vorgesprochen werden. In einer Uebersicht werden – gerafft und komprimiert – Informationen ueber Ablaeufe und Stroemungen des Lernens aufgelistet.

Schlagwörter: Abweichendes Verhalten, Lernerfolg, Anfangsunterricht, Verhaltensstörung, Lernen, Leseübung, Pädagogische Diagnostik, Grundschule, Lautes Lesen, Primarbereich, Unterrichtstheorie, Sachinformation


Autor: Schneider, Gerhard; Meier, Richard
Titel: Otto Friedrich Bollnow.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 14, S. 32–37

Abstract: In diesem Artikel werden wenige Schwerpunkte aus einem Gespraech mit dem Paedagogen und Philosophen O. F. Bollnow, die fuer die Paedagogik und Grundschule besonders bedeutsam erscheinen, zusammengefasst. Bollnow gehoert zu den grossen Paedagogen und Hochschullehrern der Nachkriegszeit. Charakteristisch fuer Bollnows Paedagogik sind die existenziellen Kategorien wie Begegnung, Krise und Erweckung, die sogenannten unstetigen Formen der Erziehung. Die beiden traditionellen Formen der Erziehung, das passive Wachsenlassen und das geplante Bilden und Fuehren, nennt er die stetigen Formen. Bollnows Position gehoert zur alten Tradition, der geisteswissenschaftlichen Paedagogik, die auf Schleiermacher zurueckgeht. Zeit fuer Kinder bedeutet fuer Bollnow das Wachsenlassen, aber auch das von aussen Eingreifen. Die Aufgabe der Erziehung, einen muendigen Menschen heranwachsen zu lassen, kann nach Bollnow durch Erziehung zum Gespraech erfuellt werden.

Schlagwörter: Bollnow, Otto Friedrich, Pädagoge, Reformpädagogik, Grundschule, Primarbereich, Interview, Sachinformation


Titel: Lisa und die Welt.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 14, S. 45–52

Schlagwörter: Schuljahr 01, Schuljahr 02, Deutsch, Reise, Text, Lesenlernen, Malen, Ausland, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Primarbereich, Übungsmaterial, Bild


Autor: Forthaus, Reinhard
Titel: Das Hasenspiel.
Quelle: In: Die Grundschulzeitschrift,(1988) 14, S. 53–58

Abstract: UNTERRICHTSGEGENSTAND: Das Hasenspiel.

Schlagwörter: Grundrechenart, Text, Lernspiel, Grundschule, Unterrichtsmaterial, Grafische Darstellung, Mathematikunterricht, Primarbereich, Übungsmaterial, Mathematik


Bisher erschienene Ausgaben:

* Preise zuzüglich Versandkosten. Abonnenten unserer Zeitschriften erhalten viele Produkte des Friedrich Verlags preisreduziert. Bitte melden Sie sich an, um von diesen Vergünstigungen zu profitieren. Aktionsangebote gelten nicht für Händler und Wiederverkäufer. Rabatte sind nicht kombinierbar. Bitte beachten Sie, dass auch der Studentenrabatt nicht auf Aktionspreise angerechnet werden kann. Auf bereits reduzierte Artikel kann kein Rabatt-Gutschein angewendet werden.