Inklusive Bildungsprozesse gestalten

Nachdenken über Horizonte, Spannungsfelder und Schritte

ISBN: 978-3-7727-1136-7
Medienart: Fachbuch
Erscheinungsdatum: Januar 2017
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe, Grundschule
Schulfach / Lernbereich: Schulentwicklung
Seitenzahl: 240
Bindeart: Kartoniert
Auflage: 1. Auflage 2017
Abmessungen: 16 cm x 23 cm
Preis: 23,95 € Unterliegt der Buchpreisbindung. Rabatte an Endkunden sind leider nicht möglich.
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Inklusion im Spannungsfeld: Impulse für die praktische Umsetzung

Jede Bildungseinrichtung ist aufgefordert, sich in inklusive Richtung zu entwickeln. Aber was bedeutet dies für die praktische Umsetzung? Worüber ist es wichtig nachzudenken, wenn Bildungseinrichtungen auf menschenrechtlicher Basis inklusiver werden müssen? Der Sammelband setzt sich grundlegend und praxisnah mit den ‚großen Fragen‘ der Inklusiven Bildung auseinander. 

Er bietet keine schnellen, schon gar nicht ‚richtigen‘ Antworten. Vielmehr zeigt er auf der Basis umfangreicher Erfahrungen mit inklusiver Entwicklungsarbeit Horizonte auf, legt unvermeidliche Widersprüche offen und hilft beim Sondieren möglicher nächster Schritte. Dazu wendet er sich verschiedenen Aspekten zu:

  • den Menschenrechten,
  • dem Inklusionsverständnis,
  • politischen Widersprüchen,
  • einer inklusiven Wertorientierung,
  • dem Verständnis von Bildung und Lernen,
  • Bildungsplänen,
  • Diagnostik,
  • Verbindungen zwischen inklusiver Bildung und anderen praktizierten Ansätzen,
  • inklusiver Organisationsentwicklung und
  • einer Kultur des (Hinter-)Fragens.

Das Buch richtet sich vor allem an diejenigen, die inklusive Entwicklungsprozesse anregen und gestalten wollen – oder dies per Auftrag müssen. Es kann aber auch allen aktuellen und zukünftigen Pädagog*innen bei der Orientierung helfen, worum es bei inklusiver Bildung und ihrer Entwicklung letztlich geht.

Eine Rezension zu diesem Buch finden Sie unter www.socialnet.de/rezensionen/22254.php

Ines Boban ist Lehrerin für Sonderpädagogik, war elf Jahre in Integrationsklassen einer Hamburger Gesamtschule tätig und arbeitet seit 2003 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Allgemeine Rehabilitations- und Integrationspädagogik der Philosophischen Fakultät III – Erziehungswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Inklusion und Inklusive Bildung, auch im internationalen Kontext, inklusive Schulentwicklung, inklusive Diagnostik und Zukunftsplanung. Sie hat zahlreiche Publikationen zum Thema Inklusive Bildung veröffentlicht.

Andreas Hinz ist seit 1999 Professor für Allgemeine Rehabilitations- und Integrationspädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Mitglied im Direktorium dessen Zentrums für Lehrerbildung. Davor war er 16 Jahre Mitglied der Wissenschaftlichen Begleitungen integrativer Grundschulversuche in Hamburg und Lehrer im Gemeinsamen Unterricht. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich inklusive Bildung, auch im internationalen Kontext, der Begleitung inklusiver Entwicklung von Bildungseinrichtungen, und des Aufbaus von Unterstützungssystemen sowie der Zukunftsplanung. Er hat zahlreiche Publikationen zum Thema Inklusive Bildung und zur Zukunftsplanung veröffentlicht.

Beide Herausgeber*innen haben gemeinsam den deutschsprachigen „Index für Inklusion“ für Schulen (2003), einen Forschungsbericht zur Nutzung des Index im Rahmen der Ganztagsschulentwicklung (2013) und zwei Sammelbände zu Erfahrungen mit dem Index in Kitas und Grundschulen (2015) und in weiterführenden Schulen und der Lehrerbildung (2016) publiziert.

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