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Erinnern lernen: Holocaust

Grundschule Religion Nr. 12/2005

Erscheinungsdatum:
August 2005
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Grundschule
Schulfach / Lernbereich:
Religion
Bestellnr.:
18512
Medienart:
Zeitschrift
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Das Thema

SABINE KONEVIC
Erziehung nach Auschwitz ohne Auschwitz
Der Holocaust ist ein sensibles Thema, gerade in der Grundschule. In dieser Altersgruppe gilt es, aus der Perspektive der Opfer biografiebezogen zu erinnern und von den Opfern zu lernen, Zusammenhänge zu beleuchten und persönliche, wertende Schlussfolgerungen zu ziehen. Der Religionsunterricht nutzt die Kultur des Erinnerns in jüdisch-christlicher Tradition und macht sie zum Ausgangspunkt der Auseinandersetzung. Stärker als im Sachunterricht setzen sich die Kinder hier mit sich selbst, mit anderen und mit Gott auseinander. Existenzielle Grundfragen nach Verantwortung, Barmherzigkeit und Nächstenliebe kommen zur Sprache, und die Theodizee-Frage drängt sich auf.

Praxis

ANDREA BECHER/DETLEF PECH
Am «Du» die Welt entdecken
Die Identifikation mit Personen und deren Lebensgeschichte eröffnet Grundschulkindern einen angemessenen Zugang zum Thema Holocaust. Die Autoren stellen dies beispielhaft an der Lebensgeschichte von Marion Blumenthal-Lazan vor, die mit ihrer Familie sechs Jahre im Konzentrationslager Bergen-Belsen lebte.

VERA HANFLAND
Jüdische Kindheit im 20. Jahrhundert
Ein Geschichtskoffer kann das Klassenzimmer in ein Museum verwandeln: Die Kinder erforschen die Geschichte anhand von jüdischen Kultgegenständen, Kinderbüchern, autobiografischen Quellen und Sachtexten, entwickeln und beantworten Fragen, gehen auf Spurensuche in der Stadt. So wird Geschichte erfahrbar.

SABINE KONEVIC
Wie aus Haneczka Hannah wurde
In dem Kinderbuch "Gern wäre ich geflogen ? wie ein Schmetterling" erzählt Hannah Gofrith ihre Lebensgeschichte: ihre unbeschwerte Kindheit, die drastischen Veränderungen durch die antijüdischen Gesetze, das Leben im Versteck und die Entscheidung, nach dem Krieg nach Israel zu emigrieren und einen neuen Namen anzunehmen.

ASTRID FICINUS
Erinnerung an eine jüdische Verfolgte im Schulalltag
Eine Grundschule mit einer jüdischen Namensgeberin, die den Holocaust überlebt hat, geht eine hohe pädagogische Verpflichtung ein. Die Schulleiterin stellt die besonderen Möglichkeiten vor, mit der die Kinder dem Thema begegnen können.

DIETLIND FISCHER
Hinweise zum Material "Verlorene Weltö sind die Kindheitserinnerungen von Hanna Zürndorfer, die als Jüdin von 1925 bis 1939 in Düsseldorf lebte. ANDREAS NICHT 18 Dem Schmerz Ausdruck geben Assemblagen (Gegenstandsbilder) sind ein Ausdrucksmittel für Themen, bei denen die Sprache versagt. Bei der Gestaltung von Gruppen- oder Einzelbildern können Kinder ihren Eindrücken und Gefühlen Raum geben.

SUSANNE VON BRAUNMÜHL
Ein Leben mit und für die Kinder
Janusz Korczak, Leiter des Kinderheims im Warschauer Ghetto bis 1942, ist eine bekannte Figur des Widerstands gegen die Nationalsozialisten. Im Unterricht sollte sein Leben und Wirken jedoch nicht auf die Heldengeschichte und seinen Tod beschränkt werden, sondern den Kindern Mut machen, sich gegen Gewalt und Unterdrückung, für Frieden und Menschlichkeit einzusetzen.

INGRID SCHMIDT
Von einem, der den Nazis die Stirn bot
Otto Weidt, Leiter einer Besen- und Bürstenbinderei in Berlin, gelang es, jüdische Blinde und Taubstumme in seiner Werkstatt zu beschäftigen und dadurch lange Zeit vor der Deportation zu bewahren. Mehrere Menschen haben den Holocaust durch seine Hilfe überlebt. Im Museum "Blindenwerkstatt Otto Weidtö und über das Bilderbuch "Papa Weidtö von Inge Deutschkron können Kinder mehr über den stillen Helden erfahren.

BETTINA BRUNKOW
Das Bilderbuch "Papa Weidt"
Zum Bilderbuch von Inge Deutschkron gibt es eine Arbeitsmappe, mit deren Materialien das Dritte Reich, die Judenverfolgung und der Widerstand Otto Weidts erarbeitet werden können.

DIETLIND FISCHER
Als die Synagogen brannten
Der 9. November erinnert an die "Reichskristallnachtö im Jahr 1938 und ist als Gedenktag geeignet, mit Kindern auch ohne detailliertes geschichtliches Vorwissen über die Judenverfolgung der Nationalsozialisten zu sprechen.

Hintergründe

DETLEF PECH
Ist das zu verantworten?
Wie kann Kindern der Holocaust altersgerecht nähergebracht werden, wie kann ihnen erklärt werden, was Menschen anderen Menschen angetan haben, ohne Grundschulkinder zu traumatisieren? Ausgerichtet am pädagogischen Prinzip "Erziehung nach Auschwitz ohne Auschwitz" von Ido Abram zeigt der Autor, dass die Holocaust Education in der Grundschule kein Abschreckungs unterricht sein darf, sondern das Vorwis sen der Kinder ordnen und ihren Fragen Raum geben muss.

Magazin

Büchermarkt

Impressum

Zum Material

  • Lesebuch "Verlorene Welt"
    56 Seiten, DIN A5
  • Karteikarten
    mit 16 antijüdischen Gesetzen und Verordnungen
  • Fotos
    von Janusz Korczak und dem Denkmal in Yad Vashem

 

Das Lesebuch "Verlorene Welt" können Sie auch einzeln nachbestellen!

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