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Disziplin entwickeln

Lernchancen Nr. 4/1998

Erscheinungsdatum:
Juli 1998
Schulstufe / Tätigkeitsbereich:
Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich:
Fächerübergreifend, Pädagogik
Bestellnr.:
59028
Medienart:
Zeitschrift
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Nach allen Regeln der Kunst. Disziplin beim Fußball- und Theaterspielen / Disziplin entwickeln / Das Wörther Modell. Partnerschaft zwischen Schule und Eltern / Disziplin und Schulprofil / "Geh doch ins Streitschlichterbüro" / Eigenverantwortliches Denken in der Schule. Ein Trainingsprogramm zur Lösung von Disziplinproblemen / Konstruktiver Umgang mit Unterrichtsstörungen. Hinweise zu lehrergeleiteten Problemlösungsstrategien. Material: Störungen auf der Spur.

Abstract

Autor: Lenzen, Klaus-Dieter
Titel: Nach allen Regeln der Kunst.
Quelle: In: Lernchancen,(1998) 4, S. 6–9

Abstract: Berichtet wird von einem seit Jahren verhaltensauffälligen und lernschwachen Schüler (Sekundarstufe 1), der im normalen Unterricht keine Regeln akzeptiert und durch Aggressivität den Unterricht stört. Im Sportunterricht, vor allem beim Fußballspielen, sowie beim Theaterspielen verhält sich dieser Schüler kreativ, engagiert und regelbewußt. Der Autor diskutiert Hypothesen über dieses Ausnahmeverhalten und versucht eine neue allgemeine Sicht von Disziplin aus diesem regelhaften Einzelverhalten innerhalb von systemimmantem Regelsystemen und Gruppenprozessen abzuleiten. (HeLP/We).

Schlagwörter: Regel, Spielregel, Lehrerrolle, Verhaltensauffälligkeit, Gruppenpsychologie, Mannschaftsspiel, Fußball, Didaktische Erörterung, Verhaltensmuster, Didaktisches Material, Disziplin , Sportunterricht, Schulpädagogik, Darstellendes Spiel, Sekundarstufe I, Spiel


Autor: Werning, Rolf
Titel: Disziplin entwickeln.
Quelle: In: Lernchancen,(1998) 4, S. 10–16

Abstract: Der Autor geht der Frage nach, welche Bedeutung Disziplin heute in pädagogischen Feldern haben kann bzw. haben soll und welche Orientierungen für die Aufrechterhaltung von Disziplin und pädagogischem Handeln sinnvoll sind. Es sollen Perspektiven, Ideen und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, die sich als Erfahrungs-, Lern- und Lebensraum von Schüern sowie von Lehrern entwickeln und umgesetzt werden können.

Schlagwörter: Konflikt, Pädagogisches Handeln, Bedeutung, Unterrichtsinhalt, Verhalten, Schüler, Didaktische Grundlageninformation, Problem, Beeinflussung, Schülerverhalten, Fachdidaktik, Disziplin , Pädagogik, Erziehungswissenschaft, Ethologie


Autor: Markert, Linus
Titel: Das Wörther Modell.
Quelle: In: Lernchancen,(1998) 4, S. 17–22

Abstract: Ausgehend von Unterrichtsstörungen und schlechter schulischer Atmosphäre inklusive verbaler und körperlicher Gewalt auf Seiten der Schüler hat die Grund- und Hauptschule Wörth am Main nach einer Lehrerbefragung ein Modell zum Gegensteuern entwickelt: Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen sowie die Eltern vereinbaren schriftlich bestimmte Verhaltensregeln. Nach vierjähriger Laufzeit des Modells hat sich die Schul- und Unterrichtssituation für alle Beteiligten spürbar verändert. Als Materialien liegen der Vereinbarungsvertrag als Formular bei, Regeln über das Grüßen und andere Verhaltensweisen während und außerhalb der Schulzeit. (HeLP/We).

Schlagwörter: Regel, Schüler-Lehrer-Beziehung, Verhaltensänderung, Unterrichtsstörung, Modell, Schüler, Beziehung, Partnerschaft, Qualität, Schülerverhalten, Hauptschule, Schule, Disziplin , Elternarbeit, Gewalt, Grundschule, Soziales Lernen, Vertrag, Schulpädagogik, Primarbereich, Sekundarstufe I, Sachinformation, Schulkultur


Autor: Wagner, Gerd
Titel: Disziplin und Schulprofil.
Quelle: In: Lernchancen,(1998) 4, S. 23–30

Abstract: Schule ist ein wichtiges Sozialisationssystem für Kinder und Jugendliche. Zu ihren Aufgaben gehört die Erziehung zu problem- und sachangemessenem Handeln. Damit Kinder und Jugendliche in der Schule nicht überfordert werden und sich zurechtfinden können, brauchen sie Orientierung und Nähe. Dazu zählen u. a. räumliche und ordnungspolitische Maßnahmen wie z. B. ein Verhaltenskodex als kollektive Vereinbarung, aber auch der Klassenrat als Forum praktischer Demokratie oder die Gruppentische als Kernzellen sozialer Interaktion, zielgenaue Angebote für auffällige Kinder. Neben diesen sichtbaren Signalen für eine andere Schulkultur tragen natürlich ein spannender, abwechslungsreicher Unterricht, fächerübergreifendes Lernen und selbstbestimmtes Arbeiten zum Schulprofil bei. Es liegen drei Materialien bei: eine Synopse über Handlungsfelder der Schulentwicklung, Arbeitsblatt über die Aufgabenverteilung innerhalb einer Tischgruppe, eine Verhaltensvereinbarung zwischen dem Schüler-Treff-Club und einem einzelnen Schüler. (HeLP/We).

Schlagwörter: Klassenrat, Verhaltensauffälligkeit, Schülerverhalten, Orientierung, Erziehung, Disziplin , Team-Kleingruppen-Modell, Unterrichtsorganisation, Stadtteil, Handlungskompetenz, Soziales Lernen, Hausordnung, Schulorganisation, Sozialisationsagentur, Vertrag, Problemlösen, Schulpädagogik, Schulprofil, Sekundarstufe I, Schulentwicklung, Erfahrungsbericht, Schulprogramm, Sachinformation, Integrierte Gesamtschule


Autor: Reuter-Biehling, Heide-Marie
Titel: Geh doch ins Streitschlichterbüro!
Quelle: In: Lernchancen,(1998) 4, S. 31–34; 43–45

Abstract: Die Gesamtschule Gelsenkirchen-Ückendorf ist eine UNESCO-Projektschule und hat eine Schülerpopulation von mehr als 50% SchülerInnen mit nichtdeutscher Muttersprache. Sie beteiligt sich an verschiedenen UNESCO- Projekten. Im Rahmen des Themenkomplexes Menschenrechte erfolgte die Einführung von Mediation an der Schule. Im Beitrag werden personelle Voraussetzungen, die Vorbereitung der Einführung, das Training der Mediatorinnen und Mediatoren (8 Schüler des 8. Jahrgangs) sowie Einrichtung und Arbeit des Streitschlichterbüros beschrieben. Die Autorin zieht zum Schluß ihres Artikels eine erste Bilanz und unterstreicht die Bedeutung des Streitschlichterbüros für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern. Der Aufsatz enthält die Beschreibung des Verlaufs einer Streitschlichtung anhand eines Beispiels, ein Schlichtungsformular sowie die Darstellung einer Rollenspielsituation mit Rollenspielkarten. (BIL/Kr).

Schlagwörter: Streitschlichtung, Schüler, Nordrhein-Westfalen, Material, UNESCO , Projekt, Büro, Modellschule, Schuljahr 08, Rollenspiel, Orientierungsstufe, Konflikttraining, Streitschlichter, Arbeitsgemeinschaft, Mediator, Gelsenkirchen-Ückendorf, Kopiervorlage, Sekundarstufe I


Autor: Krüsmann, Gabriele
Titel: Störungen auf der Spur.
Quelle: In: Lernchancen,(1998) 4, S. 35–42

Abstract: Vorgestellt werden sieben Materialien zum Thema Unterrichtsstörungen: Schülerbefragung, Auswertung von Gruppenarbeit, Gesprächsregeln, Regeln zum sozialen Miteinander in der Klasse, Selbstbeobachtung. (HeLP/We).

Schlagwörter: Regel, Unterrichtsstörung, Selbsterziehung, Selbstbekräftigung, Gesprächsführung, Soziales Verhalten, Disziplin , Materialsammlung, Unterrichtsmaterial, Schulpädagogik, Gruppenarbeit, Schülerbefragung


Autor: Balke, Stefan
Titel: Eigenverantwortliches Denken in der Schule.
Quelle: In: Lernchancen,(1998) 4, S. 46–51

Abstract: Es handelt sich um einen Erfahrungsbericht aus einer Bielefelder Hauptschule, die mit einem Trainingsprogramm aus den USA gegen das Problem der Unterrichtsstörungen vorging. Das Ziel des Programms ist es, die Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichem und einsichtsvollem Handeln anzuregen. Eingehalten werden müssen die Regeln, daß die Schüler das Recht haben, ungestört zu lernen und die Lehrer das Recht, ungestört zu unterrichten. Der Umgang aller am Unterricht beteiligten Personen ist respektvoll. Die praktische Durchführung des Programms wird geschildert. (HeLP/We).

Schlagwörter: Regel, Verhaltensänderung, Unterrichtsstörung, Schüler, Trainingsprogramm, Respekt, Einsicht, Handreichung, Eigenverantwortung, Disziplin , Unterrichtsmaterial, Gehorsam, Schulpädagogik, Sekundarstufe I, Erfahrungsbericht


Autor: Krüsmann, Gabriele
Titel: Konstruktiver Umgang mit Unterrichtsstörungen.
Quelle: In: Lernchancen,(1998) 4, S. 52–59

Abstract: Mit Unterrichtsstörungen konstruktiv umzugehen, sie zu analysieren und langfristig abzubauen, gehört zu einer zu erlernenden Professionalität, wobei auf diesem Gebiet einfache Rezepte nicht greifen. Vorgeschlagen werden: die Situationsanalyse, Unterrichtssituationen aus Schülerperspektive sehen, mögliche Maßnahmen zum Umgang mit Unterrichtsstörungen auf Schüler- sowie auf Lehrerseite ergreifen. Neben den aufgezählten Maßnahmen wird noch auf die kollegiale Fallberatung, Supervision sowie auf das Thema Belohnung und Bestrafung eingegangen. (HeLP/We).

Schlagwörter: Unterrichtsstörung, Lehrer, Disziplin , Strategie, Problemlösen, Schulpädagogik, Berufsanforderung, Sachinformation


Autor: Walkenhorst, Philipp
Titel: Disziplin und Ordnung im Jugendstrafvollzug. Überlegungen zu einem (fast) unlösbaren pädagogischen Problem.
Quelle: In: Lernchancen,(1998) 4, S. 60–64

Abstract: Der Autor schildert Probleme bei der Durchsetzung von Disziplin und Ordnung im Jugendstrafvollzug sowie in der schulpädagogischen Arbeit in Jugendstrafanstalten.

Schlagwörter: Lernmotivation, Verhalten, Jugendstrafvollzug, Strafvollzug, Disziplin , Pädagogik, Unterricht, Erziehungswissenschaft, Psychologie, Jugendlicher, Ethologie


Autor: Keller, Gustav
Titel: Stressbewältigung im Lehrerberuf.
Quelle: In: Lernchancen,(1998) 4, S. 65–69

Abstract: Die Ursachen von Streß und Burnout im Lehrerberuf werden genannt, sodann Möglichkeiten der Stressbewältigung und Stressprävention, zusammengefaßt in den wichtigsten Anti-Stress-Tipps. Als Materialien liegen bei eine Checkliste zur Überprüfung und Verbesserung des beruflichen Repertoires sowie die Kurzform der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson. (HeLP/We).

Schlagwörter: Lehrerrolle, Lehrer, Stress, Empfehlung, Entspannung, Bewältigung, Burnout-Syndrom, Belastung, Prävention, Berufsanforderung, Sachinformation


Autor: Wenger, Otto
Titel: Schmerzensgeldanspruch bei beleidigender Lehreräußerung?
Quelle: In: Lernchancen,(1998) 4, S. 70

Abstract: Es wird über die Begründung eines Urteils des Oberlandesgerichts (OLG) Oldenburg, Urteil vom 15.1.1990 – 13 U 121/89 (SPE n. F. 830/2) berichtet. Ein Lehrer hatte einen Schüler nach einem vermuteten Täuschungsversuch vor Mitschülern einen Lügner und Betrüger genannt. Der Schüler bestritt dies und begehrt vom beklagten Land als dem Dienstherren des Lehrers Schmerzensgeld wegen Ehrenbeleidignung. Die Klage wurde auch in zweiter Instanz zurückgewiesen. (HeLP/kp).

Schlagwörter: Realschule, Schüler-Lehrer-Beziehung, Schuljahr 10, Beleidigung, Sekundarstufe I, Gerichtsentscheidung, Sachinformation, Schulrecht


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