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Didaktik und Methodik in der Theaterpädagogik

Szenisch-Systemisch: Eine Frage der Haltung!?

ISBN: 978-3-7727-1248-7
Medienart: Fachbuch
Geplantes Erscheinungsdatum: Oktober 2018
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Sekundarstufe
Schulfach / Lernbereich: Theater, Deutsch
Bindeart: Kartoniert
Preis: 22,95 € Unterliegt der Buchpreisbindung. Rabatte an Endkunden sind leider nicht möglich.
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Applaus für ein lebendiges Theater

Seit einigen Jahren ist Theater in mehreren Bundesländern als Schulfach eingeführt. Aber auch in vielen Theater-AGs ist das Darstellende Spiel ein lebendiger Bestandteil im schulischen Miteinander. Das Buch begleitet Lehrer*innen und Theaterpädagog*innen lustvoll dabei, sich im komplexen System theaterpädagogischen Tuns und Denkens menschlich, ästhetisch und pädagogisch zu verorten. 

Theaterschaffende sind eingeladen, die eigenen Spiel- und Möglichkeitsräume zu erkennen, zu kreieren und zu gestalten, um schließlich ihre ureigene Interpretation von Wirklichkeit auf die Bühne zu bringen – bewusst, kompetent, fundiert und kontextangemessen. Dabei gehen die Autorinnen davon aus, dass die didaktische Herangehensweise an jeden theaterpädagogischen Prozess in erster Linie eine Frage der eigenen Haltung ist. Das methodische Vorgehen wird also organisch aus der Beantwortung didaktischer Fragen entwickelt. Das WIE entsteht nach dem WAS – nicht umgekehrt!

Drei grundlegende Klärungsprozesse werden dabei für die theaterpädagogische Arbeit initiiert: 

  • Wesentliche Begriffe wie Didaktik, Methodik, Theater und Pädagogik werden erläutert, um diese zu reflektieren, in Beziehung zueinander zu setzen und daraus ein didaktisches Modell einer systemischen Theaterpädagogik abzuleiten.
  • Das WAS der eigenen theaterpädagogischen Herangehensweise wird durch didaktische Fragen geklärt: Was will ich konkret mit meiner Arbeit? Was ist mein Profil als Theaterpädagog*in? Was denke ich über meine jeweilige Zielgruppe? etc. 
  • Durch bewusste didaktische Überlegungen wird ein gehalt- und sinnvoller Boden für das WIE geschaffen. Jede Spielleiter*in kann sich aus der Fülle an Methoden diejenigen auswählen, die ein authentisches und kompetentes Anleiten und damit einen gelungenen theaterpädagogischen Prozess ermöglichen.

Sandra Anklam leitet den Fachbereich Theater und Systemische Theaterpädagogik an der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW. Sie ist Diplom-Pädagogin, Theaterpädagogin (BuT), Drama- und Theatertherapeutin (DGfT), Systemische Supervisorin (DGSF), Heilpraktikerin (Psychotherapie) sowie Gestaltberaterin und Tanztherapeutin. Als Theaterpädagogin und Regisseurin realisiert sie Projekte und Inszenierungen u.a. am Schauspielhaus Bochum sowie bei den Duisburger Akzenten und bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen.

Verena Meyer ist freiberufliche Autorin, Künstlerin und Theatermacherin. Sie ist Theaterwissenschaftlerin M.A., Theaterpädagogin (BuT) und Theatertherapeutin (DGfT). Zudem hat sie den Studiengang „Literarisches Schreiben“ als Diplom-Schriftstellerin abgeschlossen. Lange Jahre war sie als Theaterpädagogin am Theater, als Vorstandsmitglied im Bundesverband Theaterpädagogik sowie als Dozentin in der Ausbildung von Theaterpädagogen tätig. Zurzeit widmet sie sich dem Schreiben von Theaterstücken mit Uraufführungen am Jungen Schauspiel Bochum, den Duisburger Akzenten und dem Theater Düren.

Dr. Thomas Reyer ist Fachbereichsleiter und Dozent für Sozialpsychologie und Beratung an der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid. Dort unterrichtet er als Systemischer Lehrtherapeut (DGSF) und Organisationspsychologe u.a. Systemische Beratung mit aktionsorientierten und kreativen Methoden, systemische Führung sowie künstlerisch-systemische Therapie. Er promovierte mit einer umfangreichen empirischen Studie zu Unterrichtsstrukturen und Unterrichtsmethoden in der Didaktik der Naturwissenschaften.

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