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1/2019 - Geschlechterbilder

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Konzept
Der Altsprachliche Unterricht


Ideen, Inhalte und Formen in Literatur, Philosophie und Kunst, aber auch in anderen Bereichen der Geistes- und Naturwissenschaften sind bis heute durch die antike Tradition maßgeblich beeinflusst. Griechische und lateinische Texte aus Antike, Mittelalter und Neuzeit führen uns zu den Quellen und in den Fluss dieser Tradition. Die Auseinandersetzung mit ihnen hilft aber auch, die eigene Lebenswelt neu und mit schärferem Blick wahrzunehmen und zu reflektieren. Dabei bieten die Texte jeder Schülergeneration neue Zugangswege und Interpretationsansätze.

Die Zeitschrift Der Altsprachliche Unterricht vermittelt auf der Grundlage der aktuellen fachdidaktischen und fachwissenschaftlichen Diskussion sowohl neue als auch bewährte Wege, um die griechischen und lateinischen Texte für Schülerinnen und Schüler zum Zentrum und Ausgangspunkt einer fruchtbaren Auseinandersetzung zu machen.

Orientierung und Themen
Der Altsprachliche Unterricht orientiert sich dabei an den Vorgaben der aktuellen Lehrpläne für Latein und Griechisch, erlaubt aber auch einen Blick über die festgesteckten Grenzen hinaus, um neue Entwicklungen anzustoßen.
Jede Ausgabe von Der Altsprachliche Unterricht konzentriert sich auf ein Thema zu einem von drei Schwerpunkten:

  • Methodenhefte, z.B. zur Texterschließung, Interpretation oder zum Überprüfen von Textverständnis stellen die modernen Methoden des Latein- und Griechischunterrichts in den Vordergrund.
  • Autoren-/Gattungshefte legen den Fokus auf Werke klassischer Autoren und deren Rezeption in Mittelalter und Neuzeit, erweitern das Unterrichtsrepertoire aber auch um weniger bekannte Texte und Autoren.
  • Die Hefte mit übergreifenden Themen (wie z. B. Antike in der Jugendliteratur, Flucht, Bellum iustum u. v. m.) präsentieren Konzepte, die an geeigneter Stelle in den Unterricht eingebunden werden können. Auch fächerverbindende und medienbezogene Themen finden hier ihren Platz (z. B. zu Digitalen Medien, Spanisch oder Musik).


Aufbau der Hefte
Der Basisartikel legt das jeweilige Heftthema fachlich und didaktisch fundiert dar.
Die Praxisbeiträge stellen Unterrichtsmodelle und -ideen vor. Sie enthalten Arbeitsblätter, die Sie direkt im Unterricht einsetzen oder als Anregung für Ihren Unterricht nutzen können. Die Praxisbeiträge liefern auch Tafelanschriebe und Schaubilder mit Ergebnissen, die sich innerhalb des beschriebenen Unterrichtsmodells entwickeln lassen. Die Arbeitsmaterialien enthalten unter anderem lateinische und griechische Texte mit Übersetzungshilfen, Informations- oder Vergleichstexte und Bilder sowie Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler.
Das AU Extra bietet Ihnen einen Blick auf das Thema über den fachdidaktischen Rahmen hinaus und Magazinbeiträge runden das Heft mit kurzen Anregungen für den Unterricht oder Projektvorstellungen ab.

Aufruf zur Mitarbeit
Werden Sie Autor!

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Mitarbeit bei Der Altsprachliche Unterricht. Wenn Sie an einem der folgenden Hefte mitwirken möchten, senden Sie bitte eine Skizze (ca. 1 Seite), eventuell mit Material, an redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de.

Einladung zur Mitarbeit: "Interkulturalität" & "Mensch und Umwelt" (Exposé-Abgabe bis 21.02.2019)

Einladung zur Mitarbeit: Magazin (Exposé-Abgabe: offen)

Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Autorenmerkblatt.

 


Interkulturalität (Exposé-Abgabe: 21.02.19)

 

 

Aufgrund zunehmender kultureller Heterogenität in der Gesellschaft nimmt die Bedeutung interkultureller Kompetenz zu. Während die modernen Fremdsprachen diese in erster Linie als interkulturelle kommunikative Kompetenz verstehen, stellt sich die Frage, wie in den Reflexionssprachen Latein und Griechisch und hier speziell bei der Textarbeit eine interkulturelle Kompetenz der Schülerinnen und Schüler gefördert werden kann, die sie in Bezug auf die vorhandene kulturelle Heterogenität sowohl untereinander als auch in der Welt urteils- und handlungsfähig macht. Die Kultusministerkonferenz fordert seit einigen Jahren eine fachspezifische Konkretisierung der Querschnittsaufgabe „Interkulturelle Kompetenz“.

Wie aber lässt sich interkulturelles Lernen im Latein- und Griechischunterricht anbahnen? Wie werden Texte, die eine Begegnung mit dem Fremden thematisieren, im Unterricht eingesetzt, z. B. Griechen – „Barbaren“, Römer – Griechen, Römer – Fremde, Römer/Griechen – Sklaven, Fortsetzung des antiken Barbarenbildes bei den Entdeckern und Eroberern der frühen Neuzeit, Grundlagen für die Regelung von Begegnungen mit Fremden: philosophische Überlegungen zur Gleichheit, Gastrecht, Hikesie? 

Welche Möglichkeiten bieten moderne Lehrbücher, um die Begegnung mit dem Fremden zu untersuchen? Wie lässt sich interkulturelle Kompetenz als Teilbereich der Kulturkompetenz fördern: Wie wird das notwendige Sachwissen vermittelt, wie der Kulturwortschatz? In welcher Weise finden Konzepte wie die historische Kommunikation oder der existenzielle Transfer mit Blick auf die interkulturelle Kompetenz Anwendung? Wie werden Perspektivenwechsel angeregt? Finden Methoden oder Konzepte aus anderen Fächern Anwendung?

 

 

 

Wenn Sie an diesem Heft mitwirken möchten, senden Sie bitte eine Skizze, evtl. mit Material, an die Redaktion (redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de).


Mensch und Umwelt (Exposé-Abgabe: 21.02.19)

 

 

Fragen des Umgangs des Menschen mit seiner Umwelt prägen angesichts sich verschärfender ökologischer Szenarien die aktuellen Konzepte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Latein- und Griechischunterricht können in historischer Perspektive zur Hinterfragung unseres menschlichen Selbstverständnisses beitragen und Sichtweisen der Moderne in ihrer Genese aufzeigen, um unsere gegenwärtigen Wertmaßstäbe neu zu justieren. Dafür ist es lohnenswert, das Spannungsfeld des antiken Menschen zwischen dem Gefühl von Inferiorität gegenüber der Natur (Ehrfurcht und Religiosität, Natur als göttlicher Bereich) bzw. seinem Gefühl der Superiorität (Nutzbarmachung der Natur; Überlegenheit des Menschen über Tier- und Pflanzenwelt) auszuleuchten. Wie lassen sich entsprechende Äußerungen antiker Autoren für thematische Reihen in der Sek. II aufbereiten, wie ggf. adaptierte Texte als Material in der Sek. I einsetzen?

Themenfelder für Ihre Praxisbeispiele könnten sein:

  • Philosophische Konzeptionen von Mensch und Natur (z. B. Platon, Cicero)
  • Medizinisch-naturwissenschaftliche Sichtweisen und Fachschriftstellerei (z. B. Klimadetermininismus, Diätlehren des Corpus Hippocraticum, Vitruv)
  • Kulturentstehungslehren, Fortschrittsoptimismus oder -­kritik (z. B. Sophokles, Antigone; Lukrez)
  • Umweltverschmutzung und Großstadtproblematik (z. B. Martial, Juvenal)
  • Aquaedukte und römischer Straßenbau als zivilisatorische Leistungen, Villenlandschaften als gestaltete Natur (z. B. Statius, Silvae; Plinius, Epistulae)
  • Kritische Stimmen zum Umweltverhalten (z. B. Tacitus; ­Seneca; Plinius, Nat. hist.)
  • Neuzeitliche lateinische Werke zum Thema (z. B. Francis ­Bacon; Paulus Niavis, Iudicium Iovis)

 

 

Wenn Sie an diesem Heft mitwirken möchten, senden Sie bitte eine Skizze, evtl. mit Material, an die Redaktion (redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de).


Magazin (Exposé-Abgabe: offen)

 

Liebe Leserinnen und Leser,

zukünftig möchten wir Ihnen als besonderen Service auf den letzten Seiten des AU regelmäßig heftthemenunabhängig kurze, „knackige“ Unterrichtseinheiten vorstellen, z.B.

  • besonders gelungene Stunden („Sternstunden“/„Highlightstunden“),
  • Unterrichtseinheiten, die Sie in Vertretungsstunden, in Leerlaufphasen z.B. vor den Sommerferien, vor Weihnachten oder bei klassenfahrtsbedingter Abwesenheit eines Teils der Klasse umsetzen können,
  • Material und Methoden, mit deren Hilfe die Einführung und/oder Sicherung eines grammatischen Phänomens besonders gut funktioniert hat,
  • Einheiten, die z.B. aktuellere Jugendliteratur oder Filme thematisieren,
  • Stunden mit besonders gelungenem Einsatz von digitalen Medien,
  • Sprachlich-aktualisierendes (Latein & Romanische Sprachen, Latein & Englisch, Latein & Erdkunde usw.),
  • Material, das Sie einem fachfremden Kollegen für die Vertretung in Ihrer Klasse unkompliziert für Wiederholung etc. an die Hand geben können,
  • Material und Methoden, mit denen ein fachfremder Kollege - auch an Grundschulen - für Latein werben kann,
  • „Grundtexte“, die jeder Lateinschüler kennengelernt haben sollte.

Für diese und weitere Ideen suchen wir Autoren. Die Beiträge sollten nicht mehr als jeweils eine Doppelseite im AU-Layout einnehmen und folgendermaßen aufgebaut sein:

  • eine Seite Hintergrundinformationen (eine kurze Vorstellung der Unterrichtseinheit, Erwartungshorizont, bei einer produktionsorientierten Einheit evtl. ein Schülerergebnis, etc.; Umfang max. 4000 Zeichen inkl. Leerzeichen) und
  • eine Seite Material (inkl. Arbeitsaufträge).

Wenn Sie geeignetes Material in Ihrem Fundus oder Ideen für eine solche Doppelseite haben, freuen wir uns über Ihre Mitarbeit. Senden Sie bitte eine Kurzbeschreibung eventuell bereits mit Material an redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de

Ihre Nele Schmidtko
Redaktion Der Altsprachliche Unterricht

 

Leseproben

Die folgenden Dateien stehen Ihnen frei zum Download zur Verfügung. Sie zeigen stellvertretend für die Qualität der Zeitschriftenreihe einzelne Unterrichtsbeispiele. Wir freuen uns über Ihre Meinung. 

Der_Altsprachliche_Unterricht_3_13_Leseprobe_1.pdf

Der_Altsprachliche_Unterricht_6_13_Leseprobe_2.pdf

Der_Altsprachliche_Unterricht_1_14_Leseprobe_3.pdf

Die Herausgeber und die Redaktion von Der Altsprachliche Unterricht

Herausgeber

Dan Drescher

  • Lehrer für Geschichte und Latein (Gymnasium Halepaghen-Schule, Buxtehude; Fachobmann für das Seminarfach)
  • Mitarbeit im Netzwerk Latein/Griechisch beim Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung und im Niedersächsischen Altphilologenverband
  • Arbeitsschwerpunkte: verschiedene didaktische bzw. methodische Aspekte des Lateinunterrichts

Dr. Andreas Hensel

  • Fachleiter Latein am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien, Mainz (Referendarausbildung)
  • Lehraufträge für Fachleitung Deutsch sowie Berufspraxis, ebd.
  • Unterricht in Latein und Deutsch, Rabanus-Maurus-Gymnasium, Mainz
  • Lehrbeauftragter für Fachdidaktik Deutsch, Universität Mainz (beendet)
  • Veröffentlichungen: Literatur zur Didaktik und Methodik des Lateinunterrichts, Unterrichtsmaterial, Lehrwerke

Dr. Rainer Nickel

  • Latein- und Griechischlehrer an verschiedenen Schulen
  • Veröffentlichungen: fachdidaktische Arbeiten, Lexika, Übersetzungen, Schulbücher
  • Seit ca. 1980 Herausgeber des AU

 

 

 

Prof. Dr. Peter Riemer

  • Professor für Klassische Philologie an der Universität des Saarlandes
  • Forschungsschwerpunkte: Antikes Drama, vor allem Griechische Tragödie und Römische Komödie (Plautus, Terenz), Epos (Vergil), Rhetorik, Lateinische Literatur der Renaissance

Prof. Dr. Edith Schirok

  • Tätigkeiten (z.T. abgeschlossen): Unterricht in Latein und Geschichte an einem Freiburger Gymnasium; Referendarausbildung in Latein; Fachdidaktik Latein an der Universität Freiburg; Mitarbeit an Lehrplänen / Vergleichsarbeiten Latein in BW
  • Arbeitsschwerpunkte: Römische Philosophie; Didaktische und methodische Fragen des Lateinunterrichts; Lektüreunterricht zu verschiedenen Themen und Autoren

Dr. Anne Uhl

  • Lehrerin für Französisch, Latein und Religion (Kanton Zürich, Niedersachsen, Hamburg), seit 2013 tätig am Wilhelm-Gymnasium Hamburg
  • Arbeitsschwerpunkte: verschiedene methodische bzw. didaktische Aspekte des Lateinunterrichts; Erstellung von Übungsmaterial; Schüleraustausch

Anja Zanini

  • Lehrerin am altsprachlichen Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium in Hannover  
  • Unterrichtsfächer: Latein, Deutsch   
  • 2008 Echa-Diplom (Specialist in gifted education)

Redaktion

Nele Schmidtko

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