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Die nächste Ausgabe:

6/2017 - Helden und Antihelden

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Konzept
Der Altsprachliche Unterricht


Ideen, Inhalte und Formen in Literatur, Philosophie und Kunst, aber auch in anderen Bereichen der Geistes- und Naturwissenschaften sind bis heute durch die antike Tradition maßgeblich beeinflusst. Griechische und lateinische Texte aus Antike, Mittelalter und Neuzeit führen uns zu den Quellen und in den Fluss dieser Tradition. Die Auseinandersetzung mit ihnen hilft aber auch, die eigene Lebenswelt neu und mit schärferem Blick wahrzunehmen und zu reflektieren. Dabei bieten die Texte jeder Schülergeneration neue Zugangswege und Interpretationsansätze.

Die Zeitschrift Der Altsprachliche Unterricht vermittelt auf der Grundlage der aktuellen fachdidaktischen und fachwissenschaftlichen Diskussion sowohl neue als auch bewährte Wege, um die griechischen und lateinischen Texte für Schülerinnen und Schüler zum Zentrum und Ausgangspunkt einer fruchtbaren Auseinandersetzung zu machen.

Orientierung und Themen
Der Altsprachliche Unterricht orientiert sich dabei an den Vorgaben der aktuellen Lehrpläne für Latein und Griechisch, erlaubt aber auch einen Blick über die festgesteckten Grenzen hinaus, um neue Entwicklungen anzustoßen.
Jede Ausgabe von Der Altsprachliche Unterricht konzentriert sich auf ein Thema zu einem von drei Schwerpunkten:

  • Methodenhefte, z.B. zur Texterschließung, Interpretation oder zum Überprüfen von Textverständnis stellen die modernen Methoden des Latein- und Griechischunterrichts in den Vordergrund.
  • Autoren-/Gattungshefte legen den Fokus auf Werke klassischer Autoren und deren Rezeption in Mittelalter und Neuzeit, erweitern das Unterrichtsrepertoire aber auch um weniger bekannte Texte und Autoren.
  • Die Hefte mit übergreifenden Themen (wie z. B. Antike in der Jugendliteratur, Flucht, Bellum iustum u. v. m.) präsentieren Konzepte, die an geeigneter Stelle in den Unterricht eingebunden werden können. Auch fächerverbindende und medienbezogene Themen finden hier ihren Platz (z. B. zu Digitalen Medien, Spanisch oder Musik).


Aufbau der Hefte
Der Basisartikel legt das jeweilige Heftthema fachlich und didaktisch fundiert dar.
Die Praxisbeiträge stellen Unterrichtsmodelle und -ideen vor. Sie enthalten Arbeitsblätter, die Sie direkt im Unterricht einsetzen oder als Anregung für Ihren Unterricht nutzen können. Die Praxisbeiträge liefern auch Tafelanschriebe und Schaubilder mit Ergebnissen, die sich innerhalb des beschriebenen Unterrichtsmodells entwickeln lassen. Die Arbeitsmaterialien enthalten unter anderem lateinische und griechische Texte mit Übersetzungshilfen, Informations- oder Vergleichstexte und Bilder sowie Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler.
Das AU Extra bietet Ihnen einen Blick auf das Thema über den fachdidaktischen Rahmen hinaus und Magazinbeiträge runden das Heft mit kurzen Anregungen für den Unterricht oder Projektvorstellungen ab.

Aufruf zur Mitarbeit
Werden Sie Autor!

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Mitarbeit bei Der Altsprachliche Unterricht. Wenn Sie an einem der folgenden Hefte mitwirken möchten, senden Sie bitte eine Skizze (ca. 1 Seite), eventuell mit Material, an redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de.

Einladung zur Mitarbeit: Sprachförderung / Biographische Hintergründe (Exposé-Abgabe bis 15.08.2017 22.09.2017)

Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Autorenmerkblatt.

Sprachförderung (Exposé-Abgabe: 15.08.17)

Die heutige Schullandschaft ist von einer heterogenen Schülerschaft geprägt. Dies zeigt sich regelmäßig in der Unterrichts­praxis, unter anderem im Umgang mit der deutschen Sprache. Immer mehr Schülerinnen und Schüler weisen nämlich Defizite in den Bereichen Ausdrucksfähigkeit, Wortschatz und Grammatik auf. Dies lässt sich beispielsweise auf die zunehmende Medialisierung und die verkürzte Chat- und Umgangssprache sowie auf (mangelnde) sprachliche Sozialisierung und unzureichende Sprachförderung in frühester Kindheit zurückführen. 

Hier besteht also Handlungsbedarf. Ein eingeschränkter Wortschatz und Probleme in der deutschen Grammatik und dem deutschen Satzbau, z.?B. bei der Benutzung des korrekten Artikels oder der richtigen Konjugation der Verbformen, sind keine Seltenheit. 

Lateinunterricht eröffnet viele Möglichkeiten, die deutsche Sprachkompetenz zu verbessern. Die intensive Übersetzungsarbeit und die systematische Grammatikschulung bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte, um die genannten Defizite zu beheben. Da alle Schüler in der Regel keine Vorkenntnisse in der lateinischen Sprache haben, erfahren sie zudem eine intensive Sprachförderung in einem gemeinsamen Lernprozess.

Das AU-Heft zum Thema „Sprachförderung“ soll verschiedene Möglichkeiten und Ideen aufzeigen, wie der Lateinunterricht den Umgang mit der deutschen Sprache fördert. Dazu laden wir Sie herzlich zur Mitarbeit ein. Uns interessieren

  • Erfahrungsberichte aus der Praxis zu verschiedenen Methoden und Konzepten für eine effektive Sprachförderung,
  • Materialien zur Förderung verschiedener sprachlicher Aspekte,
  • sprachvergleichende Unterrichtseinheiten und fächerübergreifende Unterrichtskonzepte.


 

Wenn Sie an diesem Heft mitwirken möchten, senden Sie bitte eine Skizze, evtl. mit Material, an die Redaktion (redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de).


Biographische Hintergründe (Exposé-Abgabe: 15.08.17)

Bei der Autorenlektüre müssen die Lernenden irgendwann mit den biographischen Hintergründen des Werkes vertraut gemacht werden; denn die Lebensumstände des Autors, die konkreten Entstehungsbedingungen und ggf. auch die Einordung des entsprechenden Werkes in das Œuvre können Wesentliches dazu beitragen, das jeweilige Werk besser zu verstehen. 

Das Material, das hierzu eingesetzt werden kann, ist vielfältig: autobiographische Aussagen des betreffenden Autors, antike Biographien bzw. Quellen, antike Anekdoten, Auszüge aus modernen wissenschaftlichen Werken, „antike Zeitungsartikel“, Auszüge aus modernen Romanen, antike und moderne Bildwerke jeder Art, Auszüge aus Filmen etc. 

Für dieses AU-Heft freuen wir uns über Beiträge, die zeigen, wie man die zentralen Informationen zum Autor und seinem Schaffen motivierend und mit nachhaltigem Erfolg im Unterricht einsetzen kann. Dabei wird man – bei manchen Autoren zumindest – durchaus auf das reichhaltige Angebot der neueren Textausgaben zurückgreifen bzw. dieses als Ausgangspunkt nehmen können. 

Darüber hinaus könnten für die konkreten Unterrichtseinheiten auch noch folgende Gesichtspunkte von Bedeutung sein:

  • der konkrete didaktische Ort innerhalb der Lektürearbeit (die biographischen Hintergründe müssen nicht zwingend vor der Lektüre erarbeitet werden)
  • die Vernetzung mit der eigentlichen Lektüre
  • eine Fokussierung auf bestimmte Aspekte, die für die Lektüre relevant sind.

Auch wenn Sie Unterrichtsbeispiele aus dem Bereich der Lehrbucharbeit anbieten können, sind Sie zur Mitarbeit herzlich eingeladen, denn viele Schülerinnen und Schüler lernen manche der wichtigeren antiken Autoren bereits im Lehrbuchkontext kennen. 


 

Wenn Sie an diesem Heft mitwirken möchten, senden Sie bitte eine Skizze, evtl. mit Material, an die Redaktion (redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de).

Leseproben

Die folgenden Dateien stehen Ihnen frei zum Download zur Verfügung. Sie zeigen stellvertretend für die Qualität der Zeitschriftenreihe einzelne Unterrichtsbeispiele. Wir freuen uns über Ihre Meinung. 

Der_Altsprachliche_Unterricht_3_13_Leseprobe_1.pdf

Der_Altsprachliche_Unterricht_6_13_Leseprobe_2.pdf

Der_Altsprachliche_Unterricht_1_14_Leseprobe_3.pdf

Die Herausgeber und die Redaktion von Der Altsprachliche Unterricht

Herausgeber

Prof. Dr. Tamara Choitz

  • Lehrerin am Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach
  • Regionale Fachberaterin für das Fach Griechisch in Rheinland-Pfalz
  • Apl. Professorin für Klassische Philologie an der Universität Mainz
  • Dozentin für Fachdidaktik der Alten Sprachen an der Universität Mainz

Dr. Andreas Hensel

  • Fachleiter Latein am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien, Mainz (Referendarausbildung)
  • Lehraufträge für Fachleitung Deutsch sowie Berufspraxis, ebd.
  • Unterricht in Latein und Deutsch, Rabanus-Maurus-Gymnasium, Mainz
  • Lehrbeauftragter für Fachdidaktik Deutsch, Universität Mainz (beendet)
  • Veröffentlichungen: Literatur zur Didaktik und Methodik des Lateinunterrichts, Unterrichtsmaterial, Lehrwerke

Dr. Rainer Nickel

  • Latein- und Griechischlehrer an verschiedenen Schulen
  • Veröffentlichungen: fachdidaktische Arbeiten, Lexika, Übersetzungen, Schulbücher
  • Seit ca. 1980 Herausgeber des AU

 

 

 

Dr. Karl-Heinz Niemann

Tätigkeiten in Schule, Studienseminar und Universität:

  • Lehrer Latein und Griechisch (Lina-Hilger-Gymnasium Bad Kreuznach),
  • Referendarausbilder Latein (Studienseminar Bad Kreuznach),
  • Lehrbeauftragter Fachdidaktik Latein (Universität Bonn),
  • Referent und Leiter von Lehrerfortbildungstagungen in verschiedenen Bundesländern


Prof. Dr. Peter Riemer

  • Professor für Klassische Philologie an der Universität des Saarlandes
  • Forschungsschwerpunkte: Antikes Drama, vor allem Griechische Tragödie und Römische Komödie (Plautus, Terenz), Epos (Vergil), Rhetorik, Lateinische Literatur der Renaissance

Prof. Dr. Edith Schirok

  • Tätigkeiten (z.T. abgeschlossen): Unterricht in Latein und Geschichte an einem Freiburger Gymnasium; Referendarausbildung in Latein; Fachdidaktik Latein an der Universität Freiburg; Mitarbeit an Lehrplänen / Vergleichsarbeiten Latein in BW
  • Arbeitsschwerpunkte: Römische Philosophie; Didaktische und methodische Fragen des Lateinunterrichts; Lektüreunterricht zu verschiedenen Themen und Autoren

Dr. Anne Uhl

  • Lehrerin für Französisch, Latein und Religion (Kanton Zürich, Niedersachsen, Hamburg), seit 2013 tätig am Wilhelm-Gymnasium Hamburg
  • Arbeitsschwerpunkte: verschiedene methodische bzw. didaktische Aspekte des Lateinunterrichts; Erstellung von Übungsmaterial; Schüleraustausch

Anja Zanini

  • Lehrerin am altsprachlichen Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium in Hannover  
  • Unterrichtsfächer: Latein, Deutsch   
  • 2008 Echa-Diplom (Specialist in gifted education)

Redaktion

Nele Schmidtko

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