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Die nächste Ausgabe:

2/2017 - Satirisches und Satire

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Konzept
Der Altsprachliche Unterricht


Ideen, Inhalte und Formen in Literatur, Philosophie und Kunst, aber auch in anderen Bereichen der Geistes- und Naturwissenschaften sind bis heute durch die antike Tradition maßgeblich beeinflusst. Griechische und lateinische Texte aus Antike, Mittelalter und Neuzeit führen uns zu den Quellen und in den Fluss dieser Tradition. Die Auseinandersetzung mit ihnen hilft aber auch, die eigene Lebenswelt neu und mit schärferem Blick wahrzunehmen und zu reflektieren. Dabei bieten die Texte jeder Schülergeneration neue Zugangswege und Interpretationsansätze.

Die Zeitschrift Der Altsprachliche Unterricht vermittelt auf der Grundlage der aktuellen fachdidaktischen und fachwissenschaftlichen Diskussion sowohl neue als auch bewährte Wege, um die griechischen und lateinischen Texte für Schülerinnen und Schüler zum Zentrum und Ausgangspunkt einer fruchtbaren Auseinandersetzung zu machen.

Orientierung und Themen
Der Altsprachliche Unterricht orientiert sich dabei an den Vorgaben der aktuellen Lehrpläne für Latein und Griechisch, erlaubt aber auch einen Blick über die festgesteckten Grenzen hinaus, um neue Entwicklungen anzustoßen.
Jede Ausgabe von Der Altsprachliche Unterricht konzentriert sich auf ein Thema zu einem von drei Schwerpunkten:

  • Methodenhefte, z.B. zur Texterschließung, Grammatikwiederholung in der Lektürephase oder Binnendifferenzierung stellen die modernen Methoden des Latein- und Griechischunterrichts in den Vordergrund.
  • Autoren-/Gattungshefte legen den Fokus auf Werke klassischer Autoren und deren Rezeption in Mittelalter und Neuzeit, erweitern das Unterrichtsrepertoire aber auch um weniger bekannte Texte und Autoren.
  • Die Hefte mit übergreifenden Themen (wie z. B. Literarische Räume, Münzen und Inschriften, Menschenrecht und Menschenwürde u. v. m.) präsentieren Konzepte, die an geeigneter Stelle in den Unterricht eingebunden werden können. Auch fächerverbindende und medienbezogene Themen finden hier ihren Platz (z. B. zu Mathematik, Deutsch, anderen Fremdsprachen, Archäologie oder Musik).


Aufbau der Hefte
Der Basisartikel legt das jeweilige Heftthema fachlich und didaktisch fundiert dar.
Die Praxisbeiträge stellen Unterrichtsmodelle und -ideen vor. Sie enthalten Arbeitsblätter, die Sie direkt im Unterricht einsetzen oder als Anregung für Ihren Unterricht nutzen können. Die Praxisbeiträge liefern auch Tafelanschriebe und Schaubilder mit Ergebnissen, die sich innerhalb des beschriebenen Unterrichtsmodells entwickeln lassen. Die Arbeitsmaterialien enthalten unter anderem lateinische und griechische Texte mit Übersetzungshilfen, Informations- oder Vergleichstexte und Bilder sowie Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler.
Das AU Extra bietet Ihnen einen Blick auf das Thema über den fachdidaktischen Rahmen hinaus und Magazinbeiträge runden das Heft mit kurzen Anregungen für den Unterricht oder Projektvorstellungen ab.

Aufruf zur Mitarbeit
Werden Sie Autor!

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Mitarbeit bei Der Altsprachliche Unterricht. Wenn Sie an einem der folgenden Hefte mitwirken möchten, senden Sie bitte eine Skizze (ca. 1 Seite), eventuell mit Material, an redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de.

Einladung zur Mitarbeit: Wortschatzarbeit / Leben im Exil (Exposé-Abgabe bis 10./27.03.2017)

Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Autorenmerkblatt.

Wortschatzarbeit (Exposé-Abgabe: 10.03.17)

Auch wenn sich die Fachdidaktik seit vielen Jahren immer wieder der Herausforderung nachhaltiger Wortschatzarbeit im Latein- und Griechischunterricht widmete und mittlerweile ein ausgesprochen vielseitiges methodisches Repertoire angeboten wird, scheinen die Probleme in der Unterrichtswirklichkeit immer mehr zuzunehmen. Statt zu resignieren, soll mit dem Heft der Versuch unternommen werden, gängige Methoden zu überprüfen und neue Ansätze vorzustellen und dabei die Wortschatzarbeit im Kontext der drei zentralen Handlungsfelder unseres Faches – Erschließen, Interpretieren und Übersetzen – zu beleuchten. 

Im Heft soll es darum gehen, Anregungen und Unterrichtsvorschläge zu zentralen Feldern der Wortschatzarbeit zu präsentieren; dabei sind didaktische (Auswahl / Zahl der zu lernenden Wörter; Struktur der Bedeutungsangaben) und methodische Schwerpunktsetzungen (Einführung / Semantisierung, Vernetzung / Strategien zum Lernen/Behalten, Übung, Kontrolle von Vokabeln) möglich. Insbesondere sollen auch innovative Konzepte der Wortschatzarbeit (z. B. aus dem Bereich der neuen Medien) sowie Erkenntnisse der Hirnforschung vorgestellt werden. 

Beiträge können sich auf die Spracherwerbsphase, aber auch auf die Wortschatzarbeit während der Mittel- und Oberstufenlektüre beziehen.

 

Wenn Sie an diesem Heft mitwirken möchten, senden Sie bitte eine Skizze, evtl. mit Material, an die Redaktion (redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de).


Leben im Exil (Exposé-Abgabe: 27.03.17)

„Nazim Hikmer … der beste Dichter der Türkei … starb im Exil. Der beste Regisseur … Yilmar Güney … starb im Exil. Der beste Sänger … Ahmet Kaya … starb im Exil“ – so die erschütternde Bilanz von Can Dündar, dem augenblicklich im Exil lebenden Chefredakteur einer türkischen Zeitung in der FAZ (19. 08. 2016). Sie dokumentiert ein Grundelement eines jeden Exils und das Wunschdenken eines jeden Exilanten: Exil ist ein (hoffentlich eng begrenztes) Zwischenstadium, an dessen Ende die Rückkehr an den Ort stehen wird, aus dem man ins Exil gegangen ist. Dabei ist es unerheblich, ob der Weggang freiwillig oder gezwungenermaßen (etwa durch eine Verfügung politischer Institutionen) erfolgte.

Mit der Frage, ob und wie ein Mensch, der in der Verbannung leben muss, diese Situation bewältigen kann, haben sich bereits Autoren in der Antike intensiv beschäftigt. Sie haben die Problematik des Exils aus eigenem Erleben oder fiktional ausgestaltet in literarischen Zeugnissen an die Nachwelt weitergegeben (z. B. Sappho, Cicero, Ovid, Seneca; Homer, Euripides, Vergil). In der Neuzeit sind Beschreibungen eines Lebens im Exil und die Versuche einer literarischen Aufarbeitung eines solchen Ausnahmezustands erst mit dem Nationalsozialismus wieder in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit getreten. Kriterien, die auf dieser Basis von der Literaturwissenschaft für die Textgattung „Exil-Literatur“ erarbeitet wurden, haben aber auch zu einem anderen, differenzierteren Blick auf die ­Autoren der Antike geführt. Das AU-Heft möchte Vorschläge machen, wie man sich im altsprachlichen Unterricht mit dem in der Antike und heute gleichermaßen aktuellen Thema „Leben im Exil“ auseinandersetzen kann.

 

Wenn Sie an diesem Heft mitwirken möchten, senden Sie bitte eine Skizze, evtl. mit Material, an die Redaktion (redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de).

Leseproben

Die folgenden Dateien stehen Ihnen frei zum Download zur Verfügung. Sie zeigen stellvertretend für die Qualität der Zeitschriftenreihe einzelne Unterrichtsbeispiele. Wir freuen uns über Ihre Meinung. 

Der_Altsprachliche_Unterricht_3_13_Leseprobe_1.pdf

Der_Altsprachliche_Unterricht_6_13_Leseprobe_2.pdf

Der_Altsprachliche_Unterricht_1_14_Leseprobe_3.pdf

Die Herausgeber und die Redaktion von Der Altsprachliche Unterricht

Herausgeber

Prof. Dr. Tamara Choitz

  • Lehrerin am Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach
  • Regionale Fachberaterin für das Fach Griechisch in Rheinland-Pfalz
  • Apl. Professorin für Klassische Philologie an der Universität Mainz
  • Dozentin für Fachdidaktik der Alten Sprachen an der Universität Mainz

Dr. Andreas Hensel

  • Fachleiter Latein am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien, Mainz (Referendarausbildung)
  • Lehraufträge für Fachleitung Deutsch sowie Berufspraxis, ebd.
  • Unterricht in Latein und Deutsch, Rabanus-Maurus-Gymnasium, Mainz
  • Lehrbeauftragter für Fachdidaktik Deutsch, Universität Mainz (beendet)
  • Veröffentlichungen: Literatur zur Didaktik und Methodik des Lateinunterrichts, Unterrichtsmaterial, Lehrwerke

Dr. Rainer Nickel

  • Latein- und Griechischlehrer an verschiedenen Schulen
  • Veröffentlichungen: fachdidaktische Arbeiten, Lexika, Übersetzungen, Schulbücher
  • Seit ca. 1980 Herausgeber des AU

 

 

 

Dr. Karl-Heinz Niemann

Tätigkeiten in Schule, Studienseminar und Universität:

  • Lehrer Latein und Griechisch (Lina-Hilger-Gymnasium Bad Kreuznach),
  • Referendarausbilder Latein (Studienseminar Bad Kreuznach),
  • Lehrbeauftragter Fachdidaktik Latein (Universität Bonn),
  • Referent und Leiter von Lehrerfortbildungstagungen in verschiedenen Bundesländern


Prof. Dr. Peter Riemer

  • Professor für Klassische Philologie an der Universität des Saarlandes
  • Forschungsschwerpunkte: Antikes Drama, vor allem Griechische Tragödie und Römische Komödie (Plautus, Terenz), Epos (Vergil), Rhetorik, Lateinische Literatur der Renaissance

Prof. Dr. Edith Schirok

  • Tätigkeiten (z.T. abgeschlossen): Unterricht in Latein und Geschichte an einem Freiburger Gymnasium; Referendarausbildung in Latein; Fachdidaktik Latein an der Universität Freiburg; Mitarbeit an Lehrplänen / Vergleichsarbeiten Latein in BW
  • Arbeitsschwerpunkte: Römische Philosophie; Didaktische und methodische Fragen des Lateinunterrichts; Lektüreunterricht zu verschiedenen Themen und Autoren

Dr. Anne Uhl

  • Lehrerin für Französisch, Latein und Religion (Kanton Zürich, Niedersachsen, Hamburg), seit 2013 tätig am Wilhelm-Gymnasium Hamburg
  • Arbeitsschwerpunkte: verschiedene methodische bzw. didaktische Aspekte des Lateinunterrichts; Erstellung von Übungsmaterial; Schüleraustausch

Anja Zanini

  • Lehrerin am altsprachlichen Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium in Hannover  
  • Unterrichtsfächer: Latein, Deutsch   
  • 2008 Echa-Diplom (Specialist in gifted education)

Redaktion

Nele Schmidtko

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