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Die nächste Ausgabe:

6/2018 - Sprachbildung und Sprachförderung

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Konzept
Der Altsprachliche Unterricht


Ideen, Inhalte und Formen in Literatur, Philosophie und Kunst, aber auch in anderen Bereichen der Geistes- und Naturwissenschaften sind bis heute durch die antike Tradition maßgeblich beeinflusst. Griechische und lateinische Texte aus Antike, Mittelalter und Neuzeit führen uns zu den Quellen und in den Fluss dieser Tradition. Die Auseinandersetzung mit ihnen hilft aber auch, die eigene Lebenswelt neu und mit schärferem Blick wahrzunehmen und zu reflektieren. Dabei bieten die Texte jeder Schülergeneration neue Zugangswege und Interpretationsansätze.

Die Zeitschrift Der Altsprachliche Unterricht vermittelt auf der Grundlage der aktuellen fachdidaktischen und fachwissenschaftlichen Diskussion sowohl neue als auch bewährte Wege, um die griechischen und lateinischen Texte für Schülerinnen und Schüler zum Zentrum und Ausgangspunkt einer fruchtbaren Auseinandersetzung zu machen.

Orientierung und Themen
Der Altsprachliche Unterricht orientiert sich dabei an den Vorgaben der aktuellen Lehrpläne für Latein und Griechisch, erlaubt aber auch einen Blick über die festgesteckten Grenzen hinaus, um neue Entwicklungen anzustoßen.
Jede Ausgabe von Der Altsprachliche Unterricht konzentriert sich auf ein Thema zu einem von drei Schwerpunkten:

  • Methodenhefte, z.B. zur Texterschließung, Interpretation oder zum Überprüfen von Textverständnis stellen die modernen Methoden des Latein- und Griechischunterrichts in den Vordergrund.
  • Autoren-/Gattungshefte legen den Fokus auf Werke klassischer Autoren und deren Rezeption in Mittelalter und Neuzeit, erweitern das Unterrichtsrepertoire aber auch um weniger bekannte Texte und Autoren.
  • Die Hefte mit übergreifenden Themen (wie z. B. Antike in der Jugendliteratur, Flucht, Bellum iustum u. v. m.) präsentieren Konzepte, die an geeigneter Stelle in den Unterricht eingebunden werden können. Auch fächerverbindende und medienbezogene Themen finden hier ihren Platz (z. B. zu Digitalen Medien, Spanisch oder Musik).


Aufbau der Hefte
Der Basisartikel legt das jeweilige Heftthema fachlich und didaktisch fundiert dar.
Die Praxisbeiträge stellen Unterrichtsmodelle und -ideen vor. Sie enthalten Arbeitsblätter, die Sie direkt im Unterricht einsetzen oder als Anregung für Ihren Unterricht nutzen können. Die Praxisbeiträge liefern auch Tafelanschriebe und Schaubilder mit Ergebnissen, die sich innerhalb des beschriebenen Unterrichtsmodells entwickeln lassen. Die Arbeitsmaterialien enthalten unter anderem lateinische und griechische Texte mit Übersetzungshilfen, Informations- oder Vergleichstexte und Bilder sowie Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler.
Das AU Extra bietet Ihnen einen Blick auf das Thema über den fachdidaktischen Rahmen hinaus und Magazinbeiträge runden das Heft mit kurzen Anregungen für den Unterricht oder Projektvorstellungen ab.

Aufruf zur Mitarbeit
Werden Sie Autor!

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Mitarbeit bei Der Altsprachliche Unterricht. Wenn Sie an einem der folgenden Hefte mitwirken möchten, senden Sie bitte eine Skizze (ca. 1 Seite), eventuell mit Material, an redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de.

Einladung zur Mitarbeit: Catull / Werte (Exposé-Abgabe bis 30.04.2018 bis 25.07.2018)

Einladung zur Mitarbeit: Magazin (Exposé-Abgabe: offen)

Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Autorenmerkblatt.

 


Catull (Exposé-Abgabe: 25.07.18)

 

Catull, jung verstorben, hat erstaunlich viele Facetten des Menschenlebens in Verse gebracht – und erlaubt es uns, das Menschenleben in den Lateinunterricht zu bringen. Er spricht auch heutige Schülergenerationen noch so unmittelbar an wie kaum ein anderer Autor des altsprachlichen Unterrichts. Die im Lesbiazyklus verewigten Szenen einer stürmischen Affäre hat der Römer in ziemlich genau demselben Alter erlebt, in dem sich die Schüler unserer Lektürekurse gerade befinden – da hat der eine oder andere schon Qualen einer verwandten Seele wiederzufinden geglaubt. Von den bösen Spottgedichten, mit denen Catull einzelne Zeitgenossen öffentlich bloßstellt, lassen sich Parallelen zum Online-Shaming der Gegenwart ziehen. Und hat man schließlich in vielen charakteristischen Miniaturen von flammender Liebe und glühendem Hass gelesen, dann rührt die Trauer eines, der nach einer Reise um die halbe Welt am Grab seines Bruders die letzte Totengabe darbringt, noch einmal besonders.

 Neben Praxisbeiträgen zu einzelnen Gedichten könnten für das AU-Heft folgende Fragen von Interesse sein:

  • Wie lassen sich die Bezüge zwischen neoterisch-kunstvoller Durchgestaltung einerseits und den glaubwürdig dargestellten Erlebnisinhalten andererseits herausarbeiten?
  • Müssen es immer Lesbia und die gängigen Epigramme sein oder eignen sich auch die „großen“ Gedichte (c. 61–68) für den Unterricht?
  • Wie lässt sich Catulls privater Blick auf die historischen Größen seiner Zeit (Caesar, Cicero) für den Unterricht nutzbar machen?
  • Wie geht man mit dem Thema „Knabenliebe“ um?
  • Wie lässt sich Catull zur nachfolgenden Blüte der römischen Liebesdichtung in Beziehung setzen?
  • Lohnt ein Seitenblick auf den „weiblichen Catull“, die Gedichte der Sulpicia?

 

Wenn Sie an diesem Heft mitwirken möchten, senden Sie bitte eine Skizze, evtl. mit Material, an die Redaktion (redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de).


Werte (Exposé-Abgabe: 25.07.18)

 

Können antike Wertvorstellungen die gegenwärtige Werte-Diskussion bereichern? Die antiken Wertbegriffe sind zeit- und standortgebunden. Sie sind historisch bedingt und stehen in Wechselwirkung zu den politischen, sozialen und ökonomischen Bedingungen ihrer Zeit. Dennoch verfügen wie weiterhin über ein erhebliches Anregungspotential, weil sie die Fragwürdigkeit jeder Wertediskussion bewusstmachen. Auch wenn man das Reden und Räsonieren über Werte als obsolet ablehnt, dürfte es nicht wertlos sein, kritisch zur Kenntnis zu nehmen, was Menschen in anderen historischen Epochen für wertvoll hielten. Selbst wenn man die Bedeutungslosigkeit antiker Wertvorstellungen für Gegenwart und Zukunft annimmt, kann man einer schon damals intensiv diskutierten und bis heute offenen Frage nicht ausweichen: Wie entstehen überhaupt Wertvorstellungen und Wertbegriffe und wie werden sie begründet?

Man hat Wertbegriffe schon in der Antike mitunter bewusst missbraucht, um persönliche Interessen durchzusetzen, politische Ziele zu erreichen oder gar Verbrechen zu legitimieren. Diese Beobachtung ist aber nicht nur historisch interessant, sondern mahnt zur Wachsamkeit gegenüber jeder mit Wertbegriffen argumentierenden Rede. Der vernünftige, sachlich-distanzierte Umgang mit irrationalen, aber stabilen und mitunter machtvoll geäußerten Überzeugungen gehört zu den wichtigsten Kulturkompetenzen.

Wir freuen uns über Praxisbeispiele zu

  • Texten einschlägiger Schulautoren, die Wertbegriffe thematisiert haben,
  • Lehrbuch- oder Lesebuchtexten,

gerne auch verbunden mit in archäologischen Zeugnissen und Kunstwerken zum Ausdruck kommenden Wertvorstellungen. Auch fächerübergreifende Unterrichtsbeispiele sind erwünscht.

 

Wenn Sie an diesem Heft mitwirken möchten, senden Sie bitte eine Skizze, evtl. mit Material, an die Redaktion (redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de).


Magazin (Exposé-Abgabe: offen)

 

Liebe Leserinnen und Leser,

zukünftig möchten wir Ihnen als besonderen Service auf den letzten Seiten des AU regelmäßig heftthemenunabhängig kurze, „knackige“ Unterrichtseinheiten vorstellen, z.B.

  • besonders gelungene Stunden („Sternstunden“/„Highlightstunden“),
  • Unterrichtseinheiten, die Sie in Vertretungsstunden, in Leerlaufphasen z.B. vor den Sommerferien, vor Weihnachten oder bei klassenfahrtsbedingter Abwesenheit eines Teils der Klasse umsetzen können,
  • Material und Methoden, mit deren Hilfe die Einführung und/oder Sicherung eines grammatischen Phänomens besonders gut funktioniert hat,
  • Einheiten, die z.B. aktuellere Jugendliteratur oder Filme thematisieren,
  • Stunden mit besonders gelungenem Einsatz von digitalen Medien,
  • Sprachlich-aktualisierendes (Latein & Romanische Sprachen, Latein & Englisch, Latein & Erdkunde usw.),
  • Material, das Sie einem fachfremden Kollegen für die Vertretung in Ihrer Klasse unkompliziert für Wiederholung etc. an die Hand geben können,
  • Material und Methoden, mit denen ein fachfremder Kollege - auch an Grundschulen - für Latein werben kann,
  • „Grundtexte“, die jeder Lateinschüler kennengelernt haben sollte.

Für diese und weitere Ideen suchen wir Autoren. Die Beiträge sollten nicht mehr als jeweils eine Doppelseite im AU-Layout einnehmen und folgendermaßen aufgebaut sein:

  • eine Seite Hintergrundinformationen (eine kurze Vorstellung der Unterrichtseinheit, Erwartungshorizont, bei einer produktionsorientierten Einheit evtl. ein Schülerergebnis, etc.; Umfang max. 4000 Zeichen inkl. Leerzeichen) und
  • eine Seite Material (inkl. Arbeitsaufträge).

Wenn Sie geeignetes Material in Ihrem Fundus oder Ideen für eine solche Doppelseite haben, freuen wir uns über Ihre Mitarbeit. Senden Sie bitte eine Kurzbeschreibung eventuell bereits mit Material an redaktion.au@remove-this.friedrich-verlag.de

Ihre Nele Schmidtko
Redaktion Der Altsprachliche Unterricht

 

Leseproben

Die folgenden Dateien stehen Ihnen frei zum Download zur Verfügung. Sie zeigen stellvertretend für die Qualität der Zeitschriftenreihe einzelne Unterrichtsbeispiele. Wir freuen uns über Ihre Meinung. 

Der_Altsprachliche_Unterricht_3_13_Leseprobe_1.pdf

Der_Altsprachliche_Unterricht_6_13_Leseprobe_2.pdf

Der_Altsprachliche_Unterricht_1_14_Leseprobe_3.pdf

Die Herausgeber und die Redaktion von Der Altsprachliche Unterricht

Herausgeber

Dan Drescher

  • Lehrer für Geschichte und Latein (Gymnasium Halepaghen-Schule, Buxtehude; Fachobmann für das Seminarfach)
  • Mitarbeit im Netzwerk Latein/Griechisch beim Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung und im Niedersächsischen Altphilologenverband
  • Arbeitsschwerpunkte: verschiedene didaktische bzw. methodische Aspekte des Lateinunterrichts

Dr. Andreas Hensel

  • Fachleiter Latein am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien, Mainz (Referendarausbildung)
  • Lehraufträge für Fachleitung Deutsch sowie Berufspraxis, ebd.
  • Unterricht in Latein und Deutsch, Rabanus-Maurus-Gymnasium, Mainz
  • Lehrbeauftragter für Fachdidaktik Deutsch, Universität Mainz (beendet)
  • Veröffentlichungen: Literatur zur Didaktik und Methodik des Lateinunterrichts, Unterrichtsmaterial, Lehrwerke

Dr. Rainer Nickel

  • Latein- und Griechischlehrer an verschiedenen Schulen
  • Veröffentlichungen: fachdidaktische Arbeiten, Lexika, Übersetzungen, Schulbücher
  • Seit ca. 1980 Herausgeber des AU

 

 

 

Prof. Dr. Peter Riemer

  • Professor für Klassische Philologie an der Universität des Saarlandes
  • Forschungsschwerpunkte: Antikes Drama, vor allem Griechische Tragödie und Römische Komödie (Plautus, Terenz), Epos (Vergil), Rhetorik, Lateinische Literatur der Renaissance

Prof. Dr. Edith Schirok

  • Tätigkeiten (z.T. abgeschlossen): Unterricht in Latein und Geschichte an einem Freiburger Gymnasium; Referendarausbildung in Latein; Fachdidaktik Latein an der Universität Freiburg; Mitarbeit an Lehrplänen / Vergleichsarbeiten Latein in BW
  • Arbeitsschwerpunkte: Römische Philosophie; Didaktische und methodische Fragen des Lateinunterrichts; Lektüreunterricht zu verschiedenen Themen und Autoren

Dr. Anne Uhl

  • Lehrerin für Französisch, Latein und Religion (Kanton Zürich, Niedersachsen, Hamburg), seit 2013 tätig am Wilhelm-Gymnasium Hamburg
  • Arbeitsschwerpunkte: verschiedene methodische bzw. didaktische Aspekte des Lateinunterrichts; Erstellung von Übungsmaterial; Schüleraustausch

Anja Zanini

  • Lehrerin am altsprachlichen Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium in Hannover  
  • Unterrichtsfächer: Latein, Deutsch   
  • 2008 Echa-Diplom (Specialist in gifted education)

Redaktion

Nele Schmidtko

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