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Mai 2017 - Deutsch als Zweitsprache

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Konzept
Praxis Deutsch - Die Zeitschrift für den Deutschunterricht in Sekundarstufe 1 und 2

 

Deutsch ist eines der vielfältigsten Schulfächer und bildet die Basis auch für andere Fächer. Die Schüler entwickeln Lese-, Schreib-, Sprech- und Hörverstehenskompetenz der deutschen Sprache, erhalten aber auch Einblicke in die Literatur und verschiedene Medien. Die Spannbreite an Themen und Kompetenzen stellt Lehrerinnen und Lehrer immer wieder vor neue Herausforderungen. 

Praxis Deutsch nimmt diese Herauforderungen an und steht für die Vielfalt der Zugangsweisen zu Themen des Deutschunterrichts, stützt im Bereich des sprachlichen und literarischen Lernens einen kompetenzfördernden Unterricht und schlägt Brücken zum sprachlich-kulturellen Handeln über Schule und Unterricht hinaus.

Praxis Deutsch orientiert sich an den Bildungsstandards und behandelt pro Ausgabe je ein aktuelles oder „Basis-“ Thema aus den Bereichen 

  • Literatur 
  • Sprache 
  • Lesen und Schreiben 
  • Medien 
  • Arbeitstechniken und Methoden

Jede Ausgabe wird durch einen Basisartikel eingeleitet, der einen fachlichen und didaktischen Überblick liefert. Er verdeutlicht die Relevanz des Themas für den Deutschunterricht, bereitet grundlegendes Wissen auf und zeigt neue Wege in der unterrichtlichen Umsetzung.

In sieben bis neun praxiserprobten Unterrichtsmodellen erhalten Sie innovative und kreative Ideen für Ihren Unterricht – vorrangig für alle Klassen der Sekundarstufen I und II. 

 

Ein Fundus an gut ausgewählten und innovativen Materialien (Arbeitsblätter, Textvorlagen, Bilder, Folien, Audio- und Filmbeispiele) gewährleistet einen schülernahen und lebendigen Unterricht und bietet motivierende Zugänge zu den Unterrichtsthemen. 

Vorschläge für Leistungsüberprüfungen zeigen, wie Kompetenzen und erworbenes Wissen festgehalten und für den weiteren Unterricht genutzt werden können. Erwartungshorizonte und Lösungsbeispiele spiegeln dabei Erfahrungen aus der Praxis wider. 

Alternative Aufgabenstellungen zeigen Möglichkeiten der Differenzierung und machen die Ideen für unterschiedliche Lerngruppen optimal einsetzbar. 

Medien wie CDs oder DVDs mit Hörbeispielen, Film- und Theaterausschnitten, Bildmaterial und Texten zu ausgewählten Themenheften erscheinen separat. Auch Sammelbände zu speziellen Themen erscheinen zusätzlich.

Aufruf zur Mitarbeit
Werden Sie Autor!

Die Zeitschrift möchte Lehrern aller Schulstufen Anregungen und Materialien für einen aktuellen, motivierenden Unterricht bereitstellen. Dabei sind wir auch auf Ihre Mitarbeit und Ideen angewiesen! Interessenten wenden sich bitte per E-Mail an die Redaktion:
redaktion.pd@remove-this.friedrich-verlag.de  

Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Merkblatt für Autoren!

Haben Sie eine interessante Unterrichtsstunde zu einem der folgenden Themen durchgeführt?

Praxis Deutsch 267: Denken, Sprache, Wirklichkeit

Beeinflusst unsere Sprache das Denken? Ist die Wahrnehmung unserer Wirklichkeit von den Sprachen beeinflusst, die wir sprechen? Dies sind Fragen, die das Verhältnis von Denken, Sprache und Wirklichkeit betreffen. Zuweilen ist angenommen worden, dass Sprache das Denken festlegt und wir nur das erfassen können, was die Inhaltswörter unserer Sprache bezeichnen. Das ist sicher nicht richtig. Aber sicher ist doch, dass es vielfältige Zusammenhänge gibt:

 

·        Sprachliche Formulierungen wie „Es war einmal ein König, …“ eröffnen Vorstellungsräume, die dann weiter ausgestaltet werden.

·        Sprache modelliert die Ereignisse und Handlungen, um die es geht. Sie perspektiviert, fokussiert, erzeugt Vorder- und Hintergrund. Sie modalisiert und temporalisiert.

·       Sprache kann fiktive oder faktuale, vergangene oder zukünftige, mögliche oder irreale Wirklichkeiten erzeugen.

 

·        Der Wortschatz einer Sprache spiegelt das kulturelle Wissen. Wenn Wörter veralten und verschwinden, so ist das ein Hinweis auf kulturelle Veränderungen.

 

·        Mit jeder sprachlichen Kommunikation lässt Sprache Sozialwelt entstehen und schafft in diesem Sinne soziale Wirklichkeit. 

Das Heft möchte diese Aspekte näher beleuchten. Wer Erfahrungen mit der Thematisierung dieser Fragen im Deutschunterricht hat, ist herzlich dazu eingeladen, sich mit einem Unterrichtsmodell oder auch einer kürzeren Unterrichtsanregung zu beteiligten. Dies könnte sich etwa auf die Lexik beziehen, so etwa das Verschwinden von Wörtern oder die „political correctness“ im Umgang mit Wörtern zum Gegenstand machen. Denkbar wäre es auch, die wirklichkeitsstiftende Funktion von Sprechhandlungen zu betrachten oder literarische Texte zu behandeln, die den Zusammenhang von Sprache und Denken berühren.

Vorschläge und Ideen bitte an Doris Tophinke doris.tophinke@remove-this.uni-paderborn.de. Der Entwurf des Basisartikels kann angefordert werden. 

 

Praxis Deutsch 267: Biopics - mehr als verfilmte Biografien

Das Biopic ist ein gegenwärtig boomendes, gleichzeitig aber tief in der Filmgeschichte verwurzeltes Spielfilmgenre. Als verfilmte Biografie ist es die Geschichte (meist) eines Menschen, der wirklich gelebt hat oder noch lebt. Im Gegensatz zum Historienfilm, der eher einen Sachverhalt behandelt, konzentriert sich das Biopic auf eine zentrale Persönlichkeit, dessen realer Name oft in der Diegese verwendet wird. Literatur- bzw. kulturdidaktisch ist die Figur in ihrer Zeit bzw. Epoche ein mögliches Erkenntnisziel, womit z.?B. die Frage nach der Rolle des Autors im Literaturunterricht neu gestellt ist. Film- bzw. mediendidaktisch liegt es nahe, die für Biopics typische Verknüpfung belegter Momente (z.?B. öffentliche Auftritte), autobiografischer Zeugnisse und fiktionaler Elemente (z.?B. fiktive Nebenfiguren) näher zu untersuchen und die filmischen Mittel der Darstellung herauszuarbeiten, z.?B. im Vergleich zweier Filme über dieselbe Figur. Sprachdidaktisch gesehen, ist die Auseinandersetzung mit der Verknüpfung faktualer und fiktionaler Biopic-Elemente kaum möglich ohne Textquellen (z.?B. Biografie, Autobiografie, Lexikoneintrag), wodurch pragmatische Texte und deren Auswertung in den Unterricht hineinkommen.

Wir suchen Unterrichtsmodelle für die Sekundarstufe I und II zu Filmen, die nicht unbedingt das Leben von Schriftsteller/-innen oder Dichter/-innen betreffen müssen, wohl aber für den Deutschunterricht interessant sein sollten und ggf. Inhalte und Ziele anderer Fächer (z.?B. Fremdsprachen, Geschichte, Sozialkunde, Ethik/Religionsunterricht, Naturwissenschaften) integrieren. Ein Heftexposé und eine umfangreiche Liste von Filmen, die behandelt werden könnten, kann bei den Herausgebern angefordert werden: ulf.abraham@uni-bamberg.de oder kepser@remove-this.uni-bremen.de.

 

 

Praxis Deutsch 269: Politische Kommunikation & Sprache

Im Mai 2018 hat der Mai 1968 – und damit auch der vielzitierte „Marsch durch die Institutionen“ –  
sein  50. Dienstjubiläum. Die 50 Jahre stehen für die Entwicklung von einem programmatischen zu einem pragmatischen Politikverständnis. Letzterem wird in politischen Kommentaren vielfach vorgeworfen, es versäume, „die Bürger mitzunehmen“. Auch angesichts von „Pegida“ und „postfaktischer Kommunikation“ ist die politische Öffentlichkeit ein Topthema der Leitartikel und Kommentare. Dabei geht es um den Sprachgebrauch von Politikern ebenso wie um die mediale Darstellung und Inszenierung von Politik.  Komplexe Probleme werden auf Pro- und Contra-Fragen reduziert, Meinungen polarisiert und popularisiert und die Welt in Freund und Feind geteilt. Schülerinnen und Schüler sind Teil dieser Öffentlichkeit; sie sollten verstehen können, wie sie funktioniert. Es geht um Auftritte und Reden, Schlagworte und Slogans, Political Correctness und Skandale, um Twitter und das Web 2.0. Für das geplante Heft wünschen wir uns Unterrichtsmodelle, die nicht auf Einstellungen, sondern auf Kompetenzen zielen. Wie können Schülerinnen und Schüler

  • z. B. erkennen, was im Raum politischer Kommunikation eine verlässliche Information ist?
  • in der Unübersichtlichkeit politischer Kommunikation die sich täglich wiederholenden Muster z. B. der Provokation und Skandalisierung wahrnehmen,
  • nachvollziehen, wie politische Themen generiert und öffentliche Aufmerksamkeit sowie Zustimmung und Ablehnung erzeugt werden,
  • lernen, solche Fragen auch auf den eigenen Medienkonsum und –gebrauch zu beziehen?

 

 

 

Modelle dazu müssen keineswegs tagesaktuell sein; oft ist gerade Distanz von Vorteil.

Wenn Sie Interesse und Lust haben ein Unterrichtsmodell beizusteuern, schicken Sie bitte eine kurze Skizze (ca. 1 Seite) an: helmuth.feilke@germanistik.uni-giessen.de

Anregungen und weitere Ideen für mögliche Modelle zum Heftthema können zusammen mit dem Exposé per Mail bei Helmuth Feilke oder in der Redaktion redaktion.pd@remove-this.friedrich-verlag.de angefordert werden.

 

Nebentexte: Trailer, Cover, Blurbs und Co.

Mit Trailern wird seit langem für Filme geworben; eigens produzierte und im Internet veröffentlichte Buchtrailer sind dagegen relativ neu. Sie sind ein boomendes und produktives Textformat, mit dem vor allem (literarische) Neuerscheinungen beworben werden. Diese Funktion haben auch andere Nebentexte; bspw. Cover und Klappentexte (= Blurbs) wollen ebenfalls Aufmerksamkeit erzeugen und lenken. Nebentexte sind jedoch nicht nur als Instrumente der Werbung für den Unterricht spannend und ertragreich. Sie nutzen ausdifferenzierte ästhetische Strategien, die es zu entdecken gilt. Sie werfen Fragen auf, z.B.: Welcher Ausriss aus einem Buch wird für einen Trailer genutzt? Welche (Lese-)Erwartungen werden dadurch wie aufgebaut? Welcher Bezug besteht zwischen Cover bzw. Klappentext und Buch? Welchen Beitrag leisten Nebentexte zur Information, zum Textzugang oder zum Textverstehen? Warum sind Nebentexte so gestaltet, wie sie gestaltet sind? Nebentexte können isoliert betrachtet werden, sind aber vor allem mit Blick auf ihre Referenztexte (Romane, KJL, …) in verschiedenen Phasen des Literatur- und Medienunterrichts einsetzbar.

Unterrichtsvorschläge zu Nebentexten können in literatur- und/oder mediendidaktischer Perspektive, in ihrem Verhältnis zum literarischen Referenztext, vergleichend oder auch in einem komplexeren Medienverbund (mehrere Nebentexte zu einem Referenztext) für literarisches bzw. mediales Lernen angelegt sein. Auch methodisch ist ein breites Spektrum (analytisch, produktionsorientiert) möglich.

 

Wer ein Unterrichtsmodell oder eine kürzere Unterrichtsanregung beisteuern möchte, wird gebeten, sich bis spätestens 1. Dezember 2017 an Dieter Wrobel zu wenden: dieter.wrobel@remove-this.germanistik.uni-wuerzburg.de. Zur Information kann auch ein Heftexposé angefordert werden.

Leseproben

Die folgenden Dateien stehen Ihnen frei zum Download zur Verfügung. Sie zeigen stellvertretend für die Qualität der Zeitschriftenreihe einzelne Unterrichtsbeispiele. Wir freuen uns über Ihre Meinung. 

Praxis_Deutsch_245_Leseprobe_1.pdf

Praxis_Deutsch_245_Leseprobe_2.pdf

Praxis_Deutsch_245_Leseprobe_3.pdf

Die Herausgeberinnen und Herausgeber und die Redaktion von Praxis Deutsch

Herausgeberinnen und Herausgeber

Prof. Dr. Ulf Abraham

    • Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
    • Ausbildung und vier Jahre Berufserfahrung im Lehramt am Gymnasium (Deutsch/Englisch)
    • Schwerpunkte: Literatur- und Filmdidaktik, Didaktik des Schreibens
    • Seit 2002 Mitherausgeber von Praxis Deutsch
    • www.uni-bamberg.de/germ-didaktik/

            Prof. Dr. Clemens Kammler

              • Professor für Germanistische Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der Universität Duisburg-Essen
              • Ausbildung und 16 Jahre Berufserfahrung im Lehramt am Gymnasium
              • Schwerpunkte: fachdidaktische Lehr- und Lernforschung, Gegenwartsliteratur, Literaturtheorie
              • Seit 2003 Mitherausgeber von Praxis Deutsch
              • www.uni-due.de/germanistik/litdid//kammler.shtml

                      Prof. Dr. Helmuth Feilke

                      • Professor für Germanistische Linguistik und Sprachdidaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen
                      • Forschungsschwerpunkte: Sprachtheorie, Sprachdidaktik, Textkompetenz, Schriftkompetenz und Schreibforschung
                      • Seit 1998 Mitherausgeber von Praxis Deutsch
                      • www.zmi.uni-giessen.de/home/profil-hfeilke.html

                      Prof. Dr. Astrid Müller

                        • Professorin für Didaktik der deutschen Sprache an der Universität Hamburg
                        • Ausbildung und zwölfjährige Berufserfahrung im Deutschunterricht der Sekundarstufen I und II und langjährige Dozentin in der Lehrerfortbildung
                        • Forschungsschwerpunkte: Lese- und Rechtschreibförderung
                        • Seit 2003 Mitherausgeberin von Praxis Deutsch
                        • https://www.ew.uni-hamburg.de/

                                Prof. Dr. Doris Tophinke

                                • Professorin für Allgemeine und Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Paderborn
                                • Forschungsschwerpunkte: Schriftlichkeit und Mündlichkeit, Sprachvariation/-geschichte, Grammatik
                                • Seit 2009 Mitherausgeberin von Praxis Deutsch
                                • http://kw.uni-paderborn.de/

                                Prof. Dr. Dieter Wrobel

                                • Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Würzburg
                                • Ausbildung und fünf Jahre Berufserfahrung im Lehramt am Gymnasium (Deutsch/Sozialwissenschaften/Politik)
                                • Schwerpunkte: Didaktik des Deutschunterrichts (v.a. Literaturunterricht), Literarische Sozialisation / Lesesozialisation, Bildungsmedien für den Deutschunterricht, Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts
                                • Seit 2008 Mitherausgeber von Praxis Deutsch
                                • www.germanistik.uni-wuerzburg.de

                                Prof. Dr. Tilman von Brand

                                • Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Rostock
                                • Ausbildung und drei Jahre Berufserfahrung im Lehramt am Gymnasium (Deutsch/Sozialkunde)
                                • Schwerpunkte: Literaturdidaktik, Methodik des Deutschunterrichts, Individualisierung – Differenzierung, historisch-politisches Lernen, Bildungsmedien für den Deutschunterricht
                                • Seit 2015 Mitherausgeber von Praxis Deutsch
                                • http://www.germanistik.uni-rostock.de

                                Redaktion

                                Andrea Schulz

                                 

                                 

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