Räume

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Schultheater | Ausgabe Nr. 33/2018

Im Schultheater wird, wie im professionellen Theater, seit einigen Jahren zunehmend mit dem Spielen an unterschiedlichsten Orten experimentiert. Dabei geht es nicht allein darum, einen Mangel an räumlichen Bedingungen in der Schule zu kompensieren, sondern andere Räume eröffnen neue Darstellungs-Ideen und Spiel-Möglichkeiten. Das gilt sowohl für reale als auch für virtuelle Räume.

 

Inhaltsverzeichnis
Foto: © picture alliance/ZB-Fotoreport Jens Wolf
Bühnen- und Publikumsraum müssen nicht baulich voneinander getrennt sein – dennoch kann es einen Schnitt durch den Raum durch unterschiedliche Wahrnehmungen, Stimmungen und Handlungen geben.
Zur Studie "Raumsoziologie" von Martina Löw Wann ist Raum?
Premium-Beitrag der Zeitschrift Schultheater Theorie Schuljahr

Nach dem Konzept des "Raums leiblicher Anwesenheit" des Philosophen Gernot Böhme wird Raum auch durch ein Sich-darin-Befinden und die Befindlichkeit darin geschaffen. Dabei gestalten die Wahrnehmungen, Stimmungen und Handlungen der im Raum Involvierten den Raum mit. Dies gilt nicht nur für Alltags-, sondern auch für Theater-Räume: Betrachtungen mit Blick auf das Publikum.

Foto: Hulki Okan Tabak/unsplash
Tanzperformance auf Theaterbühne
Medien zum Thema
Premium-Beitrag der Zeitschrift Schultheater Theorie Schuljahr

Rezension zu: Christel Weiler/Jens Roselt: Aufführungsanalyse - Eine Einführung. Tübingen: Francke 2017. Medientipps zu: Westphal, Kristin (Hrsg.): Räume der Unterbrechung - Theater, Performance, Pädagogik. Oberhausen, Athena 2012. Roesner, David/Wartemann, Geesche/Wortmann, Volker: Szenische Orte - Mediale Räume. Hildesheim, Zürich, New York: Olms 2005. Zeitschrift für Theaterpädagogik - Korrespondenzen. Online-Kit 15000 Gray