Übergänge – Mind the gap!

Übergänge – Mind the gap!

Schule leiten | Ausgabe Nr. 8/2017

Mit Hindernissen und Stolperfallen muss bei Übergängen gerechnet werden. Das gilt auch für Übergänge im Zusammenhang mit Schule, etwa wenn Kinder und Jugendliche zwischen Schulstufen und -arten, in Ausbildung und Studium oder gar über Grenzen hinweg in unser Schulsystem wechseln. Übergangsmanagement kann diese Passagen begleiten. Um unsanfte Landungen abzufedern und böse Überraschungen zu vermeiden, bedarf es mentaler wie organisatorischer Vorbereitung. Das Heft nimmt Übergänge von Schülerinnen und Schülern ebenso in den Blick wie solche von Lehrkräften und Schulleitungen.

Inhaltsverzeichnis
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Kinder auf Pausenhof
Wahrnehmung und Realisierung individueller Chancen zur Modifikation Veränderungen aktiv gestalten
Friedrich+ Kennzeichnung Schuljahr 1-13

Im Rahmen einer bewussten Lebensgestaltung können Veränderungsimpulse aktiv wahrgenommen, gestaltet und entwickelt werden. Individuelle und intraindividuelle Faktoren und Bedingungen können den Umgang mit Veränderungsprozessen positiv und negativ beeinflussen. Mit unterstützenden Fragen soll Mut gemacht werden, einen selbstreflexiven Prozess anzuregen, bewusst, gezielt und selbstverantwortlich Modifikationen zu gestalten.

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Lernende Kinder in Schulraum, modern
Übergang in die reguläre Schule vorbereiten und gestalten Durchgangsstation Förderschule
Friedrich+ Kennzeichnung Schuljahr 1-10

Förderschulen sollen auch auf die Rückkehr an reguläre Schule vorbereiten. Gemeinsam mit einer Kooperativen Gesamtschule (KGS) hat eine niedersächsische Förderschule ein Programm für den Übergang entwickelt. Mithilfe von AGs, Hospitationen, zeitweiser Teilnahme am KGS-Unterricht und enger Zusammenarbeit der Lehrkräfte hilft es Schülerinnen und Schülern, den Schulwechsel zu schaffen.

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Lernende Kinder in Schulraum, modern
Bedenkenswertes zu Kindern und Jugendlichen Eintritt in eine fremde Welt
Friedrich+ Kennzeichnung Schuljahr 1-10

Anhand ausgewählter Beispiele werden die Hürden ins deutsche Schulsystem gezeigt, die Kinder bewältigen müssen, die ihre Heimat verlassen mussten. An sie werden Anforderungen gestellt, die es zu überdenken gilt, wenn eine Schule Kinder mit Migrationshintergrund beschult. Dabei sollen die Aspekte als Anstöße zum intensiven Gedankenaustausch dienen, um schließlich die interkulturelle Kompetenz aller an Schule Beteiligten weiterzuentwickeln.

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Prüfung in Schule
Im Praktikum „studieren probieren“ Berufsorientierung nach dem „Schwarmstedter Modell“
Friedrich+ Kennzeichnung Schuljahr 9-10

Dass junge Menschen trotz guter Abiturnoten im Studium orientierungs- und erfolglos sind, war Anlass für eine niedersächsische Gesamtschule, eine Zusammenarbeit mit einer Universität zu suchen. In zwei Schnupperwochen, die an der Schule vor- und nachbereitet wird, können sich Zehntklässler dem Uni-Alltag nähern und für ihre Oberstufenzeit die Weichen stellen.

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Leerer Klassenraum
Wie eine professionelle Eingliederung neuer Kollegen gelingt Willkommen an Bord!
Friedrich+ Kennzeichnung Schuljahr 1-13

Der Artikel stellt Schulleitungen professionelle Instrumente vor, die sich in der Praxis bei der Integration neuer Kollegen bewährt haben. Ferner zeigt er Herausforderungen und Chancen auf, die Neuzugänge für das System bedeuten, und legt dar, warum sich der Aufwand für Eingliederungsmaßnahmen lohnt. (Inhalt eines Willkommenspakets für Neulinge in der Toolbox)

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Zwei Erwachsene im Gespräch mit einer Schülerin
Von der Leitungsfunktion in die Pension Ersehnt oder gefürchtet?
Friedrich+ Kennzeichnung Schuljahr 1-13

Menschen, die eine Schule leiten, sind ständig in Kontakt mit anderen, müssen verschiedenste Aspekte des Schullebens im Blick haben und ihnen werden laufend Entscheidungen abverlangt. Wer derart unter Strom steht, hat unter Umständen Probleme damit, in einen Ruhemodus umzuschalten, wenn er oder sie in Pension geht. Anhang von Umfrageergebnissen zeigt dieser Beitrag, wo häufige Schwierigkeiten und Fehler bei dieser Art des Übergangs liegen, und wie diese zu vermeiden sind.