Eine für alle – Inklusive Schule

Eine für alle – Inklusive Schule

Schule leiten | Ausgabe Nr. 16/2019

Inklusion ist ein Prozess mit dem Ziel, allen Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Inklusive Schule ist ein Teil davon, zu der Individualität und Differenzierungen gehören. Wichtig ist, dass sich alle als Mitglieder einer Lerngemeinschaft verstehen, auch wenn sie auf verschiedene Weise und zuweilen an verschiedenen Orten lernen. Wie solche Lerngemeinschaften entwickelt und am Laufen gehalten werden können und welche Hürden dabei zu nehmen sind, zeigen die Beispiele aus Schulen, die teilweise eine jahrelange Entwicklung hinter sich haben.

Inhaltsverzeichnis
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Zwei Lehrerinnen, ein Lehrer
Die Entwicklung der Hafenschule Wilhemshaven zur Inklusiven Schule Von der Haltung zum Handeln
Friedrich+ Kennzeichnung Schuljahr 1-13

Der ehemalige Leiter der Hafenschule Wilhelmshaven erläutert, was inklusives Schulleitungshandeln bzw. -denken ausmacht, wie Schulleitung den Veränderungsprozess zur Inklusiven Schule positiv und erfolgreich begleiten kann und wo deren Verantwortung liegt. Entscheidend sind die Haltung von Leitung und Kollegium sowie ein positiver Umgang mit Schwierigkeiten.

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Handgeschriebenes
Individualisiertes und kompetenzorientiertes Lernen im kooperativen offenen Unterricht COOL in inklusiven Klassen
Friedrich+ Kennzeichnung Schuljahr 1-13

Lehrkräfte versuchen meist, alle Lernenden gleichzeitig anzusprechen und zu „erleuchten“. Ein schwieriges Unterfangen, das selten von Erfolg gekrönt wird. Wenn man sich von dieser Vorstellung verabschiedet und ein Kooperatives Offenes Lernen (engl. COOL) einführt, wird man leichter der Anforderung gerecht, allen Schülerinnen und Schülern zu helfen, ihre Begabungen, Interessen und Kreativität zu entfalten.