Anja Pies-Hötzinger

FERMI-Karteifür die Grundschule

Beispiele für Karten aus der Fermi-Kartei
Beispiele für Karten aus der Fermi-Kartei, © Friedrich Verlag

Anja Pies-Hötzinger

Fermi-Fragen werden häufig als offene Fragen formuliert: „Wie oft ?, „Wie lange ?, Wie viele ?, „Wie schwer ?
In dieser Fragebox wird jedoch immer von der Frage „Kann das stimmen? ausgegangen, sodass die Schülerinnen und Schüler bereits einen Vergleichswert erhalten. So bekommen sie eine Vorstellung davon, in welcher Größenordnung sie sich gedanklich bewegen müssen (Abb. 1a ).
Zum Teil sind die Werte auf den Karteikarten aber auch so extrem gewählt, dass selbst Kinder mit sehr ungenauen Größenvorstellungen, in der Lage sind, schnell zu erkennen, dass dieser Wert zu hoch bzw. zu niedrig ist (Abb. 1b).
Damit eignet sich die Box besonders gut, um Schülerinnen und Schüler die Bearbeitung von Fermi-Aufgaben näherzu bringen, Größenvorstellungen anzubahnen und die Modellierungskompetenz der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Im Titel steht zwar Fermi-Kartei für Grundschule, doch diese Box eignet sich auch hervorragend für die Klassenstufen 5 – 7.
Die Fermi-Kartei enthält 80 Aufgabenkarten, die den Themenbereichen „Sport, „Schule, „Tiere, „Essen und Trinken, „Verkehr, „Spiele, „Bei uns in Deutschland sowie „Erstaunliches zugeordnet sind. Des Weiteren finden sich Kurzinformationen für Lehrkräfte auf zwei Karteikarten sowie eine CD mit 52 Arbeitsblättern zur Fotokartei mit großformatigen Bildern, damit auch eine zeichnerische Herangehensweise zum Lösen der Aufgaben möglich ist, und einem ausführlichen Lehrerkommentar.
Der Lehrerkommentar beinhaltet neben einer Übersicht über die thematisierten Größenbereiche einige gut umsetzbare Ideen für den Unterricht sowie Ideen zum langfristigen Aufbau von Größenvorstellungen bei den Lernenden und zur Entwicklung der Modellierungskompetenz der Schülerinnen und Schüler.
Neben dem gezielten Einsatz in einzelnen Stunden oder auch kleineren Einheiten eignet sich diese Karteibox auch hervorragend zur Arbeit in einer „Sprinterecke im Klassenraum oder zur Nutzung beim Wochenplan. Mithilfe eines Laufzettels können die Lernenden dabei dokumentieren, welche Karteikarten sie bereits bearbeitet haben. Durch die unterschiedlichen Themenschwerpunkte werden dabei auch unterschiedliche Interessensgebiete der Schülerinnen und Schüler abgedeckt.

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aus: Mathematik 5-10 Nr. 52 / 2020

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