Gärten incl. Werkstattheft

Gärten incl. Werkstattheft

Kunst und Unterricht | Ausgabe Nr. 433/434 2019

Gärten sind ein Thema für den Kunstunterricht: Sie bieten Bezüge zur Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern und sie folgen bestimmten Gestaltungsprinzipien. Die Kenntnis der Gestaltungselemente von Gärten führt zu eigenen gestalterischen Entwürfen und zur Reflexion unseres Verhältnisses zur Natur. Das beigelegte Werkstattheft „ZEICHNEN & MALEN Schritt für Schritt" (Best.-Nr.: 1831800) enthält Übungen und Aufgaben zum Thema: "Pflanzen und kleine Tiere kolorieren". Die Motive sind inspiriert von Werken Maria Sibylla Merian 

Inhaltsverzeichnis
Foto: Markus Spiske / pixabay
Walhalla Gedenkstätte
Orte der ästhetischen Erfahrung und des Lernens KONTEXT I: Schulgärten
Premium-Beitrag aus der Zeitschrift "Kunst und Unterricht" Hintergrund Schuljahr

Ein Garten ist ein Ort der ästhetischen Erfahrung und der Sinnesbildung. Neben biologischen Kenntnissen werden in Schulgärten die Pflege von Pflanzen, die Schulung der Wahrnehmung sowie die Genussfähigkeit vermittelt. Ein Blick in die Geschichte und Gegenwart von Schulgärten zeigt, dass pädagogische Arbeit in dieser besonderen Form des Gartens auch für den Kunstunterricht förderlich sein kann.

Foto: Michael Gaida/pixabay
Kaiser auf einem Pferd mit Engelsfigur
Vom Küchengarten zur modernen landwirtschaftlichen Produktion KONTEXT II: Geometrie und Entfremdung
Premium-Beitrag aus der Zeitschrift "Kunst und Unterricht" Hintergrund Schuljahr

Garten-Kunst und nachhaltige Landwirtschaft sind das Ergebnis eines historischen Prozesses: Zwar hat sich der Mensch von der Natur emanzipiert und damit aus einer Abhängigkeit befreit, andererseits hat er die Natur aber ausgenutzt, sodass weite Teile zerstört sind. Der Mensch hat sich über die Natur erhoben und muss am Ende erkennen, dass sich die Ressourcen erschöpfen und ein Umdenken erforderlich ist. Diese Entwicklung wird anhand des Küchengartens aufgezeigt.