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September 2015 - Dokumentarfilme

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Konzept
Praxis Deutsch

 

Deutsch ist eines der vielfältigsten Schulfächer und bildet die Basis auch für andere Fächer. Die Schüler entwickeln Lese-, Schreib-, Sprech- und Hörverstehenskompetenz der deutschen Sprache, erhalten aber auch Einblicke in die Literatur und verschiedene Medien. Die Spannbreite an Themen und Kompetenzen stellt Lehrerinnen und Lehrer immer wieder vor neue Herausforderungen. 

Praxis Deutsch nimmt diese Herauforderungen an und steht für die Vielfalt der Zugangsweisen zu Themen des Deutschunterrichts, stützt im Bereich des sprachlichen und literarischen Lernens einen kompetenzfördernden Unterricht und schlägt Brücken zum sprachlich-kulturellen Handeln über Schule und Unterricht hinaus.

Praxis Deutsch orientiert sich an den Bildungsstandards und behandelt pro Ausgabe je ein aktuelles oder „Basis-“ Thema aus den Bereichen 

  • Literatur 
  • Sprache 
  • Lesen und Schreiben 
  • Medien 
  • Arbeitstechniken und Methoden

Jede Ausgabe wird durch einen Basisartikel eingeleitet, der einen fachlichen und didaktischen Überblick liefert. Er verdeutlicht die Relevanz des Themas für den Deutschunterricht, bereitet grundlegendes Wissen auf und zeigt neue Wege in der unterrichtlichen Umsetzung.

In sieben bis neun praxiserprobten Unterrichtsmodellen erhalten Sie innovative und kreative Ideen für Ihren Unterricht – vorrangig für alle Klassen der Sekundarstufen I und II. 

 

Ein Fundus an gut ausgewählten und innovativen Materialien (Arbeitsblätter, Textvorlagen, Bilder, Folien, Audio- und Filmbeispiele) gewährleistet einen schülernahen und lebendigen Unterricht und bietet motivierende Zugänge zu den Unterrichtsthemen. 

Vorschläge für Leistungsüberprüfungen zeigen, wie Kompetenzen und erworbenes Wissen festgehalten und für den weiteren Unterricht genutzt werden können. Erwartungshorizonte und Lösungsbeispiele spiegeln dabei Erfahrungen aus der Praxis wider. 

Alternative Aufgabenstellungen zeigen Möglichkeiten der Differenzierung und machen die Ideen für unterschiedliche Lerngruppen optimal einsetzbar. 

Medien wie CDs oder DVDs mit Hörbeispielen, Film- und Theaterausschnitten, Bildmaterial und Texten zu ausgewählten Themenheften erscheinen separat. Auch Sammelbände zu speziellen Themen erscheinen zusätzlich.

Aufruf zur Mitarbeit
Werden Sie Autor!

Die Zeitschrift möchte Lehrern aller Schulstufen Anregungen und Materialien für einen aktuellen, motivierenden Unterricht bereitstellen. Dabei sind wir auch auf Ihre Mitarbeit und Ideen angewiesen! Interessenten wenden sich bitte per E-Mail an die Redaktion:
redaktion.pd@remove-this.friedrich-verlag.de  

Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Merkblatt für Autoren!

Haben Sie eine interessante Unterrichtsstunde zu einem der folgenden Themen durchgeführt?

  

Praxis Deutsch Nr. 256: Grammatisches Lernen

Das primäre Ziel für Grammatisches Lernen ist nicht grammatisches Wissen, sondern grammatisches Können. Vor allem beim Umgang mit Texten und beim Schreiben wird Sprache zum grammatischen Werkzeug. Schreiben, Überarbeiten und die Untersuchung von Beispieltexten können die Aufmerksamkeit auf einschlägige textgrammatische Prozeduren lenken. Zum Beispiel: 

  • beim Erzählen oder Berichten Zeitverhältnisse gestalten, nicht nur über Tempus und Zeitformen, auch über Adverbiale und auch über textliche Zeitprofile (z. B. Erzählzeit und erzählte Zeit);
  • Perspektiven konstruieren in Raum- oder Landschaftsbeschreibungen;
  • in Anleitungen Handlungsabläufe und Handlungsziele formulieren;
  • in Erklärtexten formulieren, dass und wie Aspekte eines Sachverhalts kausal zusammenhängen;
  • in einem Lexikonartikel Informationen sprachlich verdichtet darstellen
  • usw.

Solche Texthandlungen haben erfahrene SchreiberInnen als Textprozeduren schon verinnerlicht. Hier kann die Sprachbetrachtung – als gemeinsames Nachdenken über den Gebrauch – Schreibwerkzeuge offenlegen, ordnen und verfügbar machen. Das geplante Heft soll in seinen Modellen anhand typischer Schreibsituationen zeigen, wie Sprache grammatisch gebraucht wird und welches Wissen dafür hilfreich ist.

Wir wünschen uns für das Heft Unterrichtsmodelle, die bei einer konkreten Schreibaufgabe ansetzen und dafür die Sprachbetrachtung nutzen. Bei Interesse schicken Sie bitte eine kurze Skizze für ein Unterrichtsmodell (1-2 Seiten) an die Herausgeber: helmuth.feilke@remove-this.germanistik.uni-giessen.de oder doris.tophinke@remove-this.uni-paderborn.de


Praxis Deutsch Nr. 257: Flucht und Vertreibung

Menschen sind auf der Flucht – überall  auf der Welt und zu allen Zeiten. Auch die Ursachen und Gründe verschieden sind, so sind die Auswirkungen vergleichbar: traumatischer Heimat-, Kultur- manchmal auch Sprachverlust, Abbrechen von sozialen Beziehungen, dramatische Fluchterlebnisse, Notwendigkeit zur Neuorientierung. Im Mittelpunkt des Heftes sollen (fiktionale oder autobiografische) Texte stehen, die Flucht- und/oder Vertreibungsgeschichten erzählen – dies nicht nur im Kontext des 2. Weltkriegs, sondern Flucht und Vertreibung soll anhand unterschiedlicher zeitlicher, politischer und räumlicher Beispiele ausgeleuchtet werden. Ein besonderer Schwerpunkt der Unterrichtsmodelle soll dabei auf topographischen Aspekten der Flucht (z.B. Flucht-Orte, Flucht-Wege) liegen.

Vorschläge und Ideen für ein Unterrichtsmodell oder eine kürzere Unterrichtsanregung werden erbeten an Dieter Wrobel: dieter.wrobel@remove-this.germanistik.uni-wuerzburg.de  


Praxis Deutsch Nr. 258: Gemeinsam lernen  - der Umgang mit Vielfalt im Unterricht

Gemeinsames Lernen unter inklusiven Bedingungen gilt derzeit als eine der größten Herausforderungen im Unterricht. Es stellt hohe Anforderungen an die diagnostische, didaktisch-methodische und pädagogische Kompetenz von Lehrkräften, denn beim gemeinsamen Lernen kommt es darauf an, die Unterschiede der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihres Vorwissens, bevorzugter Lernstrategien, benötigter Lernzeit sowie im Blick auf Motivation, Interesse, Selbstkonzept sowie der jeweiligen sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten für das Lernen jedes Einzelnen zu nutzen. In diesem Sinne sollen in dem geplanten Heft unterschiedliche Zugänge zu einem Unterrichtsgegenstand oder Lernsituationen dargestellt werden, die den Umgang mit Vielfalt im Deutschunterricht darlegen. Darüber hinaus kommt Formen der Reflexion beim gemeinsamen Lernen besondere Bedeutung zu.

Wer sich mit einem Beitrag (Modell, Unterrichtsanregung) an diesem Heft beteiligen möchte, wende sich bitte bis zum 1.10. 2015 mit einem knappen Exposé an Jürgen Baurmann (hijue.baurmann@remove-this.t-online.de) oder Astrid Müller (astrid.mueller@remove-this.uni-hamburg.de).

Leseproben

Die folgenden Dateien stehen Ihnen frei zum Download zur Verfügung. Sie zeigen stellvertretend für die Qualität der Zeitschriftenreihe einzelne Unterrichtsbeispiele. Wir freuen uns über Ihre Meinung. 

Praxis_Deutsch_245_Leseprobe_1.pdf

Praxis_Deutsch_245_Leseprobe_2.pdf

Praxis_Deutsch_245_Leseprobe_3.pdf

Die Herausgeberinnen und Herausgeber und die Redaktion von Praxis Deutsch

Herausgeberinnen und Herausgeber

Prof. Dr. Ulf Abraham

    • Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
    • Ausbildung und vier Jahre Berufserfahrung im Lehramt am Gymnasium (Deutsch/Englisch)
    • Schwerpunkte: Literatur- und Filmdidaktik, Didaktik des Schreibens
    • Seit 2002 Mitherausgeber von Praxis Deutsch
    • www.uni-bamberg.de/germ-didaktik/

            Prof. Dr. Clemens Kammler

              • Professor für Germanistische Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der Universität Duisburg-Essen
              • Ausbildung und 16 Jahre Berufserfahrung im Lehramt am Gymnasium
              • Schwerpunkte: fachdidaktische Lehr- und Lernforschung, Gegenwartsliteratur, Literaturtheorie
              • Seit 2003 Mitherausgeber von Praxis Deutsch
              • www.uni-due.de/germanistik/litdid//kammler.shtml

                      Prof. Dr. Helmuth Feilke

                      • Professor für Germanistische Linguistik und Sprachdidaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen
                      • Forschungsschwerpunkte: Sprachtheorie, Sprachdidaktik, Textkompetenz, Schriftkompetenz und Schreibforschung
                      • Seit 1998 Mitherausgeber von Praxis Deutsch
                      • www.zmi.uni-giessen.de/home/profil-hfeilke.html

                      Prof. Dr. Dipl. Päd. Jürgen Baurmann

                        • bis 2006 Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Osnabrück (Abteilung Vechta) und an der Bergischen Universität Wuppertal
                        • Ausbildung und zehn Jahre Berufserfahrung als Lehrer und Seminarleiter
                        • Schwerpunkte: Schreiben und Schreibforschung, Theorie und Praxis des Deutschunterrichts
                        • Seit 2010 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland
                        • Seit 1980 Mitherausgeber von Praxis Deutsch

                                Prof. Dr. Astrid Müller

                                  • Professorin für Didaktik der deutschen Sprache an der Universität Hamburg
                                  • Ausbildung und zwölfjährige Berufserfahrung im Deutschunterricht der Sekundarstufen I und II und langjährige Dozentin in der Lehrerfortbildung
                                  • Forschungsschwerpunkte: Lese- und Rechtschreibförderung
                                  • Seit 2003 Mitherausgeberin von Praxis Deutsch
                                  • https://www.ew.uni-hamburg.de/

                                          Prof. Dr. Doris Tophinke

                                          • Professorin für Allgemeine und Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Paderborn
                                          • Forschungsschwerpunkte: Schriftlichkeit und Mündlichkeit, Sprachvariation/-geschichte, Grammatik
                                          • Seit 2009 Mitherausgeberin von Praxis Deutsch
                                          • http://kw.uni-paderborn.de/

                                          Prof. Dr. Dieter Wrobel

                                          • Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Würzburg
                                          • Ausbildung und fünf Jahre Berufserfahrung im Lehramt am Gymnasium (Deutsch/Sozialwissenschaften/Politik)
                                          • Schwerpunkte: Didaktik des Deutschunterrichts (v.a. Literaturunterricht), Literarische Sozialisation / Lesesozialisation, Bildungsmedien für den Deutschunterricht, Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts
                                          • Seit 2008 Mitherausgeber von Praxis Deutsch
                                          • www.germanistik.uni-wuerzburg.de

                                          Prof. Dr. Tilman von Brand

                                          • Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Rostock
                                          • Ausbildung und drei Jahre Berufserfahrung im Lehramt am Gymnasium (Deutsch/Sozialkunde)
                                          • Schwerpunkte: Literaturdidaktik, Methodik des Deutschunterrichts, Individualisierung – Differenzierung, historisch-politisches Lernen, Bildungsmedien für den Deutschunterricht
                                          • Seit 2015 Mitherausgeber von Praxis Deutsch
                                          • http://www.germanistik.uni-rostock.de

                                          Redaktion

                                          Sonja Heinlein

                                           

                                           

                                           

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