Die Verfassung der USA & die American Revolution

Crafting the Constitution

Die Verfassung der USA von 1787 ist eines der bedeutendsten politischen Dokumente der Neuzeit. Historisch steht sie am Ende der American Revolution und beendete den Kampf um die Unabhängigkeit der USA. Ihre Entstehungsgeschichte spielt auch heute, über 230 Jahre nach ihrer Verabschiedung, noch eine entscheidende Rolle im politischen Diskurs.

Zwei der wichtigsten Dokumente der US-Geschichte: “We the people“, mit diesen Worten beginnt die Präambel der am 17. September 1787 verabschiedeten US-Verfassung. Im Hintergrund findet sich das Dokument der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776.
Zwei der wichtigsten Dokumente der US-Geschichte: “We the people“, mit diesen Worten beginnt die Präambel der am 17. September 1787 verabschiedeten US-Verfassung. Im Hintergrund findet sich das Dokument der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776. © David Smart/shutterstock.com

Der Wahlkampf um die US-amerikanische Präsidentschaft ist in vollem Gange. Noch nie hat ein amtierender US-Präsident so sehr polarisiert wie Donald Trump. Der Kampf ums Weiße Haus ist längst nicht mehr nur ein Kampf um die politische Führung der Vereinigten Staaten. Er ist auch ein Kampf um die Grundfeste und Werte der amerikanischen Verfassung. Die Kritik am Politik- und Regierungsstil Trumps ist gespickt mit historischen Bezügen auf die US-Geschichte. Historisch eingeordnet, eignet sich die Auseinandersetzung mit der aktuellen Kritik am amtierenden US-Präsidenten daher auch für den Geschichtsunterricht und kann bspw. im Kontext einer Unterrichtseinheit zur Verfassungsgeschichte der USA, zum Thema „Amerikanische Unabhängigkeit – American Revolution“ oder auch im bilingualen Geschichtsunterricht behandelt werden.

Donald Trump Acts Like He's a King

So können Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern bspw. den von der Initiative Republicans for the Rule of Law erstellten Video-Clip Donald Trump Acts Like He‘s a King anschauen und die darin geäußerte Kritik an Präsident Trump analysieren.

“We have a constitution … we don’t have a king“

Passend zum Thema befassen sich Sönke Jaek und Andreas Baack in ihrem Beitrag We have a constitution … we don’t have a king. Die US-Geschichte und das Amtsenthebungsverfahren
gegen Donald Trump 2019/20
(Geschichte lernen 197 – Bilingualer Geschichtsunterricht) vor dem Hintergrund der amerikanischen Verfassungsgeschichte mit dem im Winter 2019 gegen Donald Trump eingeleiteten Amtsenthebungsverfahren. Anhand einer Rede Nancy Pelosis können Lernende ab Klasse 9 im (bilingualen) Geschichtsunterricht ihre Sach- und Werturteilskompetenz schulen und sich in der Analyse historischer Reden üben.

A Revolution for Equality?

Auch Gerrit Dworoks Beitrag A Revolution for Equality? The Declaration of Independence and the issue of slavery (Geschichte Lernen 197) widmet sich der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, wenngleich mit einem anderen Schwerpunkt. Hier steht vor allem die amerikanische Unabhängigkeit im Zentrum. Mittels Kariaktur- und Textanalysen gehen Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 der Frage nach, inwieweit die in der Declaration of Independence verlautbarten Werten der American Revolution von Freiheit und Gleichheit für jedermann galten. Zusätzlich bietet die Analyse und Diskussion eines am 4. Juli 2020 in der New York Times abgedruckten Leserbriefs sowie des fiktiven Protestplakats Abolish the Fourth of July Holiday!!! den Lernenden die Möglichkeit zur individuellen Reflexion und zum Perspektivwechsel.

Zeitschrift
Geschichte lernen Nr. 197/2020 Bilingualer Geschichts­unter­richt

Bilingualer Geschichtsunterricht ist seit 60 Jahren Realität in Deutschland. Aus fremdsprachendidaktischer Sicht wurde er schon immer begrüßt; die Geschichtsdidaktik dagegen beäugt ihn in der Regel kritisch. Was kann bilingualer Geschichtsunterricht an Spezifischem für das historische Lernen bieten?

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Boston Harbor a Teapot Tonight!

Einen gänzlich anderen Ansatz zur Auseinandersetzung mit der Amerikanischen Unabhängigkeit bietet der Beitrag von Daniel Milch und Nico Nolden. In Boston Harbor a Teapot Tonight! (Geschichte lernen 194 – Geschichtsunterricht im Medienwandel) stellen die beiden Autoren ein Analysemodell zur Darstellung von Geschichte im digitalen Spiel vor, das es Lernenden der Sekundarstufe II ermöglicht, zu untersuchen, welche Auswirkungen die Darstellung von Geschichte im Spiel auf die historische Erzählung der „Boston Tea Party“  haben kann.

Fakten zum Artikel
Unterricht (> 90 Min) Schuljahr 9-13
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Geschichte lernen Nr. 197/2020 Bilingualer Geschichts­unter­richt

Was kann bilingualer Geschichtsunterricht an Spezifischem für das historische Lernen bieten?

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