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Sekundarstufe II

Hier finden Sie unsere Veranstaltungen für Lehrkräfte der Sekundarstufe II.


Vier aufeinander aufbauende Module zur Gestaltung von lernwirksamem Unterricht Lernwirksam unterrichten durch Kooperatives Lernen

In den letzten Jahren ist Kooperatives Lernen als Synonym für Gruppenarbeit in das Bewusstsein von Lehrkräften gelangt. In vielen Schulbüchern werden kooperative Lernformen zur Bearbeitung von Aufgaben vorgegeben und damit auch von Lehrkräften genutzt. Ergebnisse aus der Forschung zeigen, dass Kooperatives Lernen eine der effektivsten Unterrichtsformen ist, wenn es angemessen aufgebaut und eingeübt wird, sinnvoll kontextualisiert ist und zielbewusst zum Einsatz kommt.

Ein Handlungsrepertoire zum Umgang mit Störungen in der Klasse Unterrichtsstörungen: Möglichkeiten der Prävention und Intervention

Unterrichtsstörungen führen dazu, dass Unterrichtsziele nicht oder nur teilweise erreicht werden können. Sie sind für Lehrkräfte physisch und psychisch belastend; eine ausreichende Vorbereitung auf den Umgang mit Störungen findet in der Lehrerausbildung selten statt. Um ihre Ressourcen zur Prävention von Störungen nutzen zu können, brauchen Lehrer Unterstützung.

Ein Verständnis für kulturelle Vielfalt entwickeln und die interkulturelle Kommunikation verbessern Kulturelle Vielfalt ohne Schrecken

Schulen sind, auch als Folge aktueller Migration, durch eine zunehmende kulturelle Vielfalt geprägt. Dies wird von vielen als Chance und Bereicherung begriffen, andere sind besorgt oder fühlen sich überfordert. In dieser Breite findet sich das Spektrum in vielen Kollegien. Dies lässt sich positiv wenden und als Ausgangspunkt für eine generellere Auseinandersetzung mit den eigenen pädagogischen Zielen und etablierten Routinen nutzen.

Elterngespräche konstruktiv führen Dialog mit Eltern

Wie geht es Ihnen im Hinblick auf Gespräche mit den Eltern Ihrer Schülerinnen und Schüler? Sind Sie meistens zuversichtlich, dass ein bevorstehendes Gespräch dazu führt, dass es Ihnen hilft, Ihre Schüler besser zu verstehen und dass die Eltern danach Ihre Bemühungen in der Schule unterstützen? Oder fürchten Sie manche (hoffentlich nicht alle!) Gespräche – sind Sie schon oft verärgert, frustriert oder resigniert aus solchen Gesprächen gekommen und hatten den Eindruck: „Das bringt sowieso nichts …“

Das Schulleitbild und das Schulethos gemeinsam erarbeiten und umsetzen (+ Evaluation) Gute Schule mit dem Planspiel entwickeln

Schulentwicklung braucht Mut und eine mitreißende Vision. Das Planspiel Gute Schule inspiriert alle, die ihre Vision von einer guten Schule mit anderen „durchspielen“ möchten. Ob Sie Lehrkraft sind oder zur Schulleitung gehören, ob Sie studieren, im Referendariat stehen oder einem multiprofessionellen Team angehören – hier wird argumentiert und diskutiert, gelacht und um die beste Lösung gerungen.

Kollegiale Diagnostik und Förderung Lernen – leisten – bewerten

Im Zentrum der Schule steht der Unterricht oder noch klarer: Im Unterricht geht es vor allem um das Lernen. „Guter Unterricht“, der das Lernen von Schülerinnen und Schülern in den Fokus rückt und den Unterricht entsprechend gestaltet, muss dabei über effektive Förder- und Fordermaßnahmen verfügen. Und ebenso gehören zum lernzentrierten „guten Unterricht“ diagnostische Instrumente sowie klare schulinterne Regelungen zur Lern- und Leistungsbewertung.

Mit Fachgruppen gemeinsam zu schuleigenen Unterrichtskonzepten kommen Erfolgreich schuleigene Unterrichtskonzepte entwickeln

In den Fachgruppen kommen in der Schule die gesammelten Erfahrungen, Kompetenzen und kreativen Ideen für guten Unterricht zusammen. Wie kann man das Potenzial zur Unterrichtsentwicklung gut ausschöpfen? Wie können schulische Rahmenbedingungen dies unterstützen? Welche Rolle spielt Teamarbeit dabei? Dabei kann eine gelingende kollegiale Kooperation für jede einzelne Lehrkraft, für das Fach und für die ganze Schulgemeinschaft nur von Vorteil sein.

Erleben wird zur Grundlage des Unterrichtens Analoge Didaktik

Smartphones, Tablets und digitale Whiteboards haben ein Problem: Sie sind von „Natur“ aus oberflächlich. Wer „begreifen“ möchte, der setzt auf Erfahrungen in der realen Welt. Begreifen erfolgt durch begreifen. Eine aktuelle Frage lautet: Was wollen wir für unsere Schüler? Genügt ein Fernseher-Lagerfeuer? Oder bevorzugen wir ein reales, mit echter Wärme, wo Holz wirklich gesammelt wird und tatsächlich abbrennt? Wo Verantwortung übernommen werden muss, wo Wetter und Funkenflug real sind? Ist die Erfahrung eines echten Feuers für die Zukunft unserer Kinder überhaupt nötig?

Aufstellungsarbeit im Klassenzimmer Unterrichten ohne Worte

Möchten Sie lieber eine Klasse statt viele Schüler unterrichten? Haben Sie Interesse an Schülerinteraktion? Der Kurs verändert das Leben an der Schule grundlegend und nachhaltig. Jeder kennt nonverbale Kommunikation: Das Heben des Armes in der Schulstunde bedeutet „Ich möchte etwas sagen!“ – Oftmals ist damit bereits der gesamte bewusste und professionelle Einsatz nonverbaler Kommunikationstechniken ausgeschöpft. Leider. Denn Zeichensprache und Aufstellungsarbeit eröffnen ein riesiges Potential an pädagogischen und didaktischen Möglichkeiten für Schule und Unterricht.

Konflikte im schulischen Kontext lösungsorientiert coachen „Du bist schuld!“ – „Nein, du!“

Im Schulalltag begegnen uns in unterschiedlichster Konstellation zahlreiche Konflikte. Manche lassen sich zeitweise ignorieren, manche lösen sich von selbst. Aber was kann ich als Lehrkraft mit den immer wieder kehrenden, belastenden Konflikten machen? Durch Konfliktcoaching als Methode erhalten Sie die Möglichkeit Konflikte zwischen Schülerinnen und Schülern, Schülern und Lehrern, sowie Lehrkräfte untereinander konstruktiv zu begleiten.

Persönliche Muster im Schulalltag erkennen und Lösungsstrategien entwickeln Coaching in der Schule: Vertiefung

Muster und Strukturen begleiten uns in unserem Alltag und im Berufsleben in der Schule. Muster sind sehr hilfreich, denn sie können auch Orientierung bieten. Im Coaching ist es wichtig, sich mit den Thema Muster und Strukturen zu beschäftigen. Auf der einen Seite fördern funktionale Muster den Umgang mit Anforderungen und Belastungen im Schulalltag (z. B. in Prüfungsphasen, im Umgang mit herausfordernden Klassen/Kollegen/Kindern und Jugendlichen, im Umgang mit Anforderungen durch Leitung).

Die ganze Schülerpersönlichkeit in den Blick nehmen Fokus Kind!

Der Umgang mit Vielfalt und einer heterogenen Schülerschaft ist mittlerweile als Normalfall akzeptiert. Viele Routinen und Erfahrungen der Binnendifferenzierung und der Individualisierung haben sich bewährt. Allerdings greifen die Anstrengungen, sich von einem Klassenunterricht zu lösen, immer dann zu kurz, wenn nicht die ganze Schülerpersönlichkeit in den Blick genommen wird. Dabei ist zu unterscheiden zwischen der professionellen Planung und Vorbereitung von Lehr-Lern-Prozessen durch die Lehrkraft und dem autonomen Lernen der Schüler als ganzer Person, auf das die Lehrkraft keinen Zugriff mehr hat.

Die eigene Schule inklusiv entwickeln Inklusion: Was Schulen wissen und können müssen

Schulen sind immer heterogen. Die Kolleginnen und Kollegen unterscheiden sich vielfältig, ebenso die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Mit der Inklusion beeinträchtigter bzw. behinderter Schülerinnen und Schüler, die einen „besonderen Unterstützungsbedarf“ haben, verstärkt sich die Heterogenität und werden Schulen unter neue pädagogische Ansprüche gestellt. Denn für die Inklusion sind nicht allein die sonderpädagogischen Lehrkräfte verantwortlich, und alle anderen Kolleginnen und Kollegen machen Unterricht und Schule wie bisher. Inklusion betrifft die ganze Schule, das ganze Kollegium und alle Schülerinnen und Schüler.

Handlungsmöglichkeiten erweitern und praktische Hilfen für die Klassenführung Klassen erfolgreich leiten

Klassen erfolgreich leiten zu können, ist für alle Lehrkräfte essentiell ist. Viele Referendare, Junglehrer und Quereinsteiger werden in ihrer Ausbildung auf diese Aufgabe nur unzureichend vorbereitet. Dabei zeigen empirische Studien, dass erfolgreiche Klassenführung der wesentliche Faktor für den Lernfortschritt, das Leistungsniveau und die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern ist.

Wie man aus Kindern und Jugendlichen eine gute Klassengemeinschaft macht Partizipative Klassenleitung

Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Zeit in ihrer Klasse – in einer zufällig zusammengesetzten „Zwangsgemeinschaft“. Es hängt viel davon ab, wie diese Gruppe durch ihren Klassenlehrer oder ihre Klassenlehrerinnen geleitet und dabei unterstützt wird, zu einer guten Gemeinschaft zu werden. Viele angehende Lehrkräfte sehen sich auf diese Aufgabe zu wenig vorbereitet, und auch erfahrene Kolleginnen und Kollegen erleben den Austausch über zentrale Fragen der Klassenleitung als hilfreich.

Basismethoden und Rahmenbedingungen Individuelles Lernen durch Kooperatives Lernen fördern

Gehirne weisen höchst individuelle Strukturen auf und jede/r lernt auf seine/ ihre eigene Weise. Und doch ist menschliche Entwicklung in weiten Teilen nur dadurch möglich, dass Menschen miteinander in Kontakt treten. Menschen lernen miteinander, voneinander und füreinander. Im Unterricht können Lehrkräfte die intellektuelle, soziale und emotionale Entwicklung ihrer Lernenden stärken, indem sie ihnen die Möglichkeit geben miteinander zu arbeiten und voneinander zu lernen.


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