Susanne Quandt

Minimizing your plastic footprint

Susanne Quandt

Bewusstsein für den ökologischen Fußabdruck schaffen

Ist Plastikkonsum ein Problem für unsere Schülerinnen und Schüler? Eigentlich nein. Plastik ist allgegenwärtig und wird selbstverständlich benutzt und wenig später entsorgt.
Mit der Trennung von Müll in Papier-, Plastik- und Restabfall, wie es in vielen Schulen geschieht, meinen viele Kinder und Jugendliche, wir würden alles Notwendige tun, um unsere Umwelt zu schützen.
In dieser Unterrichtseinheit soll es darum gehen, für dieses Thema zu sensibilisieren (Zur Sache: Plastik als Globales Problem). Nachdem die Lernenden sich der Tragweite der Umweltzerstörung durch Plastikmüll bewusst sind, setzen sie sich mit dem Thema Vermeidung und „sinnvoller Wiederverwendung von Plastik auseinander: zunächst an Beispielen, dann auf individueller Basis und lokaler Ebene.
Zur Sache: Plastik als globales Problem Global Goals 12, 14 und 15

Zur Sache: Plastik als globales Problem Global Goals 12, 14 und 15
Unser Plastikkonsum ist ein zentrales globales Problem, egal ob es sich um Lebensmittelverpackungen, um Plastiktüten für den Einkauf oder um Wegwerfprodukte aus Plastik handelt.
Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem entstehenden Müll ist notwendig, da sich Plastik in Mikro- und Nanoplastik zersetzt, aber nicht auf natürlichem Weg biologisch abbaubar ist. Ziel ist es, unseren globalen ökologischen Fußabdruck zu verringern und weniger Plastik zu verbrauchen.
Sensibilisierung für den Schutz und die Nutzung natürlicher Ressourcen ist daher eng angelegt an das Nachhaltigkeitsziel 12 der Agenda 2030, das den nachhaltigen Konsum und eine nachhaltige Produktion einfordert.
Nur so wird letztendlich auch das Leben im Wasser (Ziel 14 ) und auf dem Land (Ziel 15 ) nachhaltig geschützt.
Plastik als globales Problem wahrnehmen
Als Einstieg schaut die Klasse die kurze Mockumentary The Majestic Plastic Bag (Zur Sache). Damit die Schülerinnen und Schüler den Film auf sich wirken lassen können, wird er zweimal gesehen: beim ersten Mal ohne Abspann und mit language support (The Majestic Plastic Bag, 1 ), beim zweiten Mal mit Abspann. Die Schülerinnen und Schüler lesen den am Ende eingeblendeten Text, halten ihre ersten Eindrücke fest und teilen sie in der Tischgruppe. Für interessierte, schnellere Lernende werden zusätzlich Hintergrundinformationen angeboten.
Zur Sache: The Majestic Plastic Bag
Zur Sache: The Majestic Plastic Bag
Der witzig-ironische, knapp vierminütige Film der Initiative HealTheBay.org/BagBill von 2010, der von dem britischen Schauspieler und Oscar-Preisträger Jeremy Irons eingesprochen wurde, wurde in der Form eines Naturdokumentarfilms gedreht. Er macht auf das Problem des Plastikmülls vor der Küste Kaliforniens aufmerksam und will die Zuschauer überzeugen, sich für eine gesetzliche Einschränkung von Plastik einzusetzen.
Der Film erzählt in leichtem, sachlichem Ton die Geschichte einer Plastiktüte auf ihrem Weg von einem Supermarktparkplatz zum Pazifischen Ozean. Schülerinnen und Schüler lachen besonders bei der Szene im Park. Es wird ihnen meist erst bewusst, dass es sich um ein ernstes Problem handelt, wenn sie sehen, wie viel Plastik im Ozean schwimmt (Schaubild und Szene mit Delfinen und Schildkröten).
Plastic on the planet, at school and at home
Als Nächstes bearbeiten die Schülerinnen und Schüler das Arbeitsblatt Plastic on the planet (2 ) mit Texten und facts and figures zum Thema. Je nach Arbeitstempo können sie ein, zwei oder alle drei Texte lesen.
Anschließend erstellen die Schülerinnen und Schüler eine Liste mit Gegenständen aus Plastik, die ihnen in der Schule begegnen.
In der Hausaufgabe geht es dann darum, den eigenen Plastikkonsum über 24 Stunden zu dokumentieren (My plastic footprint, 3, Aufgabe 1 ). Diese Verlagerung vom allgemeinen Problem auf die Schülerebene ist wichtig, um sich bewusst zu werden, in welcher Quantität uns Kunststoffe täglich begegnen.
Als...

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Fakten zum Artikel
aus: Englisch 5-10 Nr. 47 / 2019

Global Goals

Friedrich+ Kennzeichnung Unterricht (> 90 Min) Schuljahr 7-8