Michael Rogge

Just Make It a Good Story

Michael Rogge

Fan fiction und transmediale Elemente zu einer TV-Serie entwerfen

Were all stories, in the end. Just make it a good one. Das Motto des Protagonisten in der TV-Serie Doctor Who ist hier Programm: Die Lernenden präsentieren eigene transmedia storytelling-Inhalte rund um die Serie, die die BBC seit 1963 ausstrahlt und die bereits mehrere Generationen von Fans zum Weiterspinnen der Folgen anregt. So muss sich der exzentrische Doctor in neuen Zeitreisen bewähren, seinen Blog pflegen, in Social Media-Anwendungen wie z.B. mit Twitter-Nachrichten Kontakt zu den Fans halten und vieles andere mehr.

TV-Serien sind für Jugendliche dann besonders attraktiv, wenn sie durch digitale Formate angereichert sind, die neben der Rezeption auch eine aktive Teilhabe ermöglichen. Viele der bei Jugendlichen populären TV-Serien wie z.B. Vampire Diaries, Sherlock, Buffy, The Walking Dead, Game of Thrones nutzen verschiedene digitale Formate und Distributionskanäle, um das Zuschauerinteresse zu wecken und aufrechtzuerhalten. Sie integrieren systematisch andere Erzählformen in die storyworld wie z.B. Weblogs, Videospiele, graphic novels, Brettspiele, Social Media-Anwendungen, Youtube-Videos und Webseiten, die von Fans gestaltet und betreut werden. Unter dem Begriff transmedia storytelling fasst man alle Formen solcher digitalen Narrationen zusammen. Dabei entsteht transmedia storytelling nicht additiv durch Zusammenstellung verschiedener digitaler Narrationen und Kanäle, sondern durch Synthese: Durch Zusammenwirken der digitalen Inhalte entsteht eine ganz eigene Form der Darstellung (vgl. Basisartikel).
Doctor Who
Auch die britische Science Fiction-Serie Doctor Who, die seit 1963 in über 800 Einzelfolgen den Zuschauer an den Abenteuern des zeitreisenden Doctor teilhaben lässt (Kasten 1), nutzt verschiedene Formen des transmedia storytelling wie etwa webcasts, Online-Spiele, fan quizzes, Bilder und short stories sowie kurze Videoclips mit Hintergrundinfos zur Serie.
Dr Who
Dr Who
Dr Who.
BBC (ab 1963).
The Doctor (whose name and age is not known) is an eccentric time-traveller from the planet Gallifrey. As a Time Lord, he uses time travel in order to explore the universe in his spaceship called TARDIS (an acronym for Time and Relative Dimensions in Space). The TARDIS is dimensionally transcendental, which means it is bigger on the inside than the outside. Therefore, the Doctor can make use of quite a large spaceship with a main control room and several other rooms inside, while from the outside, the TARDIS simply looks like a blue police box. Due to the so-called chameleon circuit, the exterior is supposed to transform in a way that will blend seamlessly with its surroundings. However, while on a trip to 1963 England, the chameleon circuit broke down. Therefore, the Doctors TARDIS is now permanently stuck in its present shape.
The Time Lords have got a strict policy of non-interference in the events of the universe, but the Doctor is a renegade who willfully intervenes in history in order to fight evil and aid the oppressed. His reluctance to obey Time Lord orders has led to him being permanently on the run from his enemies.
The Doctor can „regenerate (change his appearance and personality when his body is worn out and he is mortally wounded). On his many travels through time and space the Doctor meets various companions that help him to fight against some of the galaxys most evil beings: the Daleks, robot mutants that killed nearly all the Time Lords and threaten to destroy all the planets in the universe.
Darüber hinaus haben die Produzenten Querverbindungen zwischen dem fiktionalen Doctor Who-Universum und der realen Welt geschaffen, indem sie beispielsweise Internetangebote geschaffen haben, die in einzelnen Episoden eine Rolle spielten. So kommt man noch immer unter Angabe der Suchbegriffe doctor blue box in der Suchmaschine von Google auf eine (fiktive) Suchanzeige nach...

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Fakten zum Artikel
aus: Unterricht Englisch Nr. 146 / 2017

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