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Schreiben Sie mit!

Möchten Sie die Zeitschrift mitgestalten und haben Sie eine interessante Unterrichtseinheit entwickelt und erprobt? Dann schreiben Sie uns! Die geplanten Themen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Im Merkblatt für Autoren finden Sie praktische Hinweise.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge zeitnah an:  redaktion.pd(at)friedrich-verlag.de


Rechtschreiben üben

Übung macht den Meister – das gilt für einen Lerngegenstand wie Orthographie, in dem ein hoher Automatisierungsgrad Ausweis sicheren Könnens ist, ganz besonders. Üben ist jedoch wenig beliebt, weil es viel Zeit kostet, mit Enttäuschungen und Fehlern verbunden ist und oft wenig nachhaltig wirkt, weil vieles, was mit großem Zeit- und Kraftaufwand geübt und eigentlich gekonnt wurde, schnell wieder vergessen und verlernt wird. Aber für das Rechtschreiblernen gilt, wie bei der Könnensentwicklung insgesamt: Wenn, dann mit Einsicht üben. In dem Heft soll deshalb diskutiert und gezeigt werden, wie zielgerichtetes, verständnisvolles, kognitiv anregendes und gleichzeitig nachhaltiges Rechtschreibüben gelingen kann. Wer an diesem Heft mitarbeiten möchte, wende sich bitte bis Anfang November 2020 mit einem knappen Modellvorschlag an: Astrid Müller: astrid.mueller(at)uni-hamburg.de


Spielend Lernen im Deutschunterricht

Spielen und lernen scheinen sich auf den ersten Blick auszuschließen. Dabei kann das Spiel den Erfolg des Lernens durchaus verstärken, wenn mit Spaß, wenig Druck und unter produktiver Nutzung entstehender Fehler gearbeitet wird. Spiele stellen nämlich ähnlich wie die Literatur einen Schonraum dar, in welchem Versuch und Irrtum fest verankert sind und keine fatalen Konsequenzen haben. Dabei reicht die Bandbreite von Rollen-, darstellenden, Sprach- und Lern- bis hin zu Computerspielen. Wettbewerb kann, muss aber nicht entstehen. Gesucht werden für das Heft Unterrichtsmodelle, die mit fachlicher Fundierung und klar benannten Zielsetzungen aufzeigen, wie im Deutschunterricht spielend gelernt werden kann. 
Wenn Sie sich mit einem Beitrag an dem Heft beteiligen möchten, wenden Sie sich gerne mit einem Vorschlag oder einer Idee bis Ende Januar 2021 an: Tilman von Brand: tilman.von-brand(at)uni-rostock.de


Lessing lesbar machen

Texte Gotthold Ephraim Lessings (1729-1781) gehören zu den wenigen literarischen Werken des 18. Jahrhunderts, die heute im literarischen Gedächtnis noch präsent sind. Seine Gedichte, Fabeln und Dramen sind fest im Schulkanon verankert. Nathan der Weise zählt auch 240 Jahre nach seinem Tod zu den meistgespielten Theaterstücken auf deutschsprachigen Bühnen. Für den Deutschunterricht ist Lessing dennoch eine Herausforderung. Gerade im Falle der Ganzschriften umgehen Schülerinnen und Schüler das Lesen seiner Texte nicht selten mit Hilfe von Inhaltsangaben oder einer Light-Version des Textes. In den Modellen des Heftes soll – ungeachtet der Tatsache, dass von unterschiedlichen medialen Zugängen Gebrauch gemacht werden kann – an der Lektüre von Originaltexten (oder Auszügen daraus) festgehalten werden. Das Ziel, Lessing lesbar zu machen, hat dabei zwei Dimensionen. Zum einen bezieht es sich auf die Komplexität sprachlicher (z.B. lexikalischer, syntaktischer) und formaler Gestaltungsmittel sowie auf zum Textverständnis nötiges (Vor-)wissen. Zum anderen geht es um Antworten auf die Frage, worin, bei allem historischen Abstand, die Bedeutung Lessings für die Gegenwart bestehen kann. Angestrebt ist dabei weder philologischer Purismus noch das Insistieren auf vermeintlich zeitlosen Wahrheiten. Wer ein Modell zu dem Heft beisteuern möchte, wende sich bitte bis Ende Februar 2021 an: Clemens Kammler: clemens.kammler(at)uni-due.de.