Corona: Unterrichten aus der Ferne

Die digitale Schule ist nun plötzlich da – Aufgaben werden verschickt und bearbeitet, Fragen via E-Mail oder über Plattformen wie Padlet beantwortet, Erklärvideos ergänzen das Schulbuchangebot. Ganz ohne den persönlichen Kontakt wird das Unterrichten sehr anders.

Frau liest am Tisch - Digitale Schule
Wenn der Schreibtisch zu Hause zum Unterrichts-Arbeitsplatz wird ... Foto: © contrastwerkstatt/stock.adobe.com

Padlet

Die übliche Kommunikation funktioniert nicht mehr  – über den Schulserver werden nun Aufgaben verteilt und Arbeitsergebnisse entgegen genommen. Einen Austausch mit und in der Lerngruppe ermöglicht die "digitale Pinnwand" Padlet.  Hier können Schülerinnen und Schüler Fragen stellen, beantworten und Arbeitsergebnisse darstellen. Nach den ersten kostenfreien Padlets wird ein Abo-Modell angeboten.

Wakelet

Eine kostenfreie Alternative zu Padlet bietet Wakelet das gezielt für den Bildungsbereich konzipiert wurde. Eine sehr gut gemachte Anleitung finden Sie hier.

board.net

Gemeinsam an einem Dokument arbeiten  – das funktioniert mit der ditgitalen Tafel Board.net von fairkom.eu (DSGVO konform). Mit einem Link kann das Board geteilt werden (in der Menüleiste rechts oben ist das der Button <|>). Fotos lassen sich hochladen, auch ein begleitender Chat ist möglich.

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Praxis Deutsch Nr. 265/2017 Deutsch per Smartphone Online-Dokument

Der Einsatz digitaler Medien führt nicht automatisch zu einem guten oder gar besseren Deutschunterricht. Teilweise widersprechen die gängigen Programme und Apps sogar deutschdidaktischen Ansprüchen. Das Stichwort ist: „Didaktischer Mehrwert“.

18,50 EUR Preise jeweils zzgl. Versandkosten

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Zoom

Falls Sie etwas mehr "live" in Kontakt treten möchten: Zurzeit können bei zoom.us bis zu 40-minütige virtuelle Konferenzen kostenfrei genutzt werden – danach ist ein Neustart der Konferenz erforderlich. Jeder Teilnehmende (also nicht nur der einladende "Moderator") kann dabei wählen, ob er/sie

  • die Video-Funktion ein-/ausschalteten will,
  • den eigenen Bildschirm freigeben möchte (um Aufgaben, Bilder, Dokumente, eine Präsentation usw. zu zeigen),
  • das Mikrofon stummschaltet: Wer sich einbringen möchte, sollte möglichst nicht direkt loslegen, sondern kann sich bei Teilnehmenden "melden". Während des Zuhörens lässt sich das Mikrofon stumm schalten (mute) - und dann beim Redewunsch wieder aktivieren.
  • In einer Gruppenkonferenz können für eine eingestellte Zeit kleinere Untergruppen gebildet werden. So ist eine Gruppenarbeit möglich, in der die Teilnehmenden in sogenannten "Breakout Räumen" zusammenkommen. Dabei kann sich der Moderator in alle Gruppen hinzuschalten - also wie bei einer schulischen Gruppenarbeit von Tisch zu Tisch gehen. Nach der Untergruppen-Phase können die Ergebnisse vor dem ganzen Kurs live vorgestellt werden.

Zum Ausprobieren und besonders für den Austausch im Kollegium oder eine "Elternsprechzeit" ist zoom in der kostenfreien Version interessant. Wichtig ist, vorab eine Zeit zu verabreden. Der Moderator eröffnet eine Konferenz und sendet dann den Link via E-Mail - dann heißt es, schnell einloggen.

Digitale Schule: Datenschutz beim Unterrichten aus der Entfernung

Das Thema Datenschutz geben die jeweiligen Bundesländer Auskunft  – dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Lernende sich auf den Plattformen anmelden.

Fakten zum Artikel
Methode & Didaktik Schuljahr 5-13
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