Mikrokosmos

Die unsichtbaren Welten mikroskopisch kleiner Tiere

Bis ins 17. Jahrhundert galt die Mehlmilbe als kleinstes Tier der Welt. Erst nach der Entwicklung der Mikroskope war es möglich, noch kleine Tiere zu entdecken. Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise in den Mikrokosmos.

Die unsichtbaren Welten mikroskopisch kleiner Tiere
Die unsichtbaren Welten mikroskopisch kleiner Tiere

Kleine Tiere in größer Vielfalt 

 „Es gibt eine unglaubliche Vielfalt mikroskopisch kleiner Tiere. (…) Wir müssen sie nur finden, dann können wir sie betrachten und ihr Verhalten verstehen lernen“, schreibt Christine Rollard, Biologin am Nationalen Naturkundemuseum in Paris in dem Vorwort des Buches „Die unsichtbaren Welten mikroskopisch kleiner Tiere“. Das Buch umfasst insgesamt zehn Kapitel, deren Überschriften bereits die Entdeckerfreude wecken: „Das große Wasserballett des Planktons“, „Mini-Dschungel im Bett“, oder „Die riesige Fabrik im Waldboden“. Auf großformatigen, ausklappbaren, farbigen Illustrationen können die verschiedenen Tiere des jeweiligen Mikroökosystems betrachtet werden. Dazu zählen zum Beispiel Ruderfußkrebse, Getreideraubmilben oder Pseudoskorpione. Die Tiere sind authentisch, detailreich und wissenschaftlich korrekt gezeichnet.

Zeitschrift
Unterricht Biologie Nr. 448/2019 Sinne der Mikroben

Eine Vielzahl beeindruckender Elektronenmikroskop-Aufnahmen, anschaulicher Grafiken sowie spannender Aufgaben unterstützen den Lernprozess und geben einen Einblick in diese mikroskopisch kleine Welt.

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Die Entwicklung der Mikroskope offenbart eine neue Welt

Jeder Illustration vorangestellt ist die Beschreibung des Lebensraums und des dargestellten Ausschnitts mit Angabe der jeweiligen mikroskopischen Vergrößerung. Bei 50-facher Vergrößerung wirken Kekskrümel auf dem Küchenfußboden plötzlich wie große schwere Steine. Auf ihnen sitzen sogenannte Mehlmilben, die sich unter anderem von mit Mehl gebackenen Dingen ernähren. Bis ins 17. Jahrhundert galt die Mehlmilbe als kleinstes Tier der Welt. Erst nach der Entwicklung der Mikroskope war es möglich, noch kleine Tiere zu entdecken, wie zum Beispiel Rädertierchen oder Bärtierchen, die in Moospolstern leben. Kurze und sprachlich einfach gehaltene Steckbriefe – Name, Größe, Merkmale - geben zusätzlich einen Einblick zur Lebensweise und zu Besonderheiten der verschiedenen Tierarten.

In einem Lexikon am Ende des Buches sind die wichtigsten Begriffe zum Thema, wie zum Beispiel Gliederfüßler, Maßeinheit oder Nahrungskette, mit einer kurzen Definition zusammengefasst. Bildtafeln von Milben, Krebstieren, Protisten und zur Geschichte der Mikroskopie runden das Lexikon ab.

„Die unsichtbaren Welten mikroskopisch kleiner Tiere“ – ein wunderschönes Buch für Kinder ab 9 Jahren, aber auch für alle „Großen“, die die faszinierende Welt des Mikrokosmos entdecken wollen.


Hélène Rajcak/Damien Laverdunt (2017): Die unsichtbaren Welten mikroskopisch kleiner Tiere. Aus dem Französischen von Edmund Jacoby. Berlin: Verlagshaus Jacoby & Stuart, 36 Seiten, ISBN 978-3-946593-27-0, € [D] 22,00

Fakten zum Artikel
Fachwissen Schuljahr 1-13