Kinder in der Grundschule stehen naturwissenschaftlichen Themen neugierig und interessiert gegenüber und lassen sich von einem forschendem, experimentierfreudigem Unterricht schnell begeistern. Das ändert sich im Laufe der Schulzeit. MINT-Fächer stehen dann im Ruf langweilig, öde und nur etwas für Streber zu sein. Schon Anfang der 2000er Jahre entstanden Inititiativen und Projekte, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Unterricht  der MINT-Fächer attraktiver zu gestaltem. So wurde LizzyNet: Das Onlinemagazin für Jugendliche mit Community für Mädchen und junge Frauen 2000 gegründet. Der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen, "Komm, mach MINT" wurde 2008 ins Leben gerufen.

Trotz vieler Anstrengungen lässt das Interesse, die Lust und Neugier der Schüler*innen an diesen Fächern zu wünschen übrig. Wir wollen helfen das zu ändern!


Digitalisiertes Lernen in der MINT-Lehrer*innenbildung digiMINT am KIT

Die Zeit des Corona-Lockdowns hat die Digitalisierungsprobleme an Deutschlands Schulen sichtbar gemacht. „Im internationalen Vergleich“, konstatiert der am 23. Juni 2020 veröffentlichte Nationale Bildungsbericht 2020, „sind deutsche Schulen damit nicht anschlussfähig.“ Das im März am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gestartete Projekt „digiMINT: digitalisiertes Lernen in der MINT-Lehrer*innenbildung“ tritt an, daran etwas zu ändern.

von Dr. Benjamin Zienicke,Prof. Dr. Alexander Woll
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Umweltzerstörung und Klimawandel: längst keine reinen MINT-Themen mehr Es hängt an allem

Es reicht nicht, darauf zu warten, bis „die da oben mal endlich was machen.“ Jeder von uns hinterlässt bei fast allen Tätigkeiten einen ökologischen Fußabdruck und es gilt, diesen so klein wie möglich zu halten, wenn wir den Kurs unseres Planeten noch irgendwie korrigieren wollen. Dabei ist technisch-naturwissenschaftliches Knowhow sicherlich wichtig. Doch entscheidend ist der interdisziplinäre Blick aufs große Ganze

von Markus Hofmann