Kopfrechnen üben mit Mixed Reality

Maths the fun way

Möchten Sie Ihren Schülerinnen und Schülern eine Auszeit von PDF-Arbeitsblättern gönnen und sie trotzdem dazu animieren, Kopfrechnen zu üben? Dann ist diese Idee vielleicht etwas für Sie!

Foto: Gerd Altmann/pixabay.com – Creative Commens CC0

Rechenaufgaben mit dem MergeCube und „CoSpaces Edu“

Der MergeCube ist ein Würfel, den man zu Hause selbst aus Papier basteln kann. Wenn man ihn mit einem Smartphone oder einem Tablet und der App „CoSpaces Edu“ scannt, werden virtuelle Inhalte auf den Würfel projiziert. Da man mit dem Würfel selbst interagiert und nicht mit dem mobilen Gerät, handelt es sich um Mixed Reality.

Die Inhalte, die auf den MergeCube projiziert werden können, sind vielfältig – denn man startet mit einem leeren virtuellen Würfel, den man in „CoSpaces“ selbst bebaut.

Um Kopfrechnen damit zu üben, lässt man jeden Schüler und jede Schülerin selbst einen oder zwei solche Würfel erstellen und die QR-Codes, Share-Codes oder Links beispielsweise auf einem Padlet sammeln. Anschließend kann jeder Schüler und jede Schülerin die Würfel der Mitschülerinnen und Mitschüler einzeln anschauen und die Kopfrechenaufgaben selbst lösen. Ob er oder sie richtig gerechnet hat, wird in einem Quiz festgestellt, das auf der letzten Seite des Würfels gestartet wird.

So sieht ein fertiger Würfel aus
So sieht ein fertiger Würfel aus Screenshot eines Beispiels von Stephanie Wössner
Beispielaufgabe aus der App „CoSpaces Edu“
Beispielaufgabe aus der App „CoSpaces Edu“ Foto: © https://cospaces.io/ (Screenshot des Beispiels von Stephanie Wössner)

Kopfrechnen mit dem MergeCube

Vorgehensweise in drei Schritten
Um den Würfel in Mixed Reality anzuschauen, basteln Sie zuerst einen MergeCube (Download unter: http://mergecube.com/paper), installieren die App „CoSpaces Edu“ und öffnen den Würfel mit dem QR-Code, dem Share-Code oder dem Link. Halten Sie dann den Würfel unter die Kamera und seien Sie gespannt! :-)

Um Lernende ihre eigenen Würfel erstellen zu lassen, sind nur wenige Schritte nötig: Im Prinzip gibt man ihnen eine Vorlage, zum Beispiel als Word- oder Google-Docs-Dokument, auf der sie Rechenaufgaben ergänzen. Dann konvertieren sie die Vorlage in 6 quadratische Bilder und kleben sie auf den virtuellen Würfel. Schließlich programmieren sie den Würfel anhand einer zur Verfügung gestellten Blockprogrammierung.

Unterstützung


Verstehen und Fördern im Mathematikunterricht Das Kira-Buch: Kinder rechnen anders

Kinder rechnen anders, als man es erwartet. Fynn trägt 2 Hunderter, 4 Zehner und 10 Einer unkonventionell, aber korrekt in eine Stellentafel ein, übersetzt diese Darstellung dann aber in die Zahldarstellung 2410. Theo löst 64–37, indem er 60–30, 4–7 und dann 30–3=27 rechnet. Selina subtrahiert 701–698 schriftlich und erhält 1903 als Resultat. Auch wenn Selina und Fynn nicht zum richtigen Ergebnis kommen, haben sie vieles richtig gemacht. Theos Lösung sieht fehlerhaft aus, ist aber korrekt. Und nun? Der Praxisband hilft Ihnen, diese individuellen Rechenwege zu verstehen und für die Förderung zu nutzen.

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