Der Deutsche Schulpreis 20|21 Spezial sucht Schulen, die neue Wege gehen!

Der Deutsche Schulpreis

Bis zum 15. Oktober 2020 können sich Schulen bewerben, die gute Ideen im Umgang mit der Corona-Krise entwickelt haben. Der renommierte Bildungspreis möchte Schulen auszeichnen, die mit innovativen Konzepten den Herausforderungen der Corona-Pandemie begegnen. Das Bewerbungsverfahren für Schulen wird stark vereinfacht: Sie können ihre Kurzbewerbung mit wenigen Klicks online einreichen.

© Robert Bosch Stiftung, Foto: Traube 47

Die vergangenen Wochen und Monate haben Schulen an ihre Grenzen gebracht: Um den jüngsten Herausforderungen zu begegnen, mussten sie Unterricht neu denken und mutig nach vorne schauen. Ob im aktuellen Schuljahr dauerhaft eine Rückkehr zur Normalität und zum Regelbetrieb möglich ist, bleibt offen. Für Schulen heißt das: Sie müssen weiterhin flexibel bleiben, innovativ sein und neue Ansätze, die sie im Zuge der Corona-Krise etabliert haben, weiterentwickeln.
Genau solche Schulen sucht der Deutsche Schulpreis 20|21 Spezial! Die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung reagieren mit der neuen Ausschreibung auf die aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie und zeichnen zukunftsweisende Konzepte aus. 

„Überall in Deutschland wachsen Schulen in dieser herausfordernden Zeit über sich hi­naus und erproben neue Lehr- und Lernformate. Wir wollen diese Ideen in die Breite tragen und suchen Konzepte, die langfristig Bestand haben können“, erklärt Michael Schratz, Sprecher der Jury des Deutschen Schulpreises. 

Auch für den Deutschen Schulpreis ist in diesem Jahr alles anders, der reguläre Preis entfällt mit der aktuellen Ausschreibung. Schulen sollen unkompliziert mitmachen können – das Bewerbungsverfahren wurde dafür stark vereinfacht. Bis zum 15. Oktober 2020 können Schulen ihre Kurzbewerbung online über ein Bewerberportal einreichen. Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen die eingereichten Konzepte nicht vollständig ausgereift sein – es genügt, wenn sie derzeit erprobt werden und die Schule klare Vorstellungen von den Zielen hat, die sie mit den neuen Ansätzen erreichen will. Neu ist auch, dass erstmals Eltern, Schülerinnen und Schüler, Partner der Schulen und Schulverwaltungen Schulen für den Bildungspreis empfehlen können. 

Für die Schulen gibt es viele gute Gründe für eine Bewerbung:

  • Feedback: Jede Bewerberschule erhält auf Wunsch ein Feedback von den Expertinnen und Experten des Deutschen Schulpreises. So werden die Schulen dabei unterstützt, ihr Konzept für neue Lehr- und Lernmethoden weiterzuentwickeln.
  • Vernetzung: Alle Schulen, die es in die TOP 30 schaffen, werden zu einem Schulpreis-Camp Anfang 2021 eingeladen. Dabei haben sie Gelegenheit, sich mit­einander zu vernetzen und gemeinsam an den Konzepten weiterzuarbeiten.
  • Entwicklungsprogramm: Die 15 für den Schulpreis nominierten Schulen werden in ein Entwicklungsprogramm aufgenommen. Ziel des Programms ist es, Schulen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten.
  • Anerkennung und Preisgeld: Schon die Nominierung ist eine große Anerkennung für die geleistete Arbeit der Schule in Zeiten der Pandemie. Die sechs Preisträgerschulen erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. An alle weiteren nominierten Schulen werden Anerkennungspreise von je 5.000 Euro vergeben. 
  • Sichtbarkeit und Verbreitung: Das Deutsche Schulportal stellt die erprobten Konzepte der nominierten Schulen vor und bereitet sie so auf, dass sie interessierten Schulen als Inspiration und Veränderungsimpuls dienen können. 

Michael Schratz erklärt, worauf die Expertinnen und Experten des Auswahlgremiums Wert legen: „Bei der Bewertung berücksichtigen wir die unterschiedlichen Ausgangslagen der Schulen. Hier wollen wir nicht zu sehr den digitalen Schwerpunkt in den Vordergrund stellen: Schülerinnen und Schüler erzielen beste Lernerfolge im Dialog und benötigen dazu auch den persönlichen Kontakt.“ Die Bandbreite möglicher Themen für preiswürdige Konzepte ist deshalb groß. Sie reicht zum Beispiel von „kollegialer Zusammenarbeit“ oder „Beziehungsgestaltung“ über „Elternarbeit“ bis hin zu „selbstständigem Lernen“, „Chancengerechtigkeit“ und „Leistungsbeurteilung“.
 
Weitere Informationen:
www.deutscher-schulpreis.de