Schulentwicklung

Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung verändert sich die Arbeitswelt stetig. Für die jüngeren Generationen sind digitale Kompetenzen inzwischen unabdingbar. Nun liegt es an Bund und Ländern mit dem DigitalPakt für eine bessere Ausstattung der Schulen zu sorgen. Die Aufgabe des Kollegiums ist es dagegen, ein eigenes Modell zur Digitalisierung ihrer Schule zu entwickeln. Dabei sollte nicht vergessen werden, das Potenzial digitaler Medien auch für die Personal- und Unterrichtentwicklung zu nutzen.


© Edu-sense
Edu-sense: #einfachmalmachen

Eine Schule zu digitalisieren ist ein komplexer Transformationsprozess mit vielen Bausteinen. Entsprechend anspruchsvoll ist es, alle Planungsschritte stets im Blick zu haben, alle notwendigen Prozesse sinnvoll zu gestalten und die richtigen Personen an den zentralen Schnittstellen einzubeziehen. Hier setzt die Initiative Edu-sense an: Edu-sense liefert Schulen eine Plattform erfahrungsbasierter Bausteine zur Digitalisierung, die eine zielführende Entwicklung in Organisation und Lehre ermöglichen. Nach dem Motto #einfachmalmachen wendet sich Edu-sense an all diejenigen, die JETZT anfangen möchten, und verbindet schulübergreifend digitale Pioniere, um zeitgemäße Bildung zu gestalten.

Wie schultauglich ist Microsoft Teams? Twittern für die Bildung

Wie schultauglich ist Microsoft Teams? Die Zahl der bloggenden Lehrkräfte ist in den letzten Jahren langsam, aber stetig gewachsen. Ein harter Kern von mehreren Hundert Pädagog*innen, oft mit 5.000 – 10.000 Followern, bilden auf Twitter ein kollaboratives Netzwerk #twitterlehrerzimmer – informell und quer zu den offiziellen Bildungsservern und -plattformen. In der Corona-Krise wird dieses Netzwerk seinem Selbstverständnis als soziales Medium mehr als gerecht.

von Tanja Lübbers
bildung+ im Interview mit Prof. Dr. Markus Köster und Amina Johannsen Vom Medienverleih zum Katalysator bei der Digitalisierung der Schulen

„Beste Bildung braucht beste Bedingungen. Dazu gehören neben moderner Ausstattung und innovativen Konzepten auch bestmöglich qualifizierte Lehrkräfte. Die Kommunalen Medienzentren sind Versuchslabore, in denen sich unsere Lehrerinnen und Lehrer unter realistischen Bedingungen mit neuer Technik vertraut machen und Unterrichtsideen ausprobieren können. Gemeinsam mit den Schulträgern machen wir unsere Lehrkräfte und Schulen fit für die Digitalisierung.“ (Pressemitteilung Schulministerium NRW vom 28.01.2020)

 

Unterrichtsentwicklung an der Gemeinschaftsschule Freisen Das Lernen vernetzen

Die Digitalisierung stellt Schulen vor neue Herausforderungen und bietet zugleich einen größeren Handlungsspielraum im Unterricht. Wie muss sich schulisches Lernen entwickeln, um darauf zu

reagieren, und welche Veränderungen ergeben sich für den Lernprozess und die Entwicklung von

Kompetenzen? Die Gemeinschaftsschule Freisen hat ein neues Unterrichtsmodul geschaffen,

das die Vernetzung des Lernens in den Mittelpunkt rückt.

von Jessica Klaiber,Sara Reinert
Foto: Adobe Stock/kirasolly
Künstlerisches Denken ist weder eine Kreativtechnik noch eine Wissenschaft Es gilt, das Feld zu bespielen, nicht zu entschlüsseln

Das 4K-Lernen wird in der aktuellen Bildungsdebatte als ein wesentlicher Baustein von Schule im

21.Jahrhundert gesehen. Die vier Ks sind: Kollaboration, Kommunikation, Kritisches Denken

und Kreativität. Ausgerüstet mit diesen Kompetenzen sollen die Schüler auf ein Leben in einer

zunehmend digitalisierten und komplexen Welt vorbereitet werden. bildung+ sprach mit

Prof. Ursula Bertram über Kreativität in Bildung und Gesellschaft.

Wie kann eine Umgestaltung der Räume eine Kultur der Innovation fördern? Das Lehrererzimmer als Einflugschneise für Innovation in der Schule

Die Anwendung der in diesem Beitrag vorgestellten 4-Zonen-Matrix bei der Umgestaltung des

Lehrerzimmers schafft neue physische und geistige Räume. Anwender der Matrix können neben

Schulkollegien auch Architekten oder Schulausstatter sein, die in den Prozess der Neu- oder

Umgestaltung von Lehrerarbeitsplätzen involviert sind.

von Zoë Fassina,Annekathrin Grüneberg
Kinder experimentieren mit Technik
Foto: © Jan Ulmer
Co-kreatives Lernen Schulen als MakerSpace denken

Was ist ein MakerSpace? Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort, denn ein MakerSpace kann sein: eine Werkstatt, ein Tonstudio, ein Videoschnittplatz, ein Musikraum, eine Bühnenbild-Werkstatt, ein Kunstraum, ein Atelier, ein Computerraum, eine Näherei, eine Druckerei, ein Forschungslabor ... oder, oder, oder. Jürgen Luga fasst es zusammen: Ein MakerSpace ist ein Ermöglichungsraum, in dem digitale Medien eine zentrale Rolle spielen.

von Jürgen Luga
Eine Sanduhr als Pixelgrafik
Foto: © valdis torms/stock.adobe.com
Digitalisierung unserer Schulen stagniert Bitte warten...

Dass unsere Schulen zum überwiegenden Teil technisch noch in den 1990er-Jahren feststecken, ist kein Geheimnis. Doch es gibt Leuchtturmprojekte einzelner Schulen und Bundesländer, die deutlich zeigen, welches Qualitätspotenzial in zeitgemäßem, digital unterstütztem Unterricht steckt. Drei Bildungs- und Digitalexperten berichten davon in unserem Interview – noch nicht wissend, dass kurz darauf die Bundesländer eine Grundgesetzänderung für den „DigitalPakt“ blockieren werden.

von Jürgen Luga
Frau tippt auf Laptop
Foto: janeb13/Pixabay
Onlineplattform will Schulen besser machen Über Grenzen hinweg

"Für mehr gute Schulen“ – das ist der Leitspruch des Deutschen Schulportals, einer neuen Onlineplattform. Das Fachmedium richtet sich an alle, die sich für Schul- und Unterrichtsentwicklung interessieren. Das Schulportal stellt erfolgreiche Konzepte aus der Schulpraxis vor, greift aktuelle Debatten auf, informiert über neue Studien aus der Wissenschaft und über neue Entwicklungen in der Bildungspolitik.

Ein Lehrer schaut sich verschiedene Pläne und Entwürfe an.
Foto: Pexels/Pixabay
Mehrstufiges Medienkonzept Wirkungsvoller Unterricht mit Smartphones und Tablets

Aus der Not heraus wurde an einem Gymnasium in Freiburg ein fünfstufiges Medienkonzept etabliert, das bereits im Jahr 2016 mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet wurde. Im ganzen Land gibt es Schulen, die sich bereits vor Jahren auf den Weg ins digitale Zeitalter gemacht haben. Von deren vielfältigen Erfahrungen und den bezwungenen Herausforderungen können andere profitieren.

von Dr. Patrick Bronner
Interview Digital wird normal

Bund und Länder wollen den Auf- und Ausbau digitaler Lernumgebungen in Schulen finanziell fördern. Doch Geld allein reicht nicht. Bei Fragen der technischen Ausstattung sowie bei der Entwicklung neuer Medien-, Unterrichts- und Raumkonzepte brauchen Schulleitungen und Lehrkräfte oft fachliche Unterstützung. Wie die aussehen kann, erklärt Heiko Fredebohm, ehemaliger Realschullehrer und jetzt Regionalleiter Digitale Medien beim Schulausstattungsspezialisten VS, im Interview.