Umwelt- und Klimathemen in der Grundschule

Schluss mit Schmutz

Greenspeaker: Engagement in den Schulen

Greenspeaker sind Menschen, die sich ehrenamtliche bei Greenpeace engagieren und Schulbesuche machen. Sie tragen mit ihrer Tätigkeit dazu bei, dass Umweltthemen in den verschiedenen Schulformen vermittelt werden. Dadurch wollen sie junge Menschen ermutigen, selbst aktiv zu sein und sich ihre eigene Meinung zu bilden. Im Rahmen des Greenpeace-internen Weiterbildungsprogramms wurden die Ehrenamtlichen für das pädagogische Arbeiten an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen qualifiziert.

Schulbesuche von Greenspeakern sind vor allem spannend und authentisch, denn die Aktivistinnen und Aktivisten berichten von eigenen Erlebnissen und knüpfen an den Erfahrungshorizont der Jugendlichen an.

Ein Ziel dieser umweltpolitischen Bildungsarbeit an Schulen ist es, bei Jugendlichen differenziertes Denken anzuregen und eigene Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Vor allem zum Thema Meeresschutz bietet Greenpeace Schulbesuche an. Ausgehend von der Frage „Was schwimmt denn da im Meer?“ zeigen die Greenspeaker den Grundschulkindern, wie bedeutsam und einzigartig der Lebensraum Meer ist. Zugleich sollen sie praktisch erfahren können, wie die Meere durch eingebrachten Müll und durch die Fischerei gefährdet werden – und erleben, dass sie selber etwas bewirken können.

Derzeit gibt es in den folgenden Städten bzw. Regionen Greenspeaker, die auch direkt über die ehrenamtliche Greenpeace-Gruppe angesprochen werden können: Aschaffenburg, Augsburg, Berlin, Cottbus, Dortmund, Dresden, Eberswalde, Essen, Frankfurt/Main, Friedrichshafen, Gelnhausen, Gießen, Göttingen, Hamburg, Hildesheim, Jena, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Lübeck, Mainz/Wiesbaden, München, Münster, Nürnberg, Ostfriesland, St. Wendel, Straubing, Stuttgart, Tübingen, Westerwald, Wolfsburg.

Keine vorgekauten Unterrichtseinheiten – dafür viele Anregungen, Infos und Medientipps: die Grundschulmaterialien zu Bienen.

„Bienen in der Grundschule“: Anregungen für Lehrer

Ein Drittel unserer Nahrungsmittel würde es ohne die Bestäubung von Bienen nicht geben. Entsprechend besorgniserregend ist es, dass die Zahl der Bienenvölker weltweit sinkt. Gründe für das Bienensterben sind Parasiten, der Klimawandel, aber auch eine industrielle Landwirtschaft, die große Mengen von Pflanzengiften einsetzt.

Auf Druck von Umweltschützern und Imkern hat die EU-Kommission im Jahr 2013 vier besonders bienengefährdende Pestizide verboten. Weil dieses Verbot lückenhaft und zeitlich begrenzt ist, schützt es die Bienen und andere Bestäuber nicht langfristig. In der EU etwa ist zwar die Anwendung von Fipronil grundsätzlich verboten, aber es gibt in einzelnen Ländern Ausnahmen. So wird beispielsweise Zwiebelsaatgut im Ausland mit dem Pestizid behandelt und dann in Deutschland ausgesät. „Dieses Verbot schützt Bienen so wenige vor Pestiziden, wie ein Nudelsieb vor Sonnenbrand. Wenn es Schmidt ernst ist mit dem Bienenschutz, dann muss er gefährliche Pestizide sofort verbieten“, sagt Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin bei Greenpeace.

Der Schutz der Bienen, aber auch ihre Lebensweise und ihr Kommunikationsverhalten sind Gegenstände der Broschüre „Bienen in der Grundschule“. Es umfasst Materialempfehlungen und weitergehende Ideen für die Beschäftigung mit Bienen – als Anregung, wie Lehrer/innen das Thema in der Grundschule aufgreifen können. Nicht nur im Unterricht, sondern auch im Schulleben.

 

Die Unterrichtsmaterialien sind kostenlos beziehbar unter:

www.greenpeace.de/themen/mitmachen/umweltbildung

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