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Krankenhaus

pflegen: Demenz Nr. 39/2016

Krankenhaus

pflegen: Demenz Nr. 39/2016

Bestellnummer: ps1032039
Medienart: Zeitschrift
Erscheinungsdatum: Juni 2016
Schulstufe / Tätigkeitsbereich: Pflege
Schulfach / Lernbereich: Demenz
  • nur Heft

    48 Seiten

  • nur Materialpaket

    Materialpaket

Preis: 28,80 € *
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Für demenzkranke Patienten ist ein Aufenthalt in einem Krankenhaus extrem verstörend. Ihnen fehlen vertraute Räumlichkeiten und Personen. Sie wissen oft nicht, wo sie sind und weshalb sie hier sind. Demenzkranke Patienten können sich oft nicht richtig artikulieren. So bleibt dem Personal verborgen, ob der Patient Schmerzen oder Angst hat, Hunger leidet oder seine Angehörigen sprechen möchte. Die Gefahr ist groß, dass diese Patienten einen Delir entwickeln und nach dem Krankenhausaufenthalt kognitiv und körperlich noch eingeschränkter sind. Hilfe für Pflegende im Krankenhaus und in der Vorbereitung auf einen Krankenhausaufenthalt gibt dieses Heft.

Für das Personal stellen demenzkranke Patienten eine große Herausforderung dar. Sie verhalten sich nicht kooperativ, antworten nicht oder nicht sinngemäß auf Fragen und kommen Aufforderungen nicht nach. Häufig kann das Personal ihr Verhalten nicht einordnen, da die Diagnose Demenz gar nicht gestellt wurde und keine Kenntnisse über die Krankheit vorhanden sind.

Die Krankenhaus-Ausgabe von pflegen: Demenz greift diese Problematik auf und schlägt unter anderem folgende Lösungsmöglichkeiten vor:

  • Die Qualifizierung von Krankenhaus-Mitarbeitern in punkto Demenz
  • Die Einrichtung von Demenz-Schwepunkt-Stationen in Krankenhäusern
  • Die Etablierung von Beratungsstrukturen
  • Eine demenzgerechte Umgebungsgestaltung in Krankenhäusern
  • Die Zusammenarbeit mit und Beratung von Angehörigen
  • Fallbegleitung
  • Konsiliar- und Liasondienst
  •  Das Konzept des Demenz-Pflegebündels
  • Umfassendes Assessment
  • Interventionen zur Delir-Prophylaxe
  • Einsatz von Ehrenamtlichen -> Aktivierung betroffener Patienten 
  • Der Patientenkoffer
  • Das demenz balance-Modelle ®  

Die Ergebnisse dieser Verbesserungsideen sind u.a.: 

  • Verminderte Delirgefahr und vermindertes Mortalitätsrisiko demenzkranker Patienten
  • Erhöhtes Verständnis von Seiten des Krankenhauspersonals -> ein verbessertes Miteinander zwischen Personal und demenzkranken Patienten
  • Verminderter Einsatz von Psychopharmaka und Beruhigungsmitteln
  • Vermeidung von Fixierungen
  • verbesserter Gesundheitszustand des Patienten nach Entlassung
  • bedarfsgerechte Behandlung durch Einbindung des Angehörigen-Know-Hows

Die Materialbeilage zu diesem Heft besteht aus drei abwaschbaren Info-Tafeln „Im Krankenhaus“. Diese können im Zimmer des demenzkranken Patienten aufgehängt und täglich mit neuen Daten aktualisiert werden. Sie informieren über Zeit und Ort, den Grund des Aufenthaltes, die Telefonnummern der Angehörigen und die nächsten Untersuchungstermine. Die Tafeln geben Orientierung und dienen als Anlass zu Gesprächen.

 

TIPP: Um den Übergang ins Krankenhaus zu erleichtern, können Sie zusätzlich auch mit unserem "Informationsbuch zu ..." arbeiten. Es bietet Platz für viele wichtige Informationen über einen Patienten.

Archiv

Bisher erschienene Ausgaben:

44/2017 - Ethik
43/2017 - Medikamente
42/2017 - Recht
41/2016 - Orientierung
40/2016 - Humor
39/2016 - Krankenhaus
38/2016 - Beratung
37/2015 - Teilhabe
36/2015 - Ernährung
35/2015 - Gewalt
34/2015 - Tod und Sterben
33/2014 - Kommunikation
32/2014 - Multimorbidität
31/2014 - Überlastung
30/2014 - Männer
29/2013 - Körperpflege
28/2013 - Schlaf
27/2013 - Alt werden morgen
26/2013 - Bewegung
25/2012 - Recht
24/2012 - Kinder und Demenz
23/2012 - Langeweile
22/2012 - Aus dem Haus gehen
21/2011 - Schreien und rufen
20/2011 - Angst
19/2011 - Wohnen
18/2011 - Inkontinenz
17/2010 - Spiritualität
16/2010 - Laufen
15/2010 - Sinnvolle Beschäftigung
14/2010 - Migration
13/2009 - Schmerz
12/2009 - Basiswissen Demenz
11/2009 - Wahn, Halluzination und Lügen
10/2009 - Über die Sinne erreichen – immer sinnvoll!
09/2008 - Angehörige – Gemeinsam für die Betroffenen
08/2008 - Sexualität und Demenz
07/2008 - Biografiearbeit
06/2008 - Aggressivität bei Demenz
05/2007 - Andere und sich selbst pflegen
04/2007 - Spannungsfeld Pflege und Technik
03/2007 - Schnittstellen Versorgungsbrücken statt ...
02/2007 - Essen und Trinken
01/2006 - Depressiv und antriebsarm (vergriffen)
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