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Geschichte lernen Nr. 30

 

Geschichte lernen Nr. 30

Gesundheit und Krankheit

Medienart: Fachzeitschrift
Bestell-Nr: 517030
Erschienen: 1992
Verlag: Friedrich Verlag
Fachrichtung: Geschichte & Gesellschaft : Geschichte : Sekundarstufe
Lieferstatus: Vergriffen ohne Neuauflage.


Europäische Medizin von der Antike bis ins . Jahrhundert / Die Lepra - Krankheit und soziale Absonderung / Medizin ohne Menschlichkeit im NS.

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Informationen aus der FIS-Datenbank auf www.fachportalpaedagogik.de:

Autor: Habrich, Christa
Titel: Das Deutsche Medizinhistorische Museum Ingolstadt.
Quelle: In: Geschichte lernen, (1992) 30, S. 4-5

Abstract: Der Artikel stellt das 1973 in Ingolstadt gegruendete Deutsche Medizinhistorische Museum vor. Ein Begleittext informiert ueber Adresse und Oeffnungszeiten des Ingolstaedter Hauses sowie ueber drei weitere medizinhistorische Museen: Das Deutsche Hygiene Museum in Dresden, das Medizinhistorische Museum der Universitaet Zuerich und das Institut fuer Geschichte der Medizin der Universitaet Wien.

Schlagwörter: Museum ; Geschichte ; Fotografie ; Museumspädagogik ; Humanmedizin ; Sachinformation ;


Autor: Pandel, Hans-Juergen
Titel: Gesundheit und Krankheit.
Quelle: In: Geschichte lernen, (1992) 30, S. 28-29

Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation ; Geschichtsunterricht ; Anthropologie ; Didaktische Erörterung ; Geschichte ; Alltag ; Sozialgeschichte ; Gesundheit ; Fächerübergreifender Unterricht ; Biologie ; Humanmedizin ; Unterrichtsmaterial ; Krankheit ;


Autor: Brueggemann, Thomas
Titel: Die Lepra - Krankheit und soziale Absonderung.
Quelle: In: Geschichte lernen, (1992) 30, S. 41-45

Abstract: Lepra ist eine schon im Altertum bekannte, chronisch verlaufende Infektionskranheit, die durch Troepfchen- bzw. Schmutzinfektion ueber den Nasen- und Rachenraum verbreitet wird und unbehandelt ueber schreckliche Verstuemmelungen der Gliedmassen und des Gesichts zu langem Siechtum fuehrt. Im vorliegenden Beitrag ist eine Unterrichtsstunde Alltag im Leprosenhaus vorgestellt, die sich auf beigegebenes Bild- und Textmaterial stuetzt. Die Schueler erarbeiten sich Kenntnisse ueber Funktionund Bedeutung von Leprosenhaeuser im spaeten Mittelalter und in der fruehen Neuzeit am Beispiel des Leprosenhauses in Muenster, stellen Zusammenhaenge zwischen dem Krankheitsnamen Aussatz und den sozialen Folgen der Krankheit her, sehen in den Aussaetzigen Ghettoisierung und Stigmatisierung einer Randgruppe der mittelalterlichen Gesellschaft, befassen sich mit der quasikloesterlichen Abgeschiedenheit der Leprosen und den Elementen ihres Alltags und beschaeftigen sich mit den sehr strengen Bestimmungen der Hausordnung eines Leprosenhauses. Umfangreiche Sachinformationen, Lernziele, eine methodisch strukturierte Stundenplanung, Quellentexte, Abbildung und Tafelbildvorlagen liegen bei. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Die Lepra - Krankheit und soziale Absonderung

Schlagwörter: Landkarte ; Geschichtsunterricht ; Sekundarbereich ; Arbeitsauftrag ; Geschichte ; Text ; Sozialhygiene ; Sozialgeschichte ; Materialsammlung ; Gesundheit ; Mittelalter ; Biologie ; Humanmedizin ; Unterrichtsmaterial ; Krankheit ; Sekundarstufe I ; Lepra ; Bild ;


Autor: Falke, Sylvia
Titel: Gesundheit und Krankheit im alten Aegypten.
Quelle: In: Geschichte lernen, (1992) 30, S. 30-35

Abstract: Papyrustexte, bildliche Darstellungen und Mumien vermitteln uns vielerlei Informationen ueber Krankheiten und Heilmethoden im alten Aegypten. So wissen wir in groben Zuegen, wie Augen-, Zahn- und Herzerkrankungen therapiert wurden und koennen das Auftreten von Bilharziose, Rheumatismus (Pottsche Krankheit), Kinderlaehmung, Pocken und Pest nachweisen. Eine Unterrichtsplanung fuer Klasse 5/6 wird vorgestellt, in der die Schueler u. a. ein Bild von Krankheiten und zugeordneten Therapien im alten Aegypten gewinnen, letztere mit modernen Methoden vergleichen und historische Quellen auswerten. Im Unterricht werden die Schueler mittels beiliegender Materialien (Papyrus-Texte, Berichte Herodots, Abbildungen) ueber Krankheiten im alten Aegypten informiert, tauschen vorhandene Kenntnisse ueber diese Krankheiten aus, stellen nach Textlektuere Vermutungen ueber die Hygiene im alten Aegypten an, werten Materialien aus, beurteilen das Aerztewesen und die Behandlung von Krankheiten am Nil und befassen sich mit Versuchen, Krankheiten mittels Magie zu heilen. Umfangreiche Sachinformationen, Lernziele und eine Skizze des Unterrichtsverlaufs liegen bei. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Gesundheit und Krankheit im alten Aegypten

Schlagwörter: Altertum ; Ägypten ; Geschichtsunterricht ; Schuljahr 05 ; Schuljahr 06 ; Sekundarbereich ; Arbeitsauftrag ; Geschichte ; Text ; Alltag ; Hygiene ; Materialsammlung ; Gesundheit ; Biologie ; Humanmedizin ; Unterrichtsmaterial ; Krankheit ; Sekundarstufe I ; Bild ;


Autor: Mueller-Jahncke, Wolf-Dieter
Titel: Das Deutsche Apotheken-Museum im Heidelberger Schloss.
Quelle: In: Geschichte lernen, (1992) 30, S. 6-8

Schlagwörter: Pharmazie ; Museum ; Geschichte ; Fotografie ; Apotheker ; Humanmedizin ; Sachinformation ;


Autor: Lange, Thomas
Titel: Hat Dein Kind schon gepockt? Die Einfuehrung der Pockenimpfung in Hessen-Darmstadt.
Quelle: In: Geschichte lernen, (1992) 30, S. 46-52

Abstract: Pocken stellten bis ins 18. Jh. eine gefaehrliche Infektionskrankheit dar, der 8 bis 15% der Bevoelkerung erlagen. Waehrend des etwa 14-taegigen Krankheitsverlaufs bedeckten sich Kopf, Haende und Fuesse des fiebernden Patienten mit erbsengrossen roten Blasen, die beim gluecklichen Ueberstehen der Krankheit sog. Pockennarben, vor allem im Gesicht, hinterliessen. Der Tod erfolgte oft durch Herz- und Kreislaufversagen. Erst durch die vom englischen Arzt Edward Jenner (1749-1823) entdeckte Pockenschutzimpfung gelang es, dieser Seuche Einhalt zu gebieten. Im vorliegenden Beitrag wird die Geschichte der Pocken von ersten Nachrichten hin bis in die heutige Zeit verfolgt. Behandelt sind u. a. das Krankheitsbild, die Verbreitung der Seuche, historische Nachrichten ueber die Seuche, beruehmte Persoenlichkeiten, die der Krankheit erlagen oder von ihr gezeichnet wurden, Anfaenge der Pockenschutzimpfung (gezielte Infektionen Gesunder an Kranken), die Leistungen des Arztes Edward Jenner, die Einfuehrung der Impfpflicht in deutschen Laendern 1799- 1808, die Einfuehrung und Durchfuehrung der Schutzimpfung in Hessen- Darmstadt, die Einfuehrung der Impfpflicht im Deutschen Reich, die Entdeckung des Pockenvirus 1906 und die Feststellung der Weltgesundheitsorganisation 1980, dass die Welt pockenfrei ist. Text- und Bildmaterial zur Behandlung des Themas im Unterricht wie auch Vorschlaege zu Arbeitsauftraegen liegen bei. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Die Einfuehrung der Pockenimpfung in Hessen-Darmstadt

Schlagwörter: Gesundheitswesen ; Immunologie ; Geschichtsunterricht ; Sekundarbereich ; Pocken ; Arbeitsauftrag ; Geschichte ; Hessen ; Text ; Sozialhygiene ; Sekundarstufe II ; Materialsammlung ; Frühe Neuzeit ; Biologie ; Humanmedizin ; Unterrichtsmaterial ; Krankheit ; Sekundarstufe I ; Deutschland ; Bild ;


Autor: Hunewinkel, Annette
Titel: Man hat der Pharmazie ein schoenes neues Gewand umgehaengt ....
Quelle: In: Geschichte lernen, (1992) 30, S. 53-58

Abstract: Eine Stundenplanung zum Thema Arzneimittel und Arzneimittelkontrolle im 19. Jahrhundert wird vorgestellt, die sich auf acht beigegebene Texte stuetzt. Die Schueler lernen die Geschichte der Arzneimittelherstellung, - kontrolle und des -vertriebs kennen und begreifen staatliche Interventionen einerseits und Gewerbefreiheit andererseits als zwei einander widersprechende Leitlinien der historischen Entwicklung des 19. Jahrhunderts. Im Unterricht sammeln die Schueler eigene Erfahrungen ueber Arzneimittel und Selbstmedikation, fragen nach der Kontrolle dieser Mittel, beschaeftigen sich mit der heutigen Situation der Arzneimittelkontrolle und rueckblickend mit Aufgaben und Rolle des Apothekers (Medikamentenherstellung, sensorische Pruefung) im 18. Jahrhundert und sich anschliessende Veraenderungen im 19. Jahrhundert - Arzneimittel aus chemischen Fabriken - , die das Berufsfeld des Apothekers weitgehend wandelt (Arzneimittelhaendler), befassen sich mit der hier neu entstehenden Problematik der Arzneimittelpruefung und Qualitaetskontrolle und der heutigen Praxis der Kontrolle durch die Industrie und der Nachkontrolle durch den Staat. Umfangreiche Sachinformationen, Lernziele, eine methodisch strukturierte Stundenplanung und Materialien liegen bei. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Arzeimittel und Arzneimittelkontrolle im 19. Jahrhundert

Schlagwörter: Pharmazie ; Geschichtsunterricht ; Sekundarbereich ; Arbeitsauftrag ; Geschichte ; Text ; Arzneimittel ; Sekundarstufe II ; Materialsammlung ; Biologie ; Humanmedizin ; Unterrichtsmaterial ; 19. Jahrhundert ; Sekundarstufe I ; Deutschland ; Bild ;


Autor: Wessels, Paul
Titel: Hippokrates, Albert Schweitzer und eine Wunderheilerin.
Quelle: In: Geschichte lernen, (1992) 30, S. 10-12

Abstract: Besprochen werden drei Jugendbuecher, deren Thema im weiteren Sinne die Geschichte der Medizin ist: Joan Smiths Ein Opfer fuer Apollo, Ilse Klebergers Albert Schweitzer und Monica Hughes Hinter dem Dunklen Fluss. In einer Auswahlliste werden weitere Buecher zum Thema aufgewiesen. Der angehaengte Unterrichtstip liefert Vorschlaege fuer die Behandlung des Romans von Joan Smiths, der sich mit dem Leben des Arztes Hippokrates beschaeftigt sowie des Buches von Monica Hughes, das das Schicksal eines Indianerstammes und einer Hutterergemeinde in einer abgelegenen Gegend Kanadas nach einer endzeitlichen Katastrophe beschreibt. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Medizin im Jugendbuch

Schlagwörter: Geschichtsunterricht ; Jugendbuch ; Schuljahr 07 ; Schuljahr 08 ; Sekundarbereich ; Arbeitsauftrag ; Geschichte ; Text ; Materialsammlung ; Jugendliteratur ; Humanmedizin ; Unterrichtsmaterial ;


Autor: Bitzel, Uwe
Titel: Medizin ohne Menschlichkeit.
Quelle: In: Geschichte lernen, (1992) 30, S. 59-65

Abstract: Eine Stundenplanung zum Thema Euthanasie waehrend der Zeit des Nationalsozialismus wird vorgestellt, die sich auf beigegebenes Textmaterial stuetzt. Das Material betrifft Euthanasiepropaganda im Schulbuch, Adolf Hitlers Ansichten ueber die Absonderung unheilbarer Kranker, die Verhinderung erbkranken Nachwuchses vom 14.7. 1933, einen Intelligenzpruefungsbogen zur Feststellung angeborenen Schwachsinns, die Ermaechtigung Hitlers zur Toetung unheilbar Kranker vom 1.9. 1939, ein Merkblatt zur Auswahl moeglicher Euthanasieopfer von 1940 und ein Brief einer Mutter an die Heil- und Pflegeanstalt Hadamar. Im Unterricht lernen die Schueler u. a. Kenntnisse ueber Begruendungen, Regelungen und Durchfuehrungen von Sterilisation und Euthanasie im 3. Reich kennen und die zugrunde liegende Haltung von Anhaengern der Euthanasie gegenueber Menschen einschaetzen. Umfangreiche Sachinformationen zur Euthanasie im Nationalsozialismus sowie 10 Vorschlaege zu Arbeitsauftraegen liegen bei, die Textauswertungen betreffen. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Euthanasie im Nationalsozialismus

Schlagwörter: Geschichtsunterricht ; Sekundarbereich ; Arbeitsauftrag ; Geschichte ; Fotografie ; Text ; Sozialhygiene ; Sekundarstufe II ; Nationalsozialismus ; Materialsammlung ; Humanmedizin ; Unterrichtsmaterial ; Sekundarstufe I ; Drittes Reich ; Euthanasie ; Bild ;


Autor: Dammhauser, Brigitte
Titel: Schuelerinnen und Schueler gestalten ein eigenes Schulbuchkapitel.
Quelle: In: Geschichte lernen, (1992) 30, S. 14-16

Schlagwörter: Schüler ; Geschichtsunterricht ; Germanische Geschichte ; Schuljahr 05 ; Gestaltung ; Schulbuch ; Alltag ; Unterrichtsprojekt ; Unterrichtsmaterial ; Sekundarstufe I ; Herstellung ; Erfahrungsbericht ;


Autor: Markmann, Hans-Jochen
Titel: Die mittelalterliche Heilkunde und Hildegard von Bingen.
Quelle: In: Geschichte lernen, (1992) 30, S. 36-40

Abstract: Jahrgangsstufe: Schuljahr:07-10; Schulstufe/Bereich: Sekundarstufe I Lernbereich/Unterrichtsfach: Geschichte Art des Textes: Unterrichtsanregung Kontextmaterial: Materialsammlung Unterrichtsgegenstand: Krankheiten des Mittelalters und verschiedene Therapiemethoden, Gesundheits- und Krankheitsverstaendnis im mittelalterlichen Weltbild, Frauen und Medizin.

Schlagwörter: Geschichtsunterricht ; Unterrichtseinheit ; Schuljahr 07 ; Schuljahr 08 ; Schuljahr 09 ; Schuljahr 10 ; Geschichte ; Hildegard von Bingen ; Mittelalter ; Humanmedizin ; Unterrichtsmaterial ; Sekundarstufe I ; Frau ;


Autor: Eckart, Wolfgang
Titel: Europaeische Medizin von der Antike bis ins 20. Jahrhundert.
Quelle: In: Geschichte lernen, (1992) 30, S. 18-27

Abstract: Die Entwicklung der europaeischen Medizin wird abschnittsweise von der Antike ueber das Mittelalter, die Renaissance, das 18., 19. bis hin zum 20. Jahrhundert umrissen. Behandelt sind u. a. der Asklepios- Heilkult des antiken Griechenland, die Lehre der Diaetetik des Hippokrates von Kos (460-370), das Konzept der Qualitaeten und die Saeftelehre des Galenus von Pergamon (129-199), die monastische Medizin (Hildegard von Bingen 1098-1179) und die sich spaeter entwickelnde scholastische und universitaere Medizin des Mittelalters, Seuchen und Krankheiten des Mittelalters wie Lepra und Pest, die Signaturenlehre und Iatroastrologie, das Christliche Hospital des Mittelaters, humanistische Einfluesse auf die Medizin in der Renaissance, Fortschritte in anatomischen und chirurgischen Bereichen wie auch bei der Geburtenhilfe im 16. Jahrhundert, die Leistungen des Theophrast von Hohenheim (1493-1541) gen. Paracelsus in Verbindung mit dem nunmehr beginnenden Einzug der Naturwissenschaften in die Medizin, die Medizin fuer einfache Leute im 18. und 19. Jh., die Entstehung der Psychotherapie (Georg Ernst Stahl 1659- 1734), des Vitalismus (John Brown 1735-1788) und die Homoeopathie (Samuel Hahnemann 1755- 1843), die Entdeckung der Zellularpathologie (Rudolf Virchow 1821- 1902), der Bakteriologie (Max v. Pettenkofer 1818-1901, Louis Pasteur 1822-1885) bis hin zu sozialen Konzepten des 19. und 20. Jh. Zehn Abbildungen aus der Geschichte der Medizin liegen bei.

Schlagwörter: Heilberuf ; Europa ; Geschichte ; Text ; Seuche ; Alltag ; Galenus von Pergamon ; Humanmedizin ; Krankheit ; Pettenkofer, Max von ; Sachinformation ; Paracelsus ; Hippokrates ; Bild ;