Vorschau (Änderungen möglich):
- Praxis Deutsch Nr. 233: Bildungssprache
- Praxis Deutsch Nr. 234: Interpretationen bewerten
- Praxis Deutsch Nr. 235: Fremdwörter
Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Mitarbeit bei Praxis Deutsch!
Die Zeitschrift möchte Lehrern aller Schulstufen Anregungen und Materialien für einen aktuellen, motivierenden Unterricht bereitstellen. Dabei sind wir auch auf Ihre Mitarbeit und Ideen angewiesen! Interessenten wenden sich bitte per E-Mail an die Redaktion:
redaktion.pd@friedrich-verlag.de
Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Merkblatt für Autoren!
Haben Sie eine interessante Unterrichtsstunde zu einem der folgenden Themen durchgeführt?
Praxis Deutsch Nr. 235: Fremdwörter
Fremdwörter kommen als Thema des Deutschunterrichts bislang vor allem im Zusammenhang mit ihren orthographischen Besonderheiten oder ihrer Bedeutung für den Fachwortschatz vor. Dabei können sich aus der Beschäftigung mit ihnen, insbesondere mit ihrer Struktur und ihrer Bedeutung für die Wortschatzerweiterung des Deutschen, gerade auch für die Alltagssprache, gute Gelegenheiten für sprachbewusstes und sprachaufmerksames Handeln ergeben. Uns interessiert in diesem Heft deshalb z.B., welche grammatischen Möglichkeiten das Deutsche für den Gebrauch von Fremdwörtern bietet, wie Fremdwörter zur Bedeutungsdifferenzierung von Wörtern des Kernwortschatzes beitragen können und wie man im Unterricht die systematischen Besonderheiten von Fremdwörtern des Deutschen thematisieren kann.
Wer an diesem Heft mit einem Unterrichtsmodell mitarbeiten möchte, wende sich bitte mit einem kurzen Exposé an die Heftherausgeberinnen: nanna.fuhrhop@uni-oldenburg.de ; astrid.mueller@uni-hamburg.de .
Praxis Deutsch Nr. 236: Nationalsozialismus
Der Nationalsozialismus ist als Thema im Deutschunterricht fest etabliert. Hierbei sind allerdings gewichtige Verschiebungen festzustellen: Zum einen rückt der historische Hintergrund für Schülerinnen und Schüler immer weiter in geschichtliche Entfernung, so dass es eine Aufgabe des Deutschunterrichts sein wird, Zukunftsperspektiven für das Erinnern herzustellen und zeitgemäße Formen des Umgangs mit Geschichte zu entwickeln. Und zum anderen beschäftigen sich Literatur und Film in jüngerer Zeit auf neue, teils irritierende, teils auch innovative Weise mit dem Nationalsozialismus (z.B. die satirischen Neuesten Nationalen Nachrichten, Extra3, NDR). Das geplante Heft will die Vielfalt neuerer Zugänge zum bzw. Umgänge mit Nationalsozialismus sichten und in Unterrichtsmodellen sowie kürzeren Unterrichtsanregungen zeigen, welche didaktisch relevanten Strategien des Herstellens von historischer Sinnbildung bzw. von Geschichtsbewusstsein die Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus kennzeichnen können. Als Gegenstände kommen neben Literatur für verschiedene Altersgruppen, Filmen, Internettexten auch sprachliche Zugänge (z. B. argumentierende Texte oder Polemiken) in Betracht. Vor allem sollen neue Materialien für den Unterricht erschlossen werden. Wer am geplanten Heft mitwirken möchte, wende sich mit einem Textvorschlag und ggf. einem kurzen Exposé an Dieter Wrobel (
dieter.wrobel@germanistik.uni-wuerzburg.de ) oder an Tilman von Brand (
tilman.brand@uni-wuerzburg.de ).
Praxis Deutsch Nr. 237: Kurzspielfilme
Die kurze Form des Films ist im Deutschunterricht eher noch weniger angekommen als der Langspielfilm, obwohl sie diesem gegenüber einige mediendidaktische Vorteile bietet: Der Kurzspielfilm (und nur um ihn, nicht z.B. um Dokumentarfilme oder poetry clips, geht es in dem geplanten Heft) ist ein fester und wichtiger Teil der Jugendkultur, als low-budget-Produktion experimentierfreudiger als große Kinoproduktionen, und als semiotisch oft sehr aufgeladene und dabei bedeutungsoffene Spielart des Films der Erschließung durch filmanalytische Basiskategorien sowie der Interpretation in überschaubarer Zeit sehr gut zugänglich. Trotzdem zögern Deutschlehrer/-innen (im Unterschied zu ihren Kolleg/-innen der Fächer Religion/Ethik oder Sozialkunde) mit dem Einsatz. Das Heft möchte das ändern, indem es eine Didaktik des Kurzspielfilms mit einem Schwerpunkt bei Rezeption und (gerne auch produktionsorientierter) Interpretation anbietet. Im Mittelpunkt steht die sprachliche Verarbeitung ästhetischer und thematischer Aspekte ausgewählter Filme (Sprechen und Schreiben). Interessierte können sowohl selbst einen geeigneten Kurzspielfilm (unter 30 Min. Dauer) vorschlagen als eine kommentierte Liste verfügbarer Filme anfordern und sich in Rücksprache mit dem Herausgeber einen aussuchen.
Zur Mitarbeit wird herzlich eingeladen. Angebote an ulf.abraham@uni-bamberg.de