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Malen süß und sauer

Malen süß und sauer

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Leuchtende Kreide
Wenn Tafelkreiden in Zuckerwasser (zwei Teile Wasser, ein Teil Zucker) eingeweicht werden, entstehen aus ihnen besonders geschmeidige Kreiden mit hoher Leuchtkraft. Am schönsten wirken die Farben auf schwarzem Tonpapier. 

Zuckersonne Ein Stück Würfelzucker wird mit wenigen Tropfen Lebensmittelfarbe oder Tinte beträufelt und vorsichtig in einen mit Wasser gefüllten Suppenteller gelegt. Langsam breiten sich die farbigen Strahlen der Zuckersonne bis zum Tellerrand aus. Des Rätsels Lösung: Der Zucker löst sich auf und hat das Bestreben, sich gleichmäßig zu verteilen. Dabei nimmt er die Farbe mit.

Geheimschrift
Mit Zitronensaft Gemaltes oder Geschriebenes wird erst sichtbar, wenn das Blatt anschließend vorsichtig in die Nähe einer brennenden Kerze gehalten wird.

Jessicas Hängeregal-Idee

Ein ganz besonderer Platz für die Kunstwerke der Kinder

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Mit einem Kunstwerk der Kinder in der Hand suchte ich wieder einmal nach einem geeigneten Ausstellungsplatz in der Gruppe. In meinen Augen war es zu voll, wir hatten keinen Platz mehr, alle Ausstellungsregale waren belegt. Als ich meine Suche schon aufgeben wollte, kam Jessica dazu und ich teilte ihr mein Problem mit. "Wir haben noch jede Menge Platz", meinte sie fröhlich, "wir müssen uns einfach ein Regal an die Decke hängen." Wir dachten gemeinsam darüber nach und kamen auf folgende Lösung:

Ein Gitterrost, in unserem Falle von einem alten Trockenschrank (Backofengitter geht aber auch!), vier Ketten und vier Haken aus dem Baumarkt und das Glück in unsere Decke direkt hinein schrauben zu können, verhalfen uns zu einem wunderbaren Platz für weitere Werke der Kinder. Durch das Gitter konnte man jetzt sogar die Dinge von unten bestaunen. Eine weitere Idee war, das Gitter mit Spiegelfließen zu belegen, um sich so von unten anschauen zu können, während oben die Ausstellungstücke zur Geltung kamen. Im Laufe der Zeit montierten wir noch zwei weitere Hängeregale und konnten so unsere Ausstellungsfläche nach Bedarf erweitern.

Rosy Henneberg

Experimente für drinnen und draußen: Raketenpower!

raketenpower 10, 9, 8, 7 ... Start!
Diese Luftballon-Rakete fliegt wie der Blitz durchs Kinderzimmer. Man kann sie starten, sooft man will. Basteln Sie gemeinsam mit Ihrer Kindergarten-Gruppe eine Luftballon-Rakete! Die Idee stammt aus dem Buch "Experimente für drinnen und draußen" aus dem Esslinger Verlag: www.esslinger-verlag.de.

Laden Sie sich hier gleich die Anleitung herunter!

Koffergeschichten

Wenn Kinder sich in unserer Wortwerkstatt zu den „Koffergeschichten“ treffen, setzen sie sich um einen Koffer, der auf einem kleinen Teppich liegt und warten gespannt darauf, dass er geöffnet wird. Wenn es soweit ist, wird der Inhalt neugierig begutachtet. Es kommen die unterschiedlichsten Gegenstände oder Bilder zum Vorschein. Nach und nach entsteht eine Geschichte daraus, indem die Kinder erzählen und gleichzeitig den Teppich als „Bühne“ nutzen. Die Gegenstände finden hier einen Platz und werden hin und her bewegt. Da Kinder geniale Geschichtenerfinder sind, ist der Anfang schnell gefunden. Dann geht es weiter, indem die Kinder sich gegenseitig Impulse geben und sich mit ihren Ideen ergänzen. So entstehen sehr fantasievolle Geschichten, bei denen es häufig etwas zu lachen gibt. Manchmal muss auch verhandelt werden, wie viel traurige Elemente dabei sein dürfen. Wenn die Kinder möchten, wird ihre Geschichte aufgeschrieben und für jeden kopiert, oder sie bildet die Grundlage für ein Bilderbuch, das gemeinsam gestaltet wird. Koffergeschichten

Eine Koffergeschichte

Inhalt des Koffers:

  • ein Holzbaum,
  • ein Taschenspiegel,
  • ein Pinsel,
  • ein Wecker,
  • eine Schere,
  • ein Pflaster,
  • ein Löffel,
  • eine Prinzessin (Fingerpuppe),
  • ein Prinz auf einem Pferd (Holzfigur).

"Der Königsohn reitet in einen tiefen Wald. Im Wald findet er die Prinzessin. Er findet auch einen Teich, in dem man sich spiegeln kann. Das Pferd trinkt aus dem Teich. Da kommt plötzlich ein sprechender Pinsel und sagt zur Prinzessin: „In den Bergen wohnt ein Wecker, der kann dir ein wunderschönes Kleid zaubern. Die Prinzessin geht in die Berge und kommt mit einem neuen Kleid und dem Wecker zurück. Im tiefen Wald lebt auch eine sprechende Schere. Die Schere sagt: „Hallo Prinzessin, du hast ja ein wunderschönes Kleid an.“ Am Teich sind Dornen. Die Prinzessin sticht sich in den Daumen. In ihrem neuen Kleid hat sie eine Tasche. In der Tasche findet sie zufällig ein Pflaster und klebt es auf den Daumen. Der sprechende Löffel freut sich und lässt den Wecker klingeln. Klingelingeling!"

Renate Dehlfing

Die Erfindung des Feuermikados

Als wir in unserer Lernwerkstatt vor mehr als vier Jahren eine Feuerstation einrichteten, ahnte noch niemand, wie sehr das den Alltag in diesem Raum beeinflussen würde. Ich näherte mich gemeinsam mit den Kindern dem Element Feuer, spürte die Faszination, die davon ausging ebenso wie die Gefahr. Wir wollten niemals ein steriles Feuertablett, dass nur das Anzünden einer Kerze ermöglicht - sondern einen Platz, der zum Beobachten, Ausprobieren und Experimentieren anregt. Schnell bestätigten mich die Kinder außerdem in meiner Meinung, dass auch Fantasie und Kreativität an diesem Platz ihre Berechtigung haben.

Spätestens als Bullo (6 Jahre) zum Erfinder des Feuer-Mikados wurde, begann ich den Feuerforschern noch mehr zuzutrauen als bisher! Bullo beschäftigte sich gerne und lange an der Station und interessierte sich für alles, was mit Feuer im Zusammenhang stand. Eines Tages hielt er ein Holzstäbchen (Schaschlikspieß) in die Kerzenflamme und beobachtete. Als ich ihn auf die Gefahr hinwies, die so ein richtig brennendes Holz sein könnte, erklärte er mir, dass er so etwas ja auch gar nicht vorhabe. Er zog das Stäbchen schnell zurück, blickte auf die dunklen Spuren, die das Feuer hinterließ und versuchte das Gleiche an einer anderen Stelle. "Wenn ich’s zulange reinhalte, brennt’s, das ist klar," meinte Bullo und begann das Stäbchen im Feuer zu drehen. Er hatte inzwischen interessierte Zuschauer bekommen. Noch ein Blick auf das Holzstäbchen mit den viele dunklen Ringen - und plötzlich war es für Bullo klar: "Das sieht ja wie ein Mikado aus! Dann ist das jetzt unser Feuermikado!" Die Begeisterung bei uns anderen war groß, sein Stolz auch, und der verstärkte sich noch, als ihm jemand den Titel "Feuermikadoerfinder" schenkte. Selbstverständlich erhielten wir dann nach und nach ein komplettes Mikadospiel, das sofort zum Einsatz kam.

Bullos Erfindung ist auch heute noch für unsere Feuerforscher von Bedeutung, immer wieder greifen sie seine "zündende" Idee auf und stellen ihr eigenes Feuermikado her.

Monika Schaarschmidt

Feuerstation

 

Reime

Reime © Sigrid Leberer, Ein Krabbelkäfer geht spazieren, Esslinger-Verlag 2009

Zwei kleine Krabbelhände krabbeln über das Land,
zwei kleine Krabbelhände machen sich bekannt.
Zwei kleine Krabbelhände denken sich was aus,
zwei kleine Krabbelhände bau´n ein Fingerhaus.

Der Bewegungsspaß für die ganze Gruppe! Spielen Sie den Reim mit Ihrer Gruppe nach. Das fördert Motorik und Sprache! Auch die Kleinsten lassen sich durch einfache Reime, Kuschel- und Bewegungsspiele unterhalten und zum Lachen bringen. Die Verse eignen sich wunderbar dazu, das Kind zu beruhigen und fördern ganz nebenbei die frühkindliche Sprachentwicklung. Gleich den Praxis-Tipp herunterladen und für den Kindergarten ausdrucken!

Ein Krabbelkäfer geht spazieren ist im Esslinger Verlag erschienen.

Zauberwaage

Mathematisches Grundverständnis im Kindergarten entwickeln

Es vergeht seit Jahren kein Tag in der Lernwerkstatt, an dem nicht ein oder mehrere Kinder an der Zauberwaage spielen. Diese alte Briefwaage hat einen so hohen Aufforderungscharakter, wie ich es selten bei einem Material aus dem Bereich der Mathematik erlebt habe. Zur Waage gehört eine Schale mit kleinen, farbigen Holzteilen - Stäbchen in unterschiedlichen Längen, Würfel und Säulen. Die Aufgabe besteht darin, die Holzteilchen so auf der Waage aufzubauen, dass der Zeiger 100 Gramm anzeigt. Ein recht hoher Turm muss entstehen und viel Geduld und Ausdauer sind nötig, um dieses Ziel zu erreichen. Hier geht es um den Zusammenhang von Menge, Höhe und Gewicht - also um ein mathematisches Grundverständnis. Erklärungen von meiner Seite sind überflüssig; die Dinge und ein zugehöriges Foto sprechen für sich.

Die sehr empfindliche Waage hat die letzten Jahre schadlos überstanden, weil es von Anfang an eine klare Regel gibt, die von den Kindern akzeptiert wird und zu einem Teil der Herausforderung geworden ist: Niemand darf die Waage beim Auf- und Abbau berühren. Gemeinsam mit den Kindern erdachten wir damals einen Zauberspruch und "verzauberten" die Waage. Das Wissen um diesen "Zauber" und die damit verbundene Regel geben die Kinder stets einander weiter.

Für mich ist es spannend und oft auch sehr aufschlussreich zu sehen, wie unterschiedlich die Herangehensweise der Kinder ist, wie einige ganz schnell mit dem Stapeln beginnen und wie andere sich die Teile erst genau betrachten und dann auswählen (z.B. zuerst die größeren). Viele Kinder stellen sich immer wieder aufs Neue der Aufgabe, lassen sich nicht entmutigen und entwickeln nach und nach ihre eigene Technik des Aufbauens. Als irgendwann ein Kind sich selbst als "Zahlenkünstler" bezeichnete und ich mein Erstaunen mit dem Satz "Du hast ja den Rekord an der Zauberwaage geschafft!" ausdrückte, war eine neue Idee geboren. Nun erwarten alle, die die 100 Gramm-Marke erreichen, eine besondere, nicht zu übersehende Auszeichnung - die "Zahlenkünstlerkrone".

Monika Schaarschmidt

 

 

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Seeräuber-Toast für die Faschingsparty

Karneval steht vor der Tür und da wird es sicherlich auch in Ihrer Einrichtung eine kleine Faschingsparty geben, oder? Diese köstlichen Seeräuber-Toasts sind ein Hit für jede Kinderparty und ganz einfach vorzubereiten!

Zutaten:
Toastbrot in Scheiben
Butter oder Margarine
Salami, Schinken, Thunfisch
Ananas
bunte Paprika, Tomaten
Käsescheiben
Gewürze
Zahnstocher
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Zubereitung:
Die Toastbrote werden dünn mit Butter bestrichen und dann etwas gewürzt. Dazu kann man Kräutersalz, Curry, Paprikapulver oder Pfeffer nehmen. Nun legt man eine Scheibe Salami oder Schinken oder ein bisschen Thunfisch auf die Brote. Darauf kommt je nach Geschmack eine Scheibe Ananas, Tomate oder in Streifen geschnittenen Paprika. Zum Schluss wird alles mit Käse abgedeckt. Die Toasts werden auf ein Backblech gelegt und im vorgeheizten Backofen etwa 10 Minuten bei 175 °C überbacken. Vor dem Servieren dekoriert man noch jeden Toast mit einem Zahnstocher, auf den man bunte Streifen Paprika piekst.

Reisen in das Reich der Zahlen - ganz umsonst

Mathematik sinnlich erfahren - mit Knöpfen, Kastanien & Co. 

Um eine Zahlen- oder Mathestation in der Kita einzurichten, brauchen wir wenig Geld - aber den Blick der Kinder, um den Reiz und den Wert vieler kleiner Dinge zu erkennen, die uns Erwachsenen oft voreilig nutzlos erscheinen. Ich beobachte immer wieder, was Kinder mit Knöpfen, Korken, Gardinenringen usw. tun, wie sie "mit Kopf, Herz und Hand" den Materialien eine neue Bedeutung geben. Beim Ertasten, Legen, Stapeln und kurz darauf beim Sortieren und Zuordnen, beginnt für die Jüngeren die Mathematik mit einer sinnlichen Erfahrung. Viel später kommt das abstrakte Denken dazu. Es ist auch die Menge und die Vielfalt dieser einfachen Materialien, die eine solche Faszination ausüben. Eine ganze, große Kiste voller Eisstiele oder eine Schüssel voller Korken - die fordern heraus zum kreativen Spiel mit Mengen, zum Vergleichen und bei den Älteren zum Zählen.

Die Natur hält eine Menge von weiteren Schätzen bereit. Kastanien und Eicheln, die im Herbst gesammelt wurden, sind während des ganzen Jahres in unserer Mathestation unverzichtbar. Steine in verschiedenen Größen und Formen gehören ebenfalls seit langem zum selbst gewählten Angebot. Da wo Waagen bereit stehen (die gibt es natürlich selten kostenlos!), führt das Spiel mit Mengen noch einen Schritt weiter, zum Vergleichen kommt das Messen, Ergebnisse werden sichtbar oder sogar ablesbar.

Vorschulkinder zeigen großes Interesse an geschriebenen Zahlen. Eine Pappe mit aufgezeichneten Kreisen und den Zahlen von 1 bis 10 gab bei uns irgendwann den Anstoß für Zählspiele. Teile von alten Zuordnungsspielen wurden plötzlich wieder interessant, auf Kastanien konnte selten verzichtet werden. Einige Kinder entschieden sich die Zahlenfliesen aus der Turnhalle für eine ähnliche Zählaktion zu nutzen, andere erdachten gemeinsam ein Würfelspiel. Wieder andere gestalteten ihr eigenes "Reich der Zahlen" mit Punktkarten, Bausteinen, Playmobilfiguren usw. und erfanden ihre phantasievollen Spielgeschichten. Inzwischen kommen alle diese Materialien immer aufs Neue zum Einsatz.

Monika Schaarschmidt

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Apfel-Ingwer-Limonade

Leckere Getränkidee für warme Sommertage

Im Sommer tut ein erfrischendes Getränk immer gut. Besonders an einem richtig heißen Tag, an dem man der Hitze kaum entkommen kann. Daher hier ein schönes Rezept für einen köstlichen Sommerdrink.

Apfel-Ingwer-Limonade

Zutaten:
1l Apfelsaft
500 ml Ginger Ale (ersatzweise auch Zitronenlimonade)
100 ml Limettensaft
1 l Mineralwasser
Apfelscheibe zum Garnieren
1-2 TL Zitronensaft
1/2 Packung gecrashtes Eis
Trinkhalme

Zubereitung:
In einem großen Gefäß gekühlten Apfelsaft, Ginger Ale, Limettensaft und Mineralwasser mischen. Je nach Geschmack noch etwas Limettensaft zugeben. Apfelscheiben mit Zitronensaft beträufeln, damit sie sich nicht verfärben. Kurz vor dem Servieren gecrashtes Eis zugeben und mischen. Apfel-Inger-Limonade in schöne Gläser füllen und mit einer Apfelscheibe garnieren und mit Trinkhalmen servieren.

Das Rezept stammt aus dem Geschenkbuch Kleines Herbstkochbuch "Apfel" vom Esslinger Verlag.

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